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Fliegl stellt mobile Überladestation Universal II vor

Biogasanlagen und wachsende Bestände bei Milch- und Mastvieh bedingen höhere Erntemengen und längere Transportwege auf den Straßen. Außerdem nimmt die Ernteleistung von Selbstfahrhäckslern zu. Im Fokus steht auch der Bodenschutz.

Bereits 2009 hat Fliegl mit der mobilen Überladestation Universal eine Lösung zur Verbesserung der Transportlogistik bei der Mais oder Grasernte vorgestellt. Mit der Überladestation Universal II bringt Fliegl jetzt eine nochmals verbesserte Version dieser Technik auf den Markt. Änderungen gibt es vor allem beim Aufnahmebunker, der jetzt über klappbare und befahrbare Seitenwände sowie einen Auflöserotor verfügt.

Die Hauptvorteile der Fliegl Überladestation Universal II sind gegenüber der Vorgängerversion unverändert. So hilft sie den Boden zu schonen, steigert die Leistung der Ernteverfahren und verbessert somit deren Wirtschaftlichkeit: Landwirtschaftliche Transportwagen werden künftig ausschließlich auf dem Acker eingesetzt. Das Erntegut wird abgeladen in den Annahmebunker der Überladestation. Von dort wird es vollautomatisch auf Lkw überladen, die auf befestigter Straße stehen. Mit hoher Geschwindigkeit können diese große Mengen des Ernteguts auch zu weit entfernten Bestimmungsorten transportieren. Lkw müssen nun nicht mehr die abzuerntenden Felder befahren. Ihre Hochdruckreifen, ausgelegt auf schnelle Straßenfahrt, schädigen daher den Boden nicht. Den Abtransport vom Feld übernehmen bodenschonend bereifte Transporter wie beispielsweise Abschiebewagen und Muldenkipper von Fliegl. Es entstehen keine Spuren mehr mit tief reichenden Druckzwiebeln, die langfristig die Kapillarwirkung einschränken und die Bodenkrume in ihrer Fruchtbarkeit schädigen.
Die Überladestation lässt sich im Übrigen ganzjährig flexibel einsetzen. Sie eignet sich auch für das Überladen von Restmaterialien aller Art wie etwa die Festphase von Gärresten aus Biogasanlagen, Trester von Frucht- und Gemüsesaftherstellern usw. und mit Waage auch zum Befüllen von Biogasanlagen.

Die Fliegl Überladestation Universal II besteht aus einem Annahmebunker mit Kratzboden, hydraulisch bedien- und dazu befahrbaren Klappwänden und Schrägförderer. Der Annahmebunker fast je nach Ausführung entweder 60 oder 80 Kubikmeter angehäuftes Ladegut. Der Kratzboden des Annahmebunkers führt dem Schrägförderer das Erntegut optimiert zu. Ein speziell konstruierter Rotor lockert das Erntegut auf. Nur ein relativ geringer Kraftaufwand ist für den Betrieb der Überladestation notwendig. Ein Alttraktor mit einer Leistung an der Schlepperzapfwelle von 44 kW (60 PS) reicht laut Fliegl vollkommen aus. Der Schrägförder belädt jeden hochwandigen Lastkraftwagen bis zu einer Höhe von rund fünf Metern. Die Ladeleistung liegt bei etwa 20 Kubikmetern pro Minute. Ebenfalls hydraulisch zu bedienen ist der Stützfuß und die absenkbare Hinterachse.

Auf Wunsch kann die Überladestation ausgestattet werden mit einem Wiegerahmen, auch mit geeichter Waage, einer Steuerungselektronik mit Touchscreen und Dokumentationssystem sowie Funkfernsteuerung. Werden Erntefahrzeuge und Lkw mit einfachen „RFID Tags“ ausgestattet, kann so lückenlos der Fluss des Ernteguts dokumentiert werden. Eine Waage mit Neigungskompensation stellt das Gewicht fest und schreibt die gewünschten Daten auf einem USB-Stick für die spätere Abrechnung. Die gesamte Anlage läuft vollautomatisch. Über einen Touchscreen können visuell alle Funktionen auf Korrektheit kontrolliert werden.

Die Umrüstung der Überladestation von Arbeits- in die Transportstellung ist laut Fliegl einfach und geht rasch vonstatten. Bei einem Eigengewicht von sechs Tonnen, einer Fahrhöhe von 3,95 m, einer Länge von 11,00 m oder 12,00 m und einer Breite von 2,95 m machen Straßentransport und Umsetzen an die jeweiligen Einsatzorte keine Probleme. Beim Tiefladertransport reduziert sich die Transporthöhe auf etwa 3,40 m.

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Rubrik:
Grünland und Futterernte

Artikel eingestellt am:
21.8.2010, 18:27

Quelle:
Fliegl Agrartechnik GmbH
www.fliegl.com

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