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| Freitag, 18. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Um den Anforderungen der verschiedenen Betriebe optimal gerecht zu werden, entwickelt Pöttinger sein Programm ständig weiter. Mit dem neuen Aufsattelpflug SERVO 6.50, bei dem die Charakteristik eines Anbau- und eines Aufsattelpfluges vereint wird, stellt Pöttinger auf der SIMA 2009 in Paris eine neue Pfluggeneration vor.
Die Zugkräfte beim neuen SERVO 6.50 werden von dem groß dimensionierten Pflugrohr aufgenommen. Das Transportrad wird über eine Steuerstange geführt und hält den Pflug in der Tiefe. Die Arbeitstiefe ist werkzeuglos durch einklappbare Tiefenanschläge einstellbar. Der neue Pflug ist laut Hersteller zum Grenzpflügen geeignet, da das Rad innerhalb der Arbeitsbreite läuft. Der Anbau an den Schlepper erfolgt durch 2-schnittige Anbaulaschen am Anbaubock. Einzigartig bei dem neuen SERVO 6.50, so Pöttinger, ist der weit vorne liegende Schwenkpunkt. Die Zuglinie läuft direkt auf Höhe der Unterlenker durch. Dadurch sollen auftretende Seitenzugkräfte minimiert und die Fahrstabilität und die Spurtreue des Schleppers verbessert werden.
Das Einstellzentrum ist mit einstellbarer Erstkörperschnittbreite durch mechanische Spindelverstellung oder optional mit Hydraulikzylinder ausgestattet. Bei der PLUS-Variante ist die hydraulische Erstkörperschnittbreitenverstellung serienmäßig. Beim neuen Pflug ist es laut Hersteller ganz einfach möglich auf unterschiedliche Schlepperfabrikate und Reifenbreiten zu reagieren und die perfekte Grundeinstellung zu ermöglichen. Der Verstellbereich ist laut Pöttinger groß ausgelegt. Selbst bei schwierigen Verhältnissen kann der Erstkörper vom Land in die Furche verschoben werden. Wenn also der Zugkraftbedarf der Zugmaschine an die Grenzen stößt, soll trotzdem ein problemloses Pflügen möglich sein. Dies ist, so der Hersteller, auch interessant bei Hangfahrten oder bei Problemstellen innerhalb des Schlages.
Die Arbeitsbreite wird mechanisch durch die stufenlose Längenänderung der Steuerstange eingestellt. Bei den PLUS-Pflügen erfolgt die Einstellung hydraulisch. Es muss im Nachhinein lediglich eine Anpassung der Erstkörperschnittbreite vorgenommen werden. Die neue Abreißsicherung schützt vor Überlastung auf den Pflügkörper bei Standard- und PLUS-Pflügen. Die tausendfach bewährte NOVA-Variante schützt vor Überlastung der Pflugkörper. Die hydraulisch, stufenlos einstellbare Auslösekraft kann während des Arbeitsablaufes angepasst werden.
Das Erweiterungsmodul „Traction Control“ gibt es beim SERVO 6.50 optional. Es ermöglicht die Übertragung des Gewichtes vom Pflug auf den Schlepper. Durch die Krafteinleitung über das Traction-System sollen bei optimaler Bodenanpassung des Pfluges die Hinterräder permanent belastet werden. Der Schlupf und in Folge der schädliche Schmierhorizont der Hinterräder werden dadurch vermindert. Es wird die Zugleistung des Schleppers bei weitem verbessert und der Einsatz der Pflugarbeit effektiver und kostengünstiger.
Auf der SIMA in Paris vom 22. – 26. 02. 2009, zeigt Pöttinger den neuen SERVO 6.50 in Halle 5A, Stand H086.