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| Dienstag, 22. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Für viele Betriebe ist das neue Amazone-Fronttanksystem FT 1001 mit dem Füllstandsmanagement Flow-Control eine interessante Alternative beim Feldspritzeneinsatz. So erhöht eine Kombination mit dem Fronttank FT 1001 die Kapazität der Anbaufeldspritzen UF um 1.000 Liter auf bis zu 2.800 Liter.
Zugleich soll das Herzstück, das neue Füllstandsmanagement Flow-Control im Bordrechner AMATRON+, für eine optimale, füllstandsabhängige Homogenisierung der Brühe in beiden Behältern sorgen. Befüllen, Rühren und Ausbringen der Spritzbrühe im Fronttank sind ebenso wie die Reinigung in die Kreisläufe der Anbauspritze integriert. Dabei wird die Brühe je nach Höhe der Füllstände über zwei Injektoren in den Fronttank gepumpt oder abgesaugt. Dank der hohen Leistung des Injektorsystems verbleiben laut Amazone nur geringste Restmengen im Fronttank.
Interessant ist das neue Fronttank-System, so Amazone, vor allem für Veredelungs- und Ackerbaubetriebe, aber auch für Lohnunternehmen, die in kleiner strukturierten Regionen wirtschaften: Dank des größeren Behältervolumens schafft man Flächenleistungen wie mit einer Anhängespritze oder einem Selbstfahrer gleichen Füllvolumens, zugleich steht mit Flow-Control ein maximaler Bedienkomfort zur Verfügung. Auf kleineren und unregelmäßigen Schlägen aber ist die Kombination aus einer UF-Anbauspritze mit dem neuen Fronttanksystem FT 1001 deutlich wendiger als eine Anhängespritze. Verbesserte Traktion und Spurstabilität des Traktors bei Spritzarbeiten im Hang sprechen laut Hersteller ebenso für die Fronttanklösung von Amazone. Auch auf der Straße sowie bei engen Ortsdurchfahrten ist eine kompakte angebaute Einheit sicherer und schneller als eine Anhängespritze. In der Klasse der 3.000 Liter-Selbstfahrer hingegen dürfte die neue Feldspritzenlösung von Amazone vor allem im Hinblick auf die Investitionskosten eine echte Alternative sein.