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| Donnerstag, 24. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Auf dem ZLF 2008 präsentierte Mengele erstmals den neuen Silierwagen AGROBULL für Mittel- und Großbetriebe. Der neue Rotorwagen, den Mengele wahlweise als Ladewagen (AGROBULL LW 3000) oder Ladeautomatikwagen mit zwei Dosierwalzen (AGROBULL LAW 3000/2) liefert, eignet sich laut Hersteller dank seiner Leichtzügigkeit für den Einsatz mit Schleppern ab 90 PS/66 kW. Das Ladevolumen nach DIN gibt Mengele mit 26 m³ für den AGROBULL LW 3000 und mit 25,7 m³, beziehungsweise 28,7 m³ bei ausgebauten Dosierwalzen, für den AGROBULL LAW 3000/2 an.
Herzstück des neuen Mengele AGROBULL ist der Schneidrotor mit 800 mm Durchmesser und fünf spiralförmig angeordneten Zinkenreihen, die für eine gleichmäßige Kraftverteilung und eine optimale Vorpressung des Futters im 1.600 mm breiten Förderkanal sorgen sollen; angetrieben wird der Förderrotor über robuste, verschleißarme Zahnräder. Das Schneidwerk im AGROBULL verfügt über 31 in einer Ebene angeordnete Messer für eine theoretische Schnittlänge von 45 mm. Eine einfache Messervorwahl (0, 16 oder 31 Messer) erlaubt laut Hersteller eine schnelle Umstellung der Schnittlänge. Für Wartungsarbeiten lässt sich das Schneidwerk beim AGROBULL komplett hydraulisch ausfahren und mit Hilfe von Transporträdern auch vollständig aus dem Wagen nehmen, der Messerwechsel erfolgt werkzeuglos.
Mengele stattet den AGROBULL mit einer neuen ungesteuerten Pick-up mit fünf Zinkenreichen aus. Den Zinkenabstand gibt der Hersteller mit 54 mm, die Aufnahmebreite der Pick-up mit 1.800 mm an. Wahlweise erhältlich sind für die Pick-up lenkbare Tasträder und ein Prallblech mit Rollenniederhalter. Als weitere Ausrüstungsoptionen bietet Mengele für den AGROBULL unter anderem eine Befüllautomatik zur automatischen Steuerung des Kratzbodenvorschubs inklusive Abschaltautomatik sowie eine dritte Dosierwalze beim Ladeautomatikwagen an.