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| Freitag, 18. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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| Der neuartige Topmix-Zinken des Vector von Köckerling ist doppeltgefedert und passt sich sehr gut an den Untergrund an. | |||
Der Köckerling Vector ist ein vierbalkiger Mulchsaatgrubber für die flache Bodenbearbeitung, aber auch für eine etwas tiefere Lockerung. Das Einsatzspektrum beginnt bei einer Arbeitstiefe von 5 cm, reicht bis zu einer Bearbeitungstiefe von etwa 25 cm und vereint laut Hersteller eine komfortable Handhabung und ein exzellentes Bearbeitungsergebnis.
Neu ist die patentierte Tiefeneinstellung „EasyShift“ des Vector. Damit lässt sich die Arbeitstiefe des Grubbers stufenlos vom Schlepper aus einstellen, wobei weder Clips auf den Hydraulikzylindern angebracht, noch irgenwelche anderen Bauteile an der Maschine fixiert werden müssen. Die EasyShift-Tiefeneinstellung besteht aus einer hydraulischen und einer mechanischen Komponente. So soll garantiert werden, dass die gewünschte Arbeitstiefe immer über die gesamte Arbeitsbreite der Maschine eingehalten wird. Da „EasyShift“ mit einer mechanischen und hydraulischen Verbindung zwischen Stützrad und Walze arbeitet, kann der Hauptrahmen des Vector während der Arbeit parallel zum Boden angehoben oder abgesenkt werden, was vorteilhaft ist, wenn der Vector unter stark wechselnden Bodenverhältnissen eingesetzt wird und damit eine Anpassung der Arbeitstiefe an die Gegebenheiten notwendig wird.
Das zentral in der Maschine angeordnete Fahrwerk des Vectors ermöglicht enge Wendemanöver am Vorgewende. Die großdimensionierten Reifen machen diesen Vorgang besonders bodenschonend. Der Mulchsaatgrubber Vector ist serienmäßig mit einer teleskopierbaren Zugdeichsel ausgerüstet. Diese Deichsel kann in der Einstellung so weit verlängert werden, dass die Maschine auch problemlos mit Zwillingsbereifung gefahren werden kann, ohne auf einen engen Wenderadius verzichten zu müssen. Für die Anhängung sind ein Zugjoch (Unterlenkeranhängung) oder eine Zugöse (Zugpendelanhängung) erhältlich.
Als Nachläufer wird die bewährte Doppel-STS(Soil-to-soil)-Walze eingebaut, die auch unter schwierigsten Bedingungen überzeugen soll. Diese Walze besteht aus offenen Ringen, die sich während der Arbeit mit Boden füllen. Die mit Boden gefüllten Ringe bilden eine gute Verzahnung mit der bearbeiteten Fläche und werden so permanent angetrieben. Der permanente Antrieb der Walze verhindert ein Verkleben und erzielt eine optimale Rückverfestigung. Große Bodenaggregate werden durch das hohe Eigengewicht der Walze zerdrückt und auch auf sehr steinigen Böden soll sich die Doppel-STS-Walze durch ihre Einsatzsicherheit auszeichnen.
Der neuartige Topmix-Zinken des Vector ist doppeltgefedert und soll sich sehr gut an den Untergrund anpassen. Der hohe Rahmendurchgang mit einem Strichabstand von 27 cm sorgt laut Köckerling für verstopfungsfreies Arbeiten. Steine, Kluten oder andere Erschwernisse sind für den Vector kein Problem, da der Zinken Widerstände mühelos bewältigt.
Für den Vector bietet Köckerling ein umfangreiches Sicherheitspaket an, das zur Erlangung einer Betriebserlaubnis erforderlich ist. Dieses Equipment besteht aus einer Druckluftbremsanlage, Front- und Heckbeleuchtung, Seitenreflektoren und Bremskeilen. Auf Wunsch kann im Werk bereits ein TüV Gutachten erstellt werden, dass zum Erhalt einer Betriebserlaubnis notwendig ist.
Der Mulchsaatgrubber Vector wird in den Arbeitsbreiten von 5,7 m und 8,0 m angeboten. Bei der Version mit 8,0 m Arbeitsbreite kann, durch Abbauen der äußeren Seitenteile, die Arbeitsbreite auf 5,7 m reduziert werden. So kann die Maschine für eine erste flache Bearbeitung mit 8,0 m Arbeitsbreite genutzt werden und dann für eine anschließende tiefe Lockerung auf 5,7 m Arbeitsbreite reduziert werden.
In Deutschland wird der Vector serienmäßig mit Druckluftbremsanlage ausgerüstet.