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Neues Fliegl Schlitzgerät „Universal“

Landwirte, die ihre Gülle mit anerkannter Technik mittels Injektionsverfahren ausbringen, honoriert der bayerische Staat pro Kubikmeter mit 1,50 Euro. Das maximale Honorar beträgt entweder 22,50 Euro je Einheit Großvieh (GV) und Jahr oder maximal 45 Euro je ha förderfähige Fläche und Jahr. Ausgezahlt wird hochgerechnet der jeweils niedrigere Betrag.

Die Fliegl Agrartechnik GmbH, Töging, erfüllt mit ihren aktuell im Angebot stehenden Geräten, dem Schleppschuhverteiler (mit Federbelastung), dem Scheibenschlitzgerät SSG, dem Güllegrubber „Standard“ sowie dem Güllegrubber „Rasant“ die Fördervoraussetzungen hinsichtlich der Technik. Diese bestimmen, dass flüssiger Wirtschaftsdünger in geschlossenen Leitungen in einem Arbeitsgang direkt in den Boden ein- oder unter den Grünlandpflanzen- oder Ackerfutterpflanzenbestand wie Klee, Kleegras, Luzerne, Ackergras ausgebracht wird. Dies bedarf einer Technik, die den Ackerboden unmittelbar vor der Ablage der Gülle aktiv öffnet oder Gülle im Grünland oder Ackerfutter unter den Pflanzenbestand ausbringt. Ein Schließen der Schlitze nach Ablage des Wirtschaftsdüngers ist laut den Bestimmungen nicht zwingend erforderlich.

Neu im Angebot der Fliegl Agrartechnik ist daher das leichtzügige Schlitzgerät „Universal“, das laut Hersteller speziell für gleichmäßiges, umwelt- und vor allem Pflanzenschonendes Einbringen der Gülle in Äcker und Grünland und zum Ausbringen unter den jeweiligen Pflanzenbestand entwickelt wurde und damit universell einsetzbar ist. Dieses Gerät erfüllt damit laut Fliegl in besonderer Weise die Förderbedingungen.

Vorteilhaft dabei, so Fliegl, die eigens konstruierten Schlitzschuhe aus hochwertigem Stahlguss. Auf Wunsch sind sie auch vor allem für Sandböden, die hohen Abrieb verursachen, mit einem Hartmetallauftrag erhältlich. Dieser soll für geringeren Abrieb, längere Lebensdauer und damit weniger Montagearbeit und Wartung sorgen. Die Schlitzschuhe sind geschraubt. Sie lassen sich daher einfach tauschen. Außerdem sind sie gefedert gelagert. Über einen variabel einstellbaren Federdruck werden die Schlitzschuhe in der gewünschten Tiefe geführt, das über die gesamte Arbeitsbreite im Abstand von serienmäßigen 30 cm oder optionalen 25 cm. Landwirte können wählen zwischen zwei Schlitzschuhgrößen sowie zwischen der serienmäßigen Zweiblatt- oder der optionalen Dreiblatt-Druckfeder. Damit hat Fliegl nach eigenen Angaben für jeden Einsatz das geeignete Einbringwerkzeug, das im Übrigen leichtzügig ist und damit je nach Arbeitsbreite von 9,00 m, 12,00 m und 15,00 m höchste Stundenleistungen erlaubt.

Angeflanscht wird das Schlitzgerät Universal über eine Vierpunkt-Hydraulik an den praxiserprobten, DLG-geprüften Fliegl Schneckenverteiler „Garant“, der mit besonders gestalteten Schneckenrotoren die Gülle ohne kraftraubende Vorzerkleinung den Verteilschläuchen zuführt. Vorteilhaft sind bei der Kombination Universal und Garant, so der Hersteller auch die je nach Arbeitsbreite fast senkrecht nach unten stehenden, vergleichsweise kurzen Verteilerschläuche. Jede Gülleart sollen sie so durch das spezielle Güllezufuhr- und -verteilsystem präzise und ohne Reibungsverluste direkt hinter den Schlitzschuhen in den Boden leiten. Verstopfungen sind laut Fliegl ausgeschlossen, wofür einfache und daher sehr funktionstüchtige Fremdkörperabscheider sorgen.

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Rubrik:
Düngung und Pflanzenschutz

Artikel eingestellt am:
25.2.2009, 9:35

Quelle:
Fliegl Agrartechnik GmbH
www.fliegl.com
toeging [at] fliegl.com

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