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Russische Fütterungsanlage von WEDA in Betrieb

Die russische Schweinefleischbranche beginnt zunehmend eigene Produktionskapazitäten aufzubauen. Kein Wunder, denn der Bedarf im Land kann kaum noch durch die Einfuhr von jährlich rund einer Million Tonnen Importfleisch gedeckt werden. Nachdem Russlands damaliger Präsident Vladimir Putin bereits im Jahr 2007 eine WEDA-Anlage besichtigte, zeigen immer mehr russische Investoren Interesse an der modernen Schweinehaltungs-Technologie aus Lutten.

Die WEDA Dammann & Westerkamp GmbH wird ihrem Ruf als Komplettanbieter für automatisierte Fütterungsanlagen auch in Russland gerecht: Eine hochmoderne Produktionsstätte in Adigea, Südrussland, die kürzlich in Betrieb ging, ist mit der gesamten WEDA-Technik ausgestattet: Von der Klimatechnik über die Aufstallung, die Güllebearbeitung bis hin zur Fütterungstechnik wurde alles komplett im niedersächsischen Lutten konzipiert und projektiert.

In den 17 Gebäuden der Anlage können 2.500 Sauen, 10.000 Ferkel und 20.000 Mastschweine untergebracht werden. Sie verfügt über 9 Ferkelabteile mit einem Futtersilo pro Abteil sowie 18 Mastabteile mit 17 Silos. 2 Abteile sind für die Unterbringung intensiv zu betreuender Tiere vorgesehen. Die Ferkel und Mastschweine werden mit dem XtraFeeder gefüttert: Einer dieser über 700 installierten Trockenfütterungsautomaten – Gesamtvolumen pro Automat 100 Liter – kann gleichzeitig 50 Tiere in 2 Buchten mit energiereichen Futterstoffen an ihrem Fressplatz ernähren.

Für die 2.500 Sauen wird eine Standard-Trockenfütterung eingesetzt: Das computergesteuerte Fütterungssystem ermöglicht eine gezielte Versorgung einzelner Abgabestellen. Vorteil: Das System beansprucht nur wenig Platz und kombiniert nach Bedarf verschiedene Sorten Trockenfutter, die über unabhängige Kreisläufe zugeführt werden. Die Beschaffung und Anlieferung der täglich etwa 75 Tonnen Futter müssen logistisch geplant werden, da mehrere LKW die Fütterungsanlage anfahren müssen.

Sämtliche Installationen sowie die komplette Klima- und Lüftungstechnik stammen ebenfalls von WEDA. Mit dieser Technologie wird das Raumklima effizient gesteuert und für eine gute Luft in den Stallabteilen sowie einen sparsamen Wasserbedarf von täglich rund 140 Kubikmeter gesorgt. Edelstahl-Gaskanonen verbrennen das Gas und erzeugen dadurch die Wärme im Stall. Das Klimasystem im Stall wird über Zuluftklappen geregelt, damit die Wärme nicht verloren geht. Je nach Bedarf wird wahlweise Frischluft zugeführt oder die Wärme gehalten. Die Abluft wird per Einzelabsaugung über 140 Schornsteinsysteme entsorgt.

„Vor allem das Vertrauen in die WEDA-Technik und die Ingenieurleistungen vor und während der Planungsphase haben uns überzeugt“, betont der Investor. Dabei haben die Spezialisten insbesondere die harten Anforderungen, die sich durch die kontinentalen Bedingungen für das Klimasystem ergeben, gut gelöst. Ferner achten die Investoren sehr auf eine durchgehende Regeltechnik, weil sich dadurch die Rendite positiv beeinflussen lässt. „Ausschlaggebend war, dass diese komplette Technologie aus einer Hand von WEDA kommt“, sagt der Betreiber.

Die Rückmeldungen weiterer Investoren zeigen nach Firmenangaben, dass der Komplettanbieter WEDA auf dem russischen Markt in diesem Bereich mittlerweile eine feste Größe ist. Hier spielen vor allem das Preis-Leistungsverhältnis, der gute Service beginnend mit dem ersten Spatenstich sowie die Erfüllung der Hygienestandards durch die ausgeklügelte Schleusentechnik eine wichtige Rolle.

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Rubrik:
Hof- und Stalltechnik

Artikel eingestellt am:
30.5.2010, 8:16

Quelle:
WEDA Dammann & Westerkamp GmbH
www.weda.de

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