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| Freitag, 10. September 2010 - Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Das ist einmalig auf Deutschlands Schienennetz – eine Güterlok mit einem Mähdrescher-Bild. Im Rahmen einer kleinen Feier auf dem Berliner Hauptbahnhof enthüllten Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der DB AG, Norbert Bensel und Cathrina Claas, Gesellschafterin des Landtechnik-Konzerns Claas, eine Lok der Baureihe 152 mit einem riesengroßen Mähdrescherbild.
Seit 40 Jahren sind die Deutsche Bahn AG und die Claas-Gruppe, nach eigenen Angaben Markt- und Technologieführer in der Agrartechnik, enge Partner. Bereits seit dem Bau des ersten Gleisanschlusses im westfälischen Stammwerk in Harsewinkel vor 40 Jahren, transportiert die Bahn Mähdrescher, Häcksler und Komponenten innerhalb Europas bis nach Russland und darüber hinaus. Mit zunehmendem Erfolg des 1913 gegründeten Unternehmens wuchs auch das Transportaufkommen und damit die Herausforderung, Produktionsabläufe und Logistik intelligent miteinander zu verzahnen. „Der Anteil der Bahn beim Versand unserer Maschinen liegt bei etwa 50 Prozent“, sagte Cathrina Claas, „damit ist die Bahn unser größter und wichtigster Logistik-Partner“. DB Logistics, der Transport und Logistikbereich der Deutschen Bahn AG, entwickelt heute im engen Schulterschluss mit Claas neue Logistikkonzepte, um der Expansionsstrategie und Produktionsoptimierung des Landtechnikherstellers Rechnung zu tragen.
Seit Claas im Jahr 2004 als erster großer Landmaschinenproduzent im russischen Krasnodar mit eigener Produktionsstätte startete, regelt DB Logistics im Ganzzugverkehr die Versorgung des Werkes mit Komponenten aus dem Stammwerk in Harsewinkel. „Die Schiene kann hiermit ihre Funktion als verlängertes Fließband voll ausspielen und wird so zu einem wichtigen Logistikpartner der Industrie“, so Dr. Norbert Bensel, Vorstand Transport und Logistik der Deutschen Bahn AG. Diese Verkehre werden in enger Zusammenarbeit von Railion, Railog und Schenker in Moskau über Brest nach Krasnodar gefahren.