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Agritechnica 2005: John Deere rüstet seine Feldhäcksler auf

Bei der Einführung der 7000er Serie hatte John Deere die Fachwelt mit der Vorstellung des bis heute immer noch exklusiven stufenlosen Schnittlängengetriebes nachhaltig beeindruckt. Diese Innovation wird jetzt um zwei weitere Aufsehen erregende Konzepte ergänzt. Beide werden den Fahrkomfort und die Produktivität der John Deere Feldhäcksler der 7000er Baureihe weiter steigern.

Bei ProDrive handelt es sich um ein Fahrantriebskonzept, das sämtliche Antriebskomponenten so steuert, dass die am Fahrhebel vorgewählte Geschwindigkeit vollautomatisch erreicht wird. Dieses System bewährt sich vor allem in unebenem Gelände, bei schwierigen Bodenverhältnissen, längeren Straßenfahrten und häufigem Wechsel des Bedienpersonals. Basis von ProDrive ist die Kombination eines leistungsstarken hydrostatischen Antriebs mit einem zweistufig automatisch schaltenden Powershift-Getriebe. Hinzu kommen sperrbare Differentiale und ölgekühlte Bremsen sowie der wahlweise erhältliche Hinterradantrieb. Ergänzt wird das System von einer Fahrantriebs- und Steuereinheit.

Die Vorteile von ProDrive liegen vor allem in der verbesserten Steuerung der Antriebstechnik mit Antischlupfregelung bei schwierigen Einsatzbedingungen, der gleichzeitigen Bodenschonung, einer Reduzierung der Betriebs- und Wartungskosten sowie in der Entlastung des Fahrers. Der Fahrer kommt ohne Schalthebel aus, der Gangwechsel erfolgt automatisch und ruckfrei bzw. ohne Stopp zwischen 0 und 40 km/h. Gleichzeitig wird die vorgewählte Geschwindigkeit stets beibehalten, unabhängig von Steigung oder Gefälle.

Mit dem neuen LenkautomatenRowTrac II bietet John Deere ein neues automatisches Lenksystem an, das mit höherem Systemdruck und noch schnellerer Reaktionszeit arbeitet und damit höhere Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu 20 km/h zulässt. Für die 7000er Feldhäcksler bietet John Deere aber auch das automatische LenksystemAutoTrac an.

Nach der Einführung der Ertragserfassung und -Kartierung mit Hilfe des John Deere Green Star-Systems bietet John Deere jetzt als weltweit erster Hersteller eine ertragsabhängige Siliermitteldosierung für die Feldhäcksler der 7000er Baureihe an. Hinter dem Namen „GreenStar Harvest Doc" verbirgt sich ein exklusives System der Ertrags- und Feuchtemessung, das die Steuerung der Pioneer Appli-Pro ULV Siliermitteldosierung übernimmt. Dabei übernehmen ein Masseflusssensor an den Vorpresswalzen die Messung der Erntemenge und ein NIR (Nah-Infra-Rot)-Sensor, der in das GreenStar-System integriert wurde, die bis auf +/- 1 % exakte Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes. Beide Werte werden miteinander verrechnet und steuern so die gleichmäßige Dosierung des Siliermittels. Damit wird eine homogene Silagequalität erzeugt. Durch Verbindung von HarvestDoc und JDoffice werden Mengenkartierung, Flächenvermessung, korrekte Abrechnung der gehäckselten Flächen bzw. Mengen sowie Dokumentation des Trockensubstanz-Gehaltes und Siliermittelzusatzes ermöglicht.

Des weiteren werden die John Deere Feldhäcksler mit einer Reihe von Detailverbesserungen ausgerüstet, die den Erntegutfluss durch die Maschine weiter verbessern und den Fahr- und Bedienungskomfort der Maschinen weiter steigern werden.

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Rubrik:
Grünland und Futterernte

Artikel eingestellt am:
25.10.2005, 9:56

Quelle:
Deere & Company European Office
www.deere.de


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