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Deutlich reduzierte Betriebskosten beim Ropa euro-Tiger V8

Zahlreiche Neuentwicklungen beim Köpfrodebunker euro-Tiger V8 zeigt ROPA auf der Agritechnica 2007. Eine verbesserte Wirtschaftlichkeit und erhöhte Tagesleistung bei der Ernte von Zuckerrüben standen bei der Weiterentwicklung im Fokus.

Der ROPA euro-Tiger V8 ist laut Firmenangaben der weltweit stärkste und leistungsfähigste Köpfrodebunker. Mit einem Bunkervolumen von über 40m³ kann er auf kurzen und besonders auch bei langen Rübenfeldern effizient und flexibel eingesetzt werden. Die Kombination von Bunkerbefüllautomatik und hydraulischer Achslastregelung (mit integrierter Federung) soll unter allen Rodebedingungen optimale Traktion bei bester Gewichtsverteilung und nachhaltiger Bodenschonung ermöglichen.

Neben der ergonomischen Anordnung der Bedienelemente in der euro-Kabine sorgt für zusätzliche Entlastung des Fahrers während des Rodevorganges die Maschinensoftware mit zahlreichen neuen Überwachungsparametern, wie beispielsweise die neu entwickelte Rübenflussüberwachung: Im Falle einer Blockade (Steinklemmer) in den Organen der Reinigungsstrecke schalten der Fahrantrieb sowie alle vorhergehenden Rode- und Reinigungseinheiten automatisch ab. Ein Verstopfen oder Zufahren der Maschine und die zeitraubende Behebung der Störung gehört damit laut Ropa der Vergangenheit an. Ebenfalls neuer Bestandteil der Maschinensoftware ist die Möglichkeit zur Sicherung und Übertragung der Maschineneinstellungen. Beim Schichtwechsel auf dem euro-Tiger sichert der Fahrer seine individuellen Maschineneinstellungen, wie zum Beispiel Rodereinstellung, Reinigungseinstellungen und sogar Klimatisierung, auf einen USB-Stick. Der neue Fahrer setzt seinen USB-Stick in die Konsole ein: Die Maschine erkennt ihn und übernimmt seine letzten Einstellungen.

Auch in Sachen Rodetechnik will ROPA nochmals neue Maßstäbe setzen. Ziel der umfangreichen Modellpflege war die Reduzierung der Betriebskosten durch Neuentwicklungen zur Verschleißreduzierung, sowie durch Maßnahmen für schnelle Wartung und Instandhaltung. Hervorzuheben ist ein neu entwickeltes Rodeschar mit 3-dimensionaler Kontur in der Widia-Auflage. Es vereint die Vorteile gängiger Rodeschare und übertrifft sogar die Beständigkeit der bislang eingesetzten Widia-Rodeschare. Besonderes Kennzeichen dieser Neuentwicklung ist ein, an die Scharkonturen und Verschleißzonen angepasster Hartmetallauftrag, dessen Materialstärke und -güte entsprechend der jeweiligen Beanspruchungszonen bemessen wurde. Dadurch soll eine stets gleich bleibende Scharform bis unmittelbar vor dem Austausch gewährleistet werden und ein optimales Zusammenspiel von Rodeschar und Rübenkörper für eine gleichmäßig schonende Rodung ermöglicht werden. Als weitere Option für das PR-Rodeaggregat sind ab 2008 mit Hartauftrag beschichtete Rodewalzen erhältlich. Für deutlich gesteigerten Verschleißschutz und ständig optimale Förderleistung, sorgen, so Ropa, Auftragsnähte mit Wolfram Carbiden in einer Speziallegierung. Entsprechend der Beanspruchung werden auf dem Rodewalzenrohr 3 Schweißnähte parallel, sowie eine Schweißnaht auf der Windung aufgebracht. Die erste und die letzte Rodewalze werden in den Hauptbeanspruchungszonen mit einer Kombination aus Längs- und Quernähten aufgepanzert. Die Maschinenbetreiber sollen so von einer erheblich gesteigerten Standzeit, bei verbesserter Förderleistung und einem relativ geringen Mehrpreis im Vergleich zum Mehrnutzen profitieren.

In vielen Anbauregionen sind sowohl Rübenbestände mit 45 cm als auch mit 50 cm Reihenabstand vorhanden. Zur Minimierung der Rüstzeiten hat ROPA zur Rübenkampagne 2007 ein neues PR-V Rodeaggregat entwickelt. Ohne Absteigen des Fahrers lässt sich nun der Reihenabstand des Rodeaggregates an den Rübebestand anpassen. Besonderes Kennzeichen dieser Neuentwicklung ist eine neuartige Tastwalze mit 4-Kant-Tragrohr in Verbindung mit einem neu abgestimmten Antriebskonzept.

ROPA Maschinen werden in verschieden Boden- und Klimaregionen eingesetzt, entsprechend variiert der Verschleiß an der Maschine. Als Anpassung an extrem sandige oder steinige Anbauregionen mit erhöhtem Verschleiß, erhält der euro-Tiger ab 2008 serienmäßig einen austauschbaren linken Elevatorkanal. Ist nach mehreren tausend Hektar Rodeleistung der Elevatorkanal an der Verschleißgrenze, so kann dieser ohne Schweißarbeit gewechselt werden.

Für Rodeaggregate aus der PR-XL Baureihe (Arbeitsbreiten 4,00 m bis 4,50 m je nach Arbeitsbreite bei 6, 8, oder 9 Reihen) bietet ROPA ein weiterentwickeltes Schnellkoppelsystem mit zugehörigem Transportwagen. Die überbreiten Rodeaggregate werden bei Straßenfahrt mit hoch geschwenktem Schlegler längs hinter dem euro-Tiger V8 gezogen. Erfolge der PR-XL Systemlösung sind laut Ropa eine gesteigerte Flächenleistungen bei optimaler Rübenbehandlung und Bodenschonung, sowie eine verbesserte Gesamtwirtschaftlichkeit bei der Rübenernte.

Auf der Agritechnica 2007 zeigt Ropa sein Maschinenprogramm in Halle 2, Stand A29.

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Rubrik:
Erntemaschinen

Artikel eingestellt am:
28.9.2007, 20:13

Quelle:
ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH
www.ropa-maschinenbau.de

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