Modellpflege wertet Deutz-Fahr Ladewagen Rotomaster 5520 weiter auf
Das „Flaggschiff“ der Deutz-Fahr-Ladewagen, der Rotomaster 5520, präsentiert sich jetzt weiter verbessert. Er wird eine ungesteuerte Pickup sowie eine verbesserte Ladeautomatik erhalten.
Die komplett neu entwickelte Pickup des Rotomaster 5520 mit einer Breite von 2,00 m soll auch extremen Einsätzen gerecht werden. Sie ist ungesteuert, wartungsfrei und sehr verschleißarm, weil die Kurvenbahn für die Führung der bisher gelenkten Zinkenträger entfällt. Die Zinken sind in V-Form angebracht. Diese Konstruktion bietet laut Hersteller die gleichen Vorteile wie der Rotor mit V-Zinkenstellung. Die Futteraufnahme soll gleichmäßiger und die Lastspitzen geringer werden. Gleichzeitig ergeben sich, so Deutz-Fahr, ein ruhigerer Lauf und weniger Antriebsbedarf. Und weil das Futter nach außen verteilt wird soll es gleichmäßiger zum Rotor gelangen.
Die Ladeautomatik ist weiter optimiert und sorgt laut Hersteller für eine höhere Ladeleistung, da sie eine optimale, automatische Befüllung des Wagens bewirkt. Der Fahrer kann sich daher auf das Fahren und Beobachten der Futteraufnahme der Pickup konzentrieren.
Mit 13 Tonnen Zuladung und einem Fassungsvermögen von 55 m³ bei mittlerer Pressung ist der Rotmaster 5520 der größte Ladewagen im Deutz-Fahr Futterernte-Programm. Sein geringes Leergewicht von nur sieben Tonnen verschafft ihm bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 20 Tonnen die sehr hohe Nutzlast von 13 t.
Für die bequemste Bedienung kann der Rotomaster 5520 über das ISOBUS- Terminal im Schlepper gesteuert werden. Für nicht ISOBUS taugliche Schlepper gibt es das einfachere Focus-Terminal mit Schwarz-weiß-Display. Die bessere Wahl ist, so der Hersteller, das Tellus Terminal mit großem, farbigem Display, das den Schlepper außerdem für andere ISOBUS-Geräte einsetzbar macht.
Den Rotomaster 5520 und weitere Neuheiten präsentiert Deutz-Fahr auf der Agritechnica 2009 in Halle 4, Stand C 28a.
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