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Fliegl bringt neuen Abschiebe-Dung-Streuer ADS auf den Markt

Mit herkömmlichen Miststreuern hat der neu Abschiebe-Dung-Streuer ADS der Fliegl Agrartechnik GmbH, Töging, fast nichts mehr gemein: Statt eines reparaturanfälligen und wartungsintensiven Kratzbodens auf Holzbohlen ist er mit einer Stahlmulde und dem bewährten, originalen und robusten Fliegl-Abschiebesystem ausgestattet.

Auf besonderen Wunsch von Lohnunternehmern, Maschinenring und Landwirten mit großen Einsatzflächen hat Fliegl einen Spezial-Transportfahrzeug für die Ausbringung und Verteilung von Festmist, Kompost, ausgebeutetem Biogas-Trockensubstrat und anderer organischer Masse entwickelt. Der ADS erfüllt laut Fliegl alle Forderungen, die an ein solches Spezialprodukt gestellt werden: ausgefeilte Technik, hohe Leistung, saubere Arbeit, Fahr- und Bedienungskomfort, Verschleißfestigkeit, Wartungsfreundlichkeit sowie lange Lebensdauer. Besonders vorteilhaft wirken sich beim Transport und Verteilen des Ladeguts in hängigem Gelände der niedrige Schwerpunkt, die großvolumigen Reifen und die breite Spur des Abschiebe-Dung-Streuers aus. Wo andere Transporter umstürzen, steht und fährt der ADS, so Fliegl, noch sicher auf den Reifen.

Die nach hinten offene Mulde aus verzinktem Stahl wird während des Ladens und Transports mit einem hydraulischen Stauschieber verschlossen. Dieser verhindert, dass organische Masse während der Fahrt verloren geht. Daneben verhindern Polyurethan-Leisten, die den kunststoffverkleideten hydraulischen Schiebeboden abdichten, eine Verschmutzung der Fahrbahn. Im übrigen erlaubt die sichere Abdichtung der Mulde auch den Transport von feuchter organischer Masse, welche das robuste Streuwerk mit senkrecht stehenden Fräswalzen und einer Streubreite nach Herstellerangaben von ca. zwölf Metern ebenso sauber und gleichmäßig verteilen soll, wie trockenen Strohmist. Dies liegt laut Fliegl an einer speziellen Einbringwalze – optional bei Typ ADS 80 und ADS 100 – vor den senkrecht stehenden Fräswalzen, die das Streubild optimiert. Einfluss auf das Streubild soll auch der hydraulische Deichsel-Kippzylinder nehmen, der die Neigung des Transporters verstellt und damit auch die Arbeitsbreite der Fräswalze. Der Antrieb des Streuwerks erfolgt über die Zapfwelle. Eine spezielle Vorschubregelung des Schiebebodens, die über ein mechanisches oder elektrisches Potenziometer gesteuert wird, soll für definierte Ausbringmengen auf vorgegebener Fläche sorgen.

Auch in den Details steht Fliegl nach eigenen Angaben für Komfort und Sicherheit: Die optimierte hydraulische Deichselfederung des neuen Abschiebe-Dung-Streuers gewährt Sicherheit durch verbessertes Fahrverhalten und Fahrkomfort. Sie dämpft auftretende Schwingungen auf die Zugmaschine. Ein Aufschaukeln der Zugmaschine bei hohen Fahrgeschwindigkeiten ist laut Hersteller fast völlig ausgeschlossen. Hier soll sich die hydraulische Deichselfederung positiv durch die besondere Art der Schwingungsdämpfung auswirken. Dies gilt laut Fliegl auch für Kurvenfahrten: Denn längere Federwege bei gefederten Deichseln sorgen dafür, dass Anhänger je nach Lenkeinschlag hinten rechts oder links weniger einknicken. Somit bleibt der Aufbau mit Ladung fast senkrecht. Daraus folgt: Höhere Fahrsicherheit bei schneller Kurvenfahrt. Auch beim Abbremsen, vor allem bei hoher Anhängelast, sollen Schwingungen auf die Zugmaschine reduziert werden. Ebenfalls geringer sind nach Herstellerangaben die Stützkraftänderungen im Vergleich zu ungefederten Deichseln. Wie die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) laut Fliegl in Tests feststellte, waren Bremsungen von Transportern mit hydraulischer Deichselfederung „sicher und problemlos, das heißt, der Zug blieb immer gestreckt“.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen der Abschiebe-Dung-Streuer ADS zählt ein verzinktes Schutzgitter an der Frontseite der Mulde, das das Einwirken von Fremdkörpern auf Deichsel, Deichsel-Kippzylinder, Ölzuleitungen, etc verhindert. Hinzu kommt ein hydraulischer Stützfuß, der das An- und Abkuppeln des Wagens erleichtert sowie die stabile, ein- und ausklappbare und dadurch vor Verschmutzung geschützte Heckbeleuchtung lässt sich ein- und ausklappen.

Der Fliegl Abschiebe-Dung-Streuer kommt mit drei Typen auf den Markt: Der ADS 80 verfügt über ein zulässige Gesamtgewicht von 8,0 t, ein Eigengewicht von 3,9 t, ein Ladegewicht von 4,1 t, Obenanhängung, Auflauf- bzw. hydraulische Bremse, eine Muldengröße von (L x B unten/B oben x H) 4,00 x 1,45/2,20 m x 1,30 m und ein Volumen von 9 m³. Die für den Betrieb des ADS 80 erforderliche Ölmenge beziffert Fliegl mit 12 l. Der Typ ADS 100 verfügt über ein zulässiges Gesamtgewicht von 10,0 t, ein Eigengewicht von 4,2 t, ein Ladegewicht von 5,8 t, Untenanhängung und Druckluftbremse mit Handregelung bzw. hydraulische Bremse. Muldengröße, Ladevolumen und erforderliche Ölmenge sind mit dem ADS 80 identisch. Der größte Fliegl Abschiebe-Dung-Streuer ist der ADS 120 mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 12,0 t, einem Eigengewicht von 5,3 t, einem Ladegewicht von 6,7 t, Untenanhängung, Druckluftbremse mit Handregelung bzw. hydraulische Bremse, einer Muldengröße von (L x B unten/B oben x H) 5,00 x 1,45/2,20 m x 1,60 m, einem Volumen von 14 m³ und einer erforderlichen Ölmenge von 14 l.

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Rubrik:
Düngung und Pflanzenschutz

Artikel eingestellt am:
10.3.2011, 8:18

Quelle:
Fliegl Agrartechnik GmbH
www.fliegl.com

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