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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Der Vorstand der Ålö AB hat am 18.12.2009 den Entschluss gefasst, die Produktion von Frontladerarbeitsgeräten nach China auszulagern. Diese Entscheidung bedeutet auch, dass die aktuellen Produktionsanlagen der Ålö Arbeitsgeräte geschlossen werden. Während des Jahres 2010 wird der Produktionsstandort in Bergsjö (Schweden) geschlossen. Im Laufe des Jahres 2011 folgt das Werk in Skive (Dänemark).
Derzeit werden in Bergsjö neben den hydraulischen Arbeitsgeräten auch Komponenten wie Schnellwechselrahmen und Koppeltürme für die Frontlader hergestellt. In welchen Standort diese Teile verlagert werden, wird Anfang 2010 entschieden. Zu diesem Zeitpunkt soll dann ein genauer Terminplan für die Umstellung präsentiert werden.
Olle Pehrsson, Geschäftsführer und CEO von Ålö: „Sicherlich gibt es einige Vorteile, in Asien einen Produktionsstandort aufzubauen. Diese Entscheidung wird ein weiteres Mal unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken und uns eine solide Plattform bieten, von der aus wir expandieren und uns näher an die wachsenden Märkten der nächsten zehn Jahre positionieren können. Wir sind uns unserer Verantwortung für alle Angestellten sehr bewusst und wir werden gemeinsam daran arbeiten, gute und geeignete Lösungen für alle zu finden“.
Ålö hat im Sommer bereits ein neues Werk in den USA übernommen. Mit dem Engagement in China ist Ålö dann auf drei Kontinenten mit Produktionsanlagen aktiv. Trotz niedriger Arbeitslöhne in China ist dort nach Firmenangaben geplant, mit Hightech Robotern und Bearbeitungszentren das bereits in Europa vorhandene technische Know-how in der Fertigung zu nutzen.