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| Samstag, 11. Februar 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Mit dem vollautomatischen Huf- und Klauenreiniger hat Udo Schmidt, Schmidt Land- & Gartentechnik, eine neuartige Maschine entwickelt, mit der erstmalig eine gleichzeitige Reinigung und Pflege aller vier Hufe beziehungsweise Klauen in einem Arbeitsschritt möglich ist. Eine von der DLG eingesetzte internationale Expertenkommission zeichnete den vollautomatischen Huf- und Klauenreiniger deshalb anlässlich der EuroTier 2008 auch mit einer Neuheiten-Silbermedaille aus.
Das innovative Gerät arbeitet mechanisch mittels gegenläufig rotierender Bürsten, die die Hufe der Pferde respektive Klauen der Kühe von unten reinigen beziehungsweise pflegen. Die Fläche der Reinigungsbürsten ist auf 2,8 m Länge und 1 m Breite ausgelegt, die eine regelmäßige Reinigung mit und ohne Pflegemittel ermöglicht.
Das Prinzip des automatischen Huf- und Klauenreinigers besteht darin, dass das Tier über einen Stahlrost geht, unter dem die Reinigungsbürsten angeordnet sind und beim Rotieren herausragen. Die Bürsten drehen sich gegenläufig, sodass keine Freiräume entstehen und eine Selbstreinigung gegeben ist. Die Bürstenfläche der Maschine ist 2,80 Meter lang und 1 Meter breit, dadurch soll jeder Huf oder jede Klaue des Tieres beim Überqueren der Roste dreimal mit den Bürsten in Kontakt kommen. Am Ende der Maschine befinden sich 3 beziehungsweise 4 Bürstenreihen, die mit Düsen versehen sind, welche Flüssigkeiten wie zum Beispiel Pflegemittel auftragen und somit unter die Hufe beziehungsweise Klauen applizieren.
Ein besonderes Detail ist die stufenlose Höhenverstellung der Bürsten. Damit kann die Länge der Borsten zwischen einem und vier Zentimeter variiert und damit den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten in der Höhe angepasst werden, wie zum Beispiel bei der Anwendung beschlagener oder unbeschlagener Hufe.
Den Bedürfnissen der Großbetriebe in der Milchviehhaltung angepasst, ist in die Maschine eine Lichtschranke integriert, die beim Betreten eines Tieres die Bürsten automatisch anlaufen lässt. Ebenso schaltet das Reinigungsgerät bei Nichtbenutzung automatisch ab. Der anfallende Schmutz wird von einem integrierten Kratzboden aufgenommen und wahlweise mittels einer Förderschnecke abtransportiert.
Der automatische Huf- und Klauenreiniger ist durch ein Gebrauchsmuster und durch das deutsche und europäische Patent geschützt. Die Erfindung wird gefördert aus Mitteln des europäischen Wirtschaftsfonds für regionale Entwicklung (EFRE). Auf der EuroTier 2008 zeigt die Firma Schmidt Land- & Gartentechnik den vollautomatischen Huf- und Klauenreiniger in Halle 13, Stand G03.