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Vier neue Mähdrescherbaureihen von John Deere

Mit vier neuen Mähdrescherbaureihen will sich John Deere auf die stetig wachsenden Anforderungen seiner Kunden einstellen und damit in hohem Maße die unterschiedlichen Kundenprofile berücksichtigen.

Drei der neuen Baureihen sind alte Bekannte aus dem John-Deere-Mähdrescherprogramm, die technisch überarbeitet wurden. Mit der Überarbeitung führt John Deere auch neue Typenbezeichnungen ein. Aus der STS-Baureihe wird die S-Serie, aus der CTS-Baureihe die C-Serie und aus den WTS-Mähdreschern die W-Serie. Eine völlige Neuentwicklung ist hingegen die T-Serie. Die neuen Baureihen ergeben zusammen zehn Basismodelle. Da alle Mähdrescher-Typen zusätzlich zur Grundversion auch als „i“-Modelle mit intelligenter Technik, als „Hillmaster“-Modelle oder in der Kombination aus intelligenter Technik und Hangsystem erhältlich sein werden, ergeben sich insgesamt nicht weniger als 40 Varianten. John Deere weist darauf hin, dass das Flagschiff der S-Serie, das Modell S 690 i HM, die größte vollwertige Hangmaschine auf dem Markt ist.

Während die STS-Modelle mit einem 12,5 Liter-PowerTechPlus-Motor mit einer Leistung von 465 PS (347 kW) ausgestattet waren, arbeiten in der S-Serie jetzt PowerTechPlus-Motoren mit 13,5 Liter Hubraum und einer Leistung von 530 PS (396 kW); die Motoren erfüllen zudem die Abgasstufe 3. Wie beim Vorgänger hat der Rotor in der S-Serie 750 mm Durchmesser im Dreschbereich und 834 mm Durchmesser im Zinken-Abscheidebereich. Ein neu gestalteter Rotorauslauf und deutlich vergrößerte Reinigungsflächen sind laut John Deere ebenso wesentlich für die Leistungssteigerung gegenüber den Vorgängermodellen verantwortlich, wie der Schrägförderer, dessen Drehzahl sich wahlweise in fünf Stufen anpassen lässt. John Deere bietet für die S-Serie zwei verschiedene Stohmanagement-Systeme an: Extra Feinschnitt und Premium Häcksler. Die Maschinen sollen sich dadurch für den Einsatz auf pfluglos arbeitenden Betrieben wie auf solchen, die Stroh bergen gleichermaßen eignen.
Neu gestaltet wurde auch die Fahrerkabine. Sie verfügt zur bequemen Bedienung der wesentlichen Funktionen über eine Armlehnensteuereinheit.

Auch bei der C-Serie hat John Deere die Motorleistung gegenüber den CTS-Modellen erhöht. Der 9,0 Liter-PowerTechPlus-Motor leistet in der C-Serie 400 PS/299 kW (CTS: 355 PS/260 kW) und erfüllt die Abgasstufe 3. Die übrige Ausstattung entspricht den Vorgängermodellen.

Bei der W-Serie handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bewährten WTS-Schüttlermodelle. Auch bei dieser Serie wurde die Motorleistung deutlich erhöht. In den 5-Schüttler-Maschinen W 540 und W 550 kommen PowerTechPlus-Motoren mit 6,8 Liter Hubraum und 255 PS/191 kW (W 540) beziehungsweise 290 PS/217 kW (W 550) zum Einsatz. Die PowerTechPlus-Motoren in den 6-Schüttler-Maschinen leisten bei 9,0 Liter Hubraum im W 650 320 PS/239 kW und im W 660 350 PS/262 kW. Der Kraftstofftank hat statt bisher 700 Liter bei der WTS-Serie nun 800 Liter Inhalt. Erhöht wurde auch das Korntankvolumen bei den 5-Schüttler-Modellen, das nun 8.000 Liter beträgt. Für die kleinere 6-Schüttler-Maschine W 650 gibt es jetzt optional auch einen Korntank mit 11.000 Liter Inhalt (Serie: 9.000 Liter). Anzumerken ist noch, dass die W-Serie nur noch aus vier Modellen besteht, da es für den WTS 9580 und den WTS 9640 keine Nachfolger gibt.

Kommen wir nun zur Neuentwicklung, der T-Serie. Die T-Serie kommt aus dem John-Deere Werk Zweibrücken und wurde speziell für den europäischen Markt entwickelt. Besonderes Augenmerk wurde deshalb darauf gelegt, universell einsetzbare Mähdrescher zu entwickeln, die auch bei feuchten Erntebedingungen optimales Arbeiten ermöglichen. Zudem wurde auf höchste Strohqualität Wert gelegt.
John Deere hat die T-Serie zwischen der C- und der W-Serie angesiedelt. Das spiegelt sich auch in der Antriebsleistung wieder. Im kleinsten Modell, dem T 550 kommt ein PowerTechPlus-Motor mit 6,8 Liter Hubraum mit 299 PS (217 kW) zum Einsatz. Ab dem T 560 (350 PS/262 kW) gibt es einen PowerTechPlus-Motor mit 9,0 Liter Hubraum. Im T 660 leistet dieser ebenfalls 350 PS/262 kW und im Topmodell der T-Serie, dem T 670 400 PS/299 kW.
In der T-Serie kommt ein völlig neues Druschkonzept mit zwei 660 mm großen Dreschtrommeln, einer dazwischen angeordneten 420 mm Zuführtrommel und einer 400 mm Wendetrommel am Ende des Dreschwerkes zum Einsatz. Dieses neue Dreschwerk ermöglicht laut John Deere einen Erntefluss „ohne Knick“ und damit hohe Drusch- und Abscheideleistungen. Die Dreschkorbabscheidefläche beträgt bei den 5-Schüttler-Modellen 2,80 qm, dei den 6-Schüttler-Maschinen 3,36 qm. Die insgesamt schonende Arbeitsweise des neuen Dreschwerkes sorgt gleichzeitig für eine hohe Strohqualität und damit für einen hohen Strohertrag. Wichtig für diejenigen, die das Stroh bergen und zu Ballen pressen. Die Restkornabscheidung erfolgt über fünf respektive sechs Schüttler mit sieben Stufen und jeweils 3,35 m Länge. Der Korntank fasst bei den Modellen T 550 und T 560 8.000 Liter, beim T 660 und beim T 670 11.000 Liter.

Für alle Mähdrescher-Serien bietet John Deere folgende intelligente Technik wahlweise ab Werk an: die satellitengestützte Lenkautomatik „AutoTrac“, die automatische Durchsatzregelung für maximale Durchsatzleistung „HarvestSmart“ sowie die Ertrags- und Erntedatenerfassung zur elektronischen Weiterverarbeitung , Flächenvermessung, kontinuierlichen Anzeige der Ertrags- und Positionsdaten während der Ernte „HarvestDoc“. Werden „AutoTrac“, „HarvestSmart“ und „HarvestDoc“ im Paket bestellt, erhalten die Mähdrescher die Bezeichnung „i“ als Kennzeichen der höchsten Leistungsstufe des jeweiligen Mähdreschermodells.

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Rubrik:
Erntemaschinen

Artikel eingestellt am:
23.8.2007, 11:08

Quelle:
ltm-KE/Deere & Company European Office
www.deere.de

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