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Fliegl Überladetechnik löst Transportprobleme in der Arbeitskette Körnerernte

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Zur Überbrückung des Engpasses bei der Übergabe Mit der gleichen Überladeschnecke für Schüttgü Selbst Hackschnitzel und Kompost werden mit der Ho Die Montage der Überladeschnecke aus qualitativ h

Die Arbeitskette Körnerernte ist nur so leistungsfähig, wie ihr schwächstes Glied. Als schwächstes Glied gilt der Abtransport des Ernteguts. Nur mit genauer Planung und geeigneten Transportfahrzeugen sind Leistungs- und damit Rentabilitätsprobleme zu lösen. Die Fliegl-Gruppe liefert dazu nach eigenen Angaben die nötigen Informationen, Fahrzeuge und Geräte.

Die üblichen landwirtschaftlichen Anhänger hemmen oft den logistischen Fluss beim Abtransport von Getreide, Raps und Körnermais. Der so genannte Kombiverkehr mit schnell fahrenden Lastkraftwagen kann hier für raschen Transport des Ernteguts vom Feldrand zu den Lagerstätten sorgen. Vor allem die Übergabe des Ernteguts auf dem Feld oder am Feldrand auf geeignete Transportfahrzeuge, die es zu entfernt gelegenen Lagerstätten liefern, ist jedoch oft ein deutlicher Schwachpunkt in der Arbeitskette. Zur Überbrückung dieses Engpasses bei der Übergabe des Ernteguts bietet Fliegl spezielle Überladewagen mit hoher zulässiger, beziehungsweise technischer Zuladung an. Diese beträgt nach Herstellerangaben (technische Zuladung jeweils in Klammern) 7,7 t (11,2 t) beim Vario ULW 20 Einachs, 14,8 t (20,8 t) beim Vario ULW 20 Tandem, 13,8 t (19,8 t) beim Vario ULW 30 Tandem, 22,3 t (26,3 t) beim Vario ULW 30 Tridem, 22,1 t (26,1 t) beim Vario ULW 40 Tridem und 24,8 t (32,8 t) beim Vario ULW 40 Quattro.

Untersuchungen des Instituts für Agrar- und Ernährungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zeigen, so Fliegl, dass bei Einsatz eines Überladewagens die Leistung eines Mähdreschers um zehn Prozent gesteigert werden kann. Nach Aussagen der Hallenser Wissenschaftler ist der Überladewagen besonders geeignet für Betriebe mit großen Feldlängen, hohen Erträgen und steigenden Durchsatzleistungen der Mähdrescher mit breiteren Schneidwerken.

Um hohe Leistungen zu garantieren, ist eine leistungsstarke Überladeschnecke notwendig. Fliegl bietet diese nach eigenen Angaben mit der robusten, neu konzipierten, hydraulisch klappbaren Überladeschnecke Typ 400 für Schüttgüter. Mit einem Durchmesser von 40 cm bringt sie nach Herstellerangaben eine Überladeleistung von mehr als 350 Tonnen pro Stunde bei einer Überladehöhe von 4,30 m. Vorteilhaft: Beim Ausschwenken klappt die Verlängerung der Überladeschnecke automatisch weit aus mit einem flachen Anstellwinkel. Das soll noch einmal die Leistung der Schnecke erhöhen.
Logistisches Bindeglied ist der Überladewagen jedoch nicht nur für die Ernte von Körnerfrüchten wie Getreide, Raps und Körnermais, sondern auch für Transport und Überladen von Saatgut oder granuliertem Handelsdünger bei Drillmaschinen oder Düngerstreuern.

Mit der gleichen Überladeschnecke für Schüttgüter können Landwirte und Lohnunternehmer auch die Fliegl-Abschiebewagen zu vollwertigen und leistungsstarken Überladewagen erweitern und damit Lücken in der Arbeitskette „Körnerernte“ schließen. Auch die Arbeitsketten „Saat“, „Düngung“ und weitere Arbeitsketten profitieren, denn Abschiebewagen lassen sich, so Fliegl, vielseitig zeit- und kostensparend einsetzen. Je nach Einsatzzweck und -ort fördert die Überladeschnecke einerseits das Erntegut wie Getreide, Körnermais und -raps am Feldrand auf Lastkraftwagen für den Ferntransport, andererseits das Saatgut oder den Handelsdünger einfach in die Sämaschine oder in den Düngerstreuer. Auch ebenerdige Bunkerzellen und sonstige Lagerabteile für alle rieselfähigen Schüttgüter können direkt bis zu einer Höhe von 4,30 m befüllt werden. Die große Überladehöhe ist vorteilhaft für Betriebe, die aus Kostengründen auf den Bau eines Körnersumpfs oder teure Annahme- und Fördereinrichtungen verzichtet haben oder auch verzichten wollen.
Die Montage der Überladeschnecke aus qualitativ hochwertigem Stahl an die Fliegl-Abschiebewagen ist laut Hersteller einfach: Durch geschickte Anordnung und mit geeigneten Adaptern ist die Überladeschnecke innerhalb kürzester Zeit in etwa 15 Minuten am Heck des Abschiebewagens angebaut. Angetrieben wird sie über einen Zapfwellen-Durchtrieb.

Doch nicht nur als Überladewagen zum Schließen der Arbeitsketten „Körnerernte“, „Saat“ und „Düngung“ lassen sich künftig die originalen Abschiebewagen einsetzen. Mit einer weiteren neuartigen Hochleistungs-Überladeschnecke Typ 600 (Rohrdurchmesser 60 cm) sollen in Zukunft Land- und Energiewirte, Lohn- und Transportunternehmen sowie Kompostbetriebe und Sägewerke den originalen Fliegl Abschiebewagen das ganze Jahr über vielseitig für unterschiedlichstes, auch schwer handhabbares Ladegut einsetzen können. Mais, Gras, Silage aller Art, Hackschnitzel, Kompost usw. werden mit der Hochleistungs-Überladeschnecke Typ 600 nach Herstellerangaben problemlos bis zu einer Höhe von 5,30 m gefördert.

Die gleichmäßige Zufuhr des Ladeguts zur Überladeschnecke am Heck des Überladewagens kann automatisiert werden durch die elektronische Steuerung „Vario 2009“. Sie regelt den Vorschub des Schiebebodens und verhindert elektronisch gesteuert Verstopfungen an Verteilerwalzen und Zubringerschnecken, die das Ladegut der Überladeschnecke zuführen. Auch die üblichen Stossbelastungen an der Zapfwelle werden deutlich verringert. Kraft wird gespart. In der Folge steigt die Überladeleistung.

Übrigens: Für den Straßentransport im Kombiverkehr bietet innerhalb der Fliegl-Gruppe die Fliegl Fahrzeugbau GmbH, Triptis, Muldenkipper aller Art und Größen bis 84 m³ an. Gleiches gilt auch für Schubboden-Sattelauflieger, die mit einem Fassungsvermögen bis zu 90 m³ verfügbar sind. Des Weiteren produziert Fliegl für den Kombiverkehr Abrollmulden und Abrollcontainer für Hakenliftanhänger sowie Tandem- und Tridem-Abrollkipper mit Fassungsvermögen bis zu 33,8 m³.

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Rubrik:
Erntemaschinen

Artikel eingestellt am:
25.6.2009, 8:26

Quelle:
Fliegl Agrartechnik GmbH
www.fliegl.com

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