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| Sonntag, 05. Februar 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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AGCO (NYSE: AG), weltweit tätig in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Traktoren und Landmaschinen, legte diese Woche in München Rekordergebnisse für 2008 vor. Der Nettoumsatz für das Gesamtjahr 2008 konnte nach Unternehmensangaben um 23% auf US$ 8,4 Mrd. gesteigert werden. Der Gewinn pro Aktie stieg laut AGCO um rund 60% und lag damit erstmals in der Geschichte von AGCO bei mehr als US$ 4. „2008 war für AGCO ein hervorragendes Jahr“, erklärte Martin Richenhagen, AGCO Chairman, President und Chief Executive Officer, „dank unserer internationalen Aufstellung und unseres starken Markenportfolios konnten wir unseren Wachstumskurs fortsetzen.“
Neben den kontinuierlich guten Ergebnissen für die Region EAME (Europa, Afrika, Mittlerer Osten), die im zweiten Jahr in Folge nach Unternehmensangaben eine Umsatzrendite von rund 10% erzielte und damit einen Umsatz von US$ 4,9 Mrd. erwirtschaften konnte, glänzte insbesondere Südamerika mit exzellenten Ergebnissen. Der Nettoumsatz in dieser Region stieg laut AGCO auf US$ 1,5 Mrd. Stabile Rahmenbedingungen in der südamerikanischen Agrarwirtschaft führten zu einem Rekordabsatz bei Traktoren in Brasilien. Auch das Nordamerika-Geschäft konnte, so AGCO, 2008 durch robustes Umsatzwachstum und Kostensenkungen verbessert werden. Im ausgelaufenen Jahr wurden zudem bedeutende Investitionen in Forschung und Entwicklung und die Erweiterung von Kapazitäten getätigt.
Richenhagen weiter: „Im vergangenen Jahr konnten wir außerdem eine Reihe wichtiger Investitionsprojekte auf den Weg bringen.“ So wird AGCO die Kapazitäten am Standort Deutschland langfristig ausbauen. Bis 2012 will der US-Konzern rund € 170 Millionen in die Werke seiner Premium-Marke Fendt in Marktoberdorf und Bäumenheim investieren. Mit diesem bisher größten Einzelinvestitionsprojekt von AGCO soll die Produktionskapazität von bisher 15.000 auf voraussichtlich 20.000 Traktoren pro Jahr ausgeweitet werden. Der Investitionsentscheidung waren monatelange Verhandlungen der Unternehmensleitung mit Betriebsrat und IG Metall vorausgegangen. Mit der Erweiterung der Kapazitäten reagiert AGCO nach eigenen Angaben auf die weltweit steigende Nachfrage nach Hightech-Landmaschinen für professionelle Landwirte. Richenhagen abschließend: „Das jetzt beschlossene Investment rüstet uns für die Zukunft. Denn auch in den kommenden Jahren rechnen wir mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten bei Umsatz und Ergebnis.“
AGCO konzentriert sich nach eigenen Angaben auf den Einsatz neuer Technologien im Landmaschinenbereich, damit professionelle Landwirte effizienter und umweltfreundlicher produzieren können und die Landwirtschaft profitabler werden kann. Ein Beispiel hierfür sei der Massey Ferguson 8690, der leistungsstärkste und technisch fortschrittlichste Traktor, den Massey Ferguson jemals gebaut hat. Das 370-PS-starke Gefährt ist mit der neuen e3-SCR-Emissionstechnologie zur Optimierung der Motorenleistung ausgestattet und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.