Anzeige:
 
Anzeige:

Müller-Elektronik stellt neuen PLANTirium Fallrohrsensor für Einzelkornsämaschinen vor

Info_Box

Artikel eingestellt am:
26.2.2016, 7:24

Quelle:
Müller-Elektronik GmbH & Co. KG
www.mueller-elektronik.de

1 Bild zum Artikel:
Bildklick blendet Galerie ein.
Anzeige:
Anzeige:

Bislang gab es, so Müller-Elektronik, keinen Fallrohrsensor am Markt, der mittels bildgebender Sensorik Objekte detektiert und eine Schnittstelle zur Zustandsmeldung, zur Parametrierung und zum Aktualisieren des Sensors bietet. Das ändert sich nun, denn mit dem PLANTirium-Sensor bringt Müller-Elektronik nach eigenen Angaben einen optischen Sensor auf den Markt, mit dem Saatgüter an Einzelkornsämaschinen mit Frequenzen von bis zu 150 Körnern pro Sekunde und Korngeschwindigkeiten von bis zu 45 km/h erfasst werden.

Durch seine bildgebende Sensorik kann der PLANTirium-Sensor nach Herstellerangaben verschiedenste Saatgüter von sehr kleinen Körnern wie Raps bis zu großen Saatgütern wie Sonnenblume erkennen. Auch unter erschwerten Bedingungen, verursacht beispielsweise durch Staub oder Hangneigung, soll der PLANTirium-Sensor präzise Ergebnisse liefern. Jedes Objekt, das den Sensor passiert, erzeugt eine Abschattung auf dem Empfänger. Mit der bildgebenden Sensorik wird von jedem erfasstem Objekt ein Abbild erstellt. Durch die hohe Auflösung des Empfängers und der hohen Abtastrate werden laut Müller-Elektronik auch kleinste Objekte wie Rapskörner und Objekte schneller 10 m/s sicher erfasst.

Über eine Mustererkennung wird entschieden, ob es sich um ein Saatkorn, Fremdmaterial (beispielsweise Bruchkorn) oder Staub handelt. Für diese Bewertung werden geometrische Kriterien wie zum Beispiel Länge, Breite und Fläche des erkannten Objektes verwendet. Zusätzlich werden durch die Mustererkennung auch echte Doppelstellen (sich überlappende Körner) detektiert, indem die Außenkontur und die Mittenverschiebung bewertet werden. Zusätzlich zu den geometrischen Kriterien wird auch die Intensität der Abschattung bewertet, um den Staub im Fallrohr herauszufiltern.

Die Ein-Draht-Schnittstelle dient zum Programmieren und Parametrieren des PLANTirium-Sensors und zum Auslesen des Sensorzustands. Vorhandene Sensoren können durch die Update-Funktion immer auf dem neuesten Stand gehalten werden und neuen Anforderungen angepasst werden, ohne dass der Sensor ausgetauscht werden muss. Über die Parametrierung wird der Sensor laut Müller-Elektronik immer optimal auf das aktuelle Saatgut und die momentanen Umgebungsbedingungen wie Staubbelastung und Staubablagerungen auf dem Sensor eingestellt.

Ein großer Vorteil für den Anwender ist, so Müller-Elektronik, das aktive Melden des Sensors über seinen Zustand. Sobald der Sensor zu stark verschmutzt ist, bekommt der Anwender eine Aufforderung zur Reinigung des Sensors angezeigt. Somit soll gewährleistet sein, dass der Bediener sich immer auf die angezeigten Werte verlassen kann und eine Beeinflussung der Maschinendaten durch einen verschmutzten Sensor ausgeschlossen werden kann. Diese Kombination der bildgebenden Sensorik und der Schnittstelle ist laut Müller-Elektronik bisher bei keinem am Markt befindlichen Sensor verfügbar.

Mehr über Müller Elektronik auf landtechnikmagazin.de:

Trimble übernimmt Müller-Elektronik und WTK [6.6.17]

Das amerikanische Unternehmen Trimble gab kürzlich bekannt, einen Vertrag zum Kauf des in Privatbesitz gehaltenen deutschen Unternehmens Müller-Elektronik abgeschlossen zu haben; die Übernahme umfasst auch das zugehörige Unternehmen [...]

Müller-Elektronik mit Neuheiten auf den DLG-Feldtagen 2016 [29.5.16]

Der Agrarelektronikhersteller Müller-Elektronik stellt auf den DLG-Feldtagen 2016 im bayerischen Haßfurt erneut Weiterentwicklungen in den Bereichen Sensortechnik (in Zusammenarbeit mit Agricon), automatischer Lenkung, ISOBUS-Technologie und Parallelfahrmanagement vor. [...]

Müller-Elektronik: Offene Datenschnittstelle ME ODI ermöglicht Zugriff auf terminalinterne Daten [9.3.16]

Die Verpflichtung zur lückenlosen Dokumentation landwirtschaftlicher Maßnahmen gewinnt an Bedeutung, denn die Nachfrage des Verbrauchers nach nachvollziehbaren und nachhaltigen Produktionsabläufen steigt und findet Unterstützung in Politik und Gesetzgebung. Das macht [...]
Weitere interessante Landtechnik-Berichte:

Neue gezogene Challenger Feldspritzen-Baureihe RoGator 300 [18.12.15]

Die neu vorgestellte gezogene Pflanzenschutzspritzen-Serie Challenger RoGator 300 besteht zunächst aus zwei Modellen: dem RG333 und dem RG344. Die Namen verweisen auf die beiden Tankkapazitäten von 3.300 und 4.400 l. Vieles ist anders bei Challenger – in diesem Fall [...]

Fliegl zeigt neuen Nachrüst-Schleppschuhverteiler COMPACT [20.1.17]

Fliegl hat für Betriebe mit vorhandenem Güllefass den neuem Schleppschuhverteiler COMPACT als Nachrüstsatz konzipiert. Nach Unternehmensangaben lässt sich der neue Schleppschuhverteiler COMPACT an Güllefässern verschiedenster Hersteller montieren und eigne sich wegen [...]

Neu im Pöttinger Kombiwagen-Programm: TORRO 5510 COMBILINE [27.4.17]

Pöttinger erweitert die Kombiwagen-Baureihe TORRO COMBILINE mit dem neuen Modell 5510 nach unten. Laut Pöttinger bietet der neue TORRO 5510 COMBILINE die bewährte, hochwertige Technik der größeren Ladewagen in einem kompakten Fahrzeug. Durch die kürzere Baulänge soll [...]

Claas erweitert Zweikreisel-Seitenschwader um drei neue Modelle [16.9.16]

Die neu vorgestellten Zweikreisel-Seitenschwader Claas LINER 1600, LINER 1600 TWIN und LINER 1700 richten sich nach Unternehmensangaben vor allem an Betriebe mit Eigenmechanisierung. Die Claas LINER 1600 und 1600 TWIN ersetzen den LINER 1250. Zusammen mit den bestehenden [...]

JCB präsentiert Hochleistungsradlader 419S Agri [9.6.17]

Der neue, von JCB vorgestellte Hochleistungsradlader 419S Agri ersetzt den bisherigen 418S. Neben einer gesteigerten Motorleistung zeichnet sich das neue Modell durch die größere CommandPlus-Kabine aus. Die JCB-Baureihe der Hochleistungsradlader umfasst damit die drei [...]

Mehr Power: Valtra erweitert N4 und T4 Serien nach oben [13.6.17]

Valtra präsentiert neben mehr Boostleistung für den N174 die neuen Modelle T234D und T254. Damit weitet Valtra den Maximalleistungsbereich (mit Boost) der N-Serie auf 115 bis 201 PS aus und den der aktuellen T-Serie auf 160 bis 270 PS. Im Zuge der Leistungserweiterung [...]