Neuer Horsch Terrano 12 FM und weitere Horsch-Produktneuheiten Bodenbearbeitung

Der neuvorgestellte Horsch Terrano 12 FM mit einer Breite von 12,15 m wurde für Schlepper des Leistungsbereiches 430 bis 600 PS konzipiert; schwächere Traktoren dürften auch ihre liebe Not haben den 4-balkigen Grubber über den Acker zu ziehen. Neben dieser neuen Maschine präsentiert Horsch auf der Agritechnica 2015 außerdem das neue Ultra LD Schar, federnde Zinken für den Cruiser XL und eine neue Messerwalze für die Joker 5 bis 8 RT.

Der neue Horsch Terrano 12 FM arbeitet mit 45 TerraGrip III Zinken, die einen Strichabstand von 27 und einen Zinkenabstand von 108 cm in der Reihe aufweisen. Der Zinkenabstand soll guten Durchgang gewährleisten, während der üppige Strichabstand für Leichtzügigkeit auch bei tieferer Bodenbearbeitung sorgen soll. Die Zinken selbst stammen aus dem Horsch Focus TD und verfügen über eine Auslösekraft von 550 kg. Sternförmige Hohlscheiben, von Horsch als Einebnungsseche bezeichnet, sollen den Erdstrom nach den Zinken beruhigen und hinter dem Mittelfahrwerk rückverfestigt ein Doppel-RollPack-Packer den Boden.
Die Transportbreite beziffert Horsch mit 3,0 m bei einer Rahmenhöhe von 600 mm, allerdings sei für Märkte ohne Breiten-Beschränkung auch eine auf 3,6 m bei 800 mm Rahmenhöhe klappbare Version geplant.

Wie eingangs erwähnt, zeigte Horsch außerdem sein neuentwickeltes Ultra LD Schar; LD meint hier „low disturbance“. Das mit Hartmetall beschichtete Schar soll durch seine spezielle Form auch sehr schwere Böden tief lockern, ohne groben Boden nach oben zu bringen; die Beschichtung wurde für lange Haltbarkeit gewählt. Die neuen Ultra LD Schare passen nach Herstellerangaben auf den Standard Horsch Zinkenstiel und werden für alle Horsch Grubber und Focus Sämaschinen angeboten.

Für die Kurzscheibeneggen Horsch Joker 5 bis 8 RT erweitert das Unternehmen den Ausstattungskatalog um eine Messerwalze, die vor den Scheiben montiert wird. Die 280-mm-Walze verfügt über sechs leicht schräg angeordnete Messer und entspricht in ihrer Breite der Arbeitsbreite. Horsch empfiehlt das neue Vorwerkzeug vor allem für Raps- und Sonnenblumenstoppeln, die durch die Messerwalze zerkleinert und gebrochen werden, um dann von den Scheiben eingearbeitet zu werden. Gerade Raps könne so sehr flach bearbeitet werden, was den Ausfall-Raps nicht vergrabe und so zum Auflaufen stimuliere.

Der 4-balkige Flachgrubber Horsch Cruiser XL, der in 5 und 6 m Arbeitsbreite angeboten wird, lässt sich nun optional mit federnden Zinken ausstatten. Die neuen Stahlfederzinken lobt Horsch als preislich attraktive Alternative zu den nach wie vor erhältlichen FlexGrip Zinken. Mit beiden Zinken-Varianten und einer Arbeitstiefe von maximal 15 cm meistert der Cruiser XL nach Herstellerangaben sowohl eine perfekte Stoppelbearbeitung nach dem Mähdrusch, die Saatbettbereitung, die mechanische Unkrautbekämpfung als auch das Auflockern und Belüften im Frühjahr.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Horsch für Osteuropa, die Ukraine und Russland (also Länder ohne Breitenbeschränkung) den Tiger 4 MT starr entwickelt hat, der mit zwei Reihen 68-cm-Scheiben, zwei Reihen TerraGrip Zinken mit 800 kg Auslösekraft und einem DoppelRoll Packer den Acker bearbeitet. Durch das verbaute Mittelfahrwerk kann der Tiger 4 MT starr auch ohne RollPacker benutzt werden und damit den Boden vor dem Frost öffnen. Optional lässt sich der Tiger 4 MT starr mit einem Düngeraufbau mit 2.520 l Tank ausrüsten, der keinen separaten Säwagen benötigt. Nach Herstellerangaben kann der Dünger flach, tief oder zu 50 % flach und zu 50 % tief abgelegt werden.

Autorin: Magdalena Esterer

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Rubrik:
Bodenbearbeitung

Artikel eingestellt am:
22.1.2016, 7:26

Quelle:
ltm-ME, Bilder: HORSCH Maschinen GmbH
www.horsch.com

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