Grimme: Neuartiges „MAXI-Beet“-Verfahren zur Leistungssteigerung im Kartoffel- und Gemüseanbau
Auf der Agritechnica 2009 präsentiert Grimme eine komplette Maschinenserie für das neue „MAXI-Beet“-Verfahren, bei dem sich gegenüber herkömmlicher Anbauverfahren im Kartoffel- und Gemüsebau die Hektarleistung pro Maschine deutlich steigern lässt.
In der Kartoffeltechnik werden primär zwei Anbauverfahren unterschieden, das konventionelle Verfahren die Kartoffeln in Reihen zu legen und das so genannte Beet-Separierungs-Verfahren. Im letzteren werden zwei Reihen in ein vorher separiertes 1,8 m breites Beet gepflanzt und im Herbst mit einem Zweireiher gerodet. Analog dazu wird Gemüse auf 1,5 m beziehungsweise 1,8 m breiten Beeten angebaut.
Beim neuen „MAXI-Beet“-Verfahren wird ein 2,7 m breites Beet geformt, in das drei Reihen Kartoffeln gelegt werden. Für dieses neue Verfahren hat Grimme den neuen Beetformer BF 270, den Bodenseparierer CS 240 beziehungsweise die Bodenfräse RT 280, die Legemaschine GL 33 T und den Überladeroder GT 300 entwickelt. Alle Maschinen sind innerhalb der 3,3 m Straßentransportbreite.
In der Praxis bewirkt dieses Verfahren laut Grimme eine Steigerung der Hektarleistung pro Maschine um bis zu 50 %, die sich aus dem 1,5-fach breiterem Beet ergibt. Durch die Verringerung der Fahrspuren gegenüber dem herkömmlichen Verfahren steht zudem vor allem im Gemüseanbau bis zu 10 % mehr nutzbare Nettofläche pro Hektar zur Verfügung.
Die neuen Maschinen für das MAXI-Beet-Verfahren und viele weitere Neuheiten zeigt Grimme auf der Agritechnica 2009 in Halle 2, Stand C 32.
Alle Artikel über Grimme Neuheiten auf der Agritechnica 2009:
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