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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Intelligentere Technologien, zusätzliche Integrationsmöglichkeiten und noch mehr Aufrüstungsoptionen sind nur einige der überzeugenden Vorteile, die das neue VMS 2011 den Milchviehhaltern biete, so DeLaval kürzlich auf der EuroTier in Hannover.
„Ein Erfolgsfaktor in unserer 127-jährigen Firmengeschichte war immer das Bestreben, dem Kunden Alternativlösungen angepasst an seine Wünsche zu liefern. Mit jedem neuen Produkt oder jeder neuen Weiterentwicklung vergrößern wir dieses Angebot. Wir haben die langbewährte Tradition, VMS sowohl in Familienbetrieben als auch in Großanlagen zu installieren; zusammen mit der Einführung des weltweit ersten automatischen Melkkarussells, des DeLaval AMR, vervollständigen wir unsere Produktpalette im Bereich automatischer Melksysteme um weiterhin allen Milcherzeugern, unabhängig ihrer Betriebsstruktur, Alternativen anbieten zu können,“ so Jonas Hällman, VMS Director DeLaval.
Die neueste Version des DeLaval VMS ermöglicht nach Herstellerangaben ein schnelleres Ansetzen der Melkbecher und eine optimierte Abnahme, was die Kapazität des Melksystems erhöht. Auf Wunsch können die Landwirte auch über den Touchscreen Informationen zur Kuhwarteschlange abrufen und die Position einer bestimmten Kuh ermitteln. Darüber hinaus wurde die Software des VMS 2011 umfassend aktualisiert, sodass Milchviehhalter laut DeLaval nun jeden Aspekt ihres Milchbetriebs auf Knopfdruck und auf einen Blick erfassen können.
Eine der größten Stärken des VMS liegt darin, dass der Aspekt der Aufrüstbarkeit in den letzten zehn Jahren ein Kernpunkt der Entwicklungsarbeit des Unternehmens gewesen ist. Das bedeutet, dass sogar Landwirte, die ein älteres VMS besitzen, problemlos auf das VMS 2011 aufrüsten und von den neuen Funktionen profitieren können, ohne ihr altes Melksystem ersetzen zu müssen. „Unserer Ansicht nach stellt dies einen großen Vorteil für unsere Kunden dar. Das VMS ist eine Investition in die Automatisierung, die sofort einsatzfähig ist und immer auf dem neuesten Stand gehalten werden kann“, führte Hällman weiter aus und betont die Vorzüge der neuen Version: „wir haben nicht nur die Aufrüstungs-, Integrations- und Wartungsoptionen verbessert, sondern das System auch um neue wichtige intelligente Funktionen erweitert.
Laut Hersteller ist das ausschlaggebende Kriterium die Tatsache, dass sich diese Systemerweiterungen in konkrete Vorteile für den Kunden umrechnen lassen. „Nehmen wir als Beispiel die Kühlung. Wir arbeiten derzeit an der Markteinführung neuer Kühllösungen, einer neuen Pufferlösung, einem neuen vertikalen Kühltank und der Integration des Plattenwärmetauschers, um die vorhandene Energie bestmöglich zu nutzen. Dies maximiert den Gewinn mithilfe von Kostensenkungen“, so Hällman.
Die betriebsweite Integration verschiedener Systeme ist ein weiterer zentraler Bestandteil von DeLavals Entwicklungsarbeit. Im Laufe diesen Jahres hatte DeLaval bereits bekanntgegeben, dass sein Managementsystem Herd Navigator erfolgreich an das VMS angebunden werden konnte. Die Daten zeigen laut DeLaval, dass der Landwirt mit Herd Navigator einen finanziellen Nutzen von bis zu 250 bis 350 Euro pro Kuh und Jahr erwirtschaften kann.
Optifeeding ist DeLavals intelligente Fütterungslösung, die Milchviehhaltern nach Herstellerangaben täglich bis zu 3 Stunden Arbeit erspart, die Leistung steigert und die Fütterungs- und Kapitalkosten beträchtlich senkt. Die Planung einer Fütterungsstrategie stellt einen Schlüsselfaktor dar, um die Leistung der Kühe in einem freiwilligen Melksystem zu maximieren. Optimierte Futtervorbereitung und -zufuhr helfen den Kühen, ihr genetisches Potential voll auszuschöpfen. Häufige Fütterungen steigern die Futteraufnahme und in weiterer Folge die Milchproduktion, und verbessern zudem den Kuhverkehr in einem automatischen Melksystem.
Insgesamt tragen Online-Analysesystemen, betriebsindividuelle Wartungskonzepte und ein integriertes Herdenmanagement zur Systemanbindung bei. „Wir sind sehr stolz auf das neue VMS 2011. Wir sind überzeugt, dass es Milchviehbetriebe aller Größenordnungen unterstützen wird, eine neue Ebene der Arbeitseffizienz, Flexibilität, Tiergesundheit und Milchqualität zu erreichen“, so Hällman abschließend.