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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Die HORSCH Maschinen GmbH ist weiterhin auf Expansionskurs und schließt das vergangene Geschäftsjahr mit einem erneuten Rekordergebnis ab. Mit 170 Mitarbeitern wurde ein Gesamtumsatz von 57 Mio. Euro erzielt und damit der Vorjahresumsatz wiederum deutlich übertroffen. Die letzten 5 Jahre entwickelte sich das Unternehmen sehr dynamisch mit jährlichen Wachstumsraten im zweistelligen Bereich und so konnte auch im Geschäftsjahr 2005 ein Umsatzwachstum von 16% gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. "Unseren Umsatz mit den praxisorientierten Technikkonzepten für den modernen Ackerbau machen wir schon seit einigen Jahren mit rund 60 % im Export. Dieses recht konstante Verhältnis in Zusammenhang mit dem Unternehmenswachstum, konnten wir durch die Gewinnung von Marktanteilen in den Bereichen Bodenbearbeitung und Sätechnik in Deutschland erreichen. Die Umsätze die unsere Partner in Nordamerika und in der Ukraine generieren sind bei den 57 Mio. Euro nicht berücksichtigt, sondern beziehen sich auf West- und Osteuropa ohne Russland und Kasachstan.", so Horst Keller, Geschäftsführer und verantwortlich für Finanzen und den Vertrieb Deutschland bei dem Schwandorfer Spezialisten.
Das anhaltende Wachstum im Jahr 2005 zeichnete sich schon durch den guten Auftragsbestand zu Beginn des Jahres ab. Die Universaldrillmaschine Pronto DC und auch die Zinkensätechnik Sprinter ST/Airseeder CO erobern neben der Grubbertechnik einen immer größeren Kundenkreis in West und Ost. Der Anteil der Sätechnik am Gesamtumsatz beträgt 50 %, Bodenbearbeitung nimmt 28% ein und Ersatzteile 12 %. "Gerade die Märkte in Osteuropa entwickeln sich positiv und die Landwirte schätzen die jetzigen Rahmenbedingungen mit der erweiterten Europäischen Union. Auch in Frankreich als größtes Agrarland in Westeuropa und in Großbritannien entwickelt sich der Absatz gut und zusammen kommt 25 % unseres Umsatzes aus diesen beiden Märkten", teilt Horst Keller mit.
Mit dem Unternehmenswachstum in den letzten Jahren ist der Produktionsstandort in Schwandorf, mit der erst im Jahre 2002 neu gebauten Fertigungshalle sehr gut ausgelastet. Für weiteres Wachstum sind zusätzliche Kapazitäten erforderlich, die mit einem hochmodernen Werk in Ronneburg bei Gera in Thüringen geschaffen werden. "Um den Qualitätsstandard weiter zu verbessern und flexibel produzieren zu können, erhöhen wir die Fertigungstiefe durch Zusammenarbeit mit einem Spezialisten für Blechbearbeitung und Schweißen", so Philipp Horsch. Das Schwandorfer Familienunternehmen beteiligt sich mit 44 Prozent an einer GmbH, die zusammen mit der Firma Kwl Blechverarbeitung GmbH aus Neuwied bei Koblenz, gegründet wurde. Direkt an der Autobahn A4 in der Nähe des Hermsdorfer Kreuzes werden auf 9,5 ha Fläche 15,6 Mio. € investiert. Die überbaute Fläche wird mit 15.000 m² in etwa so groß sein wie 3 Fußballfelder. Der Spatenstich erfolgt im März und die Produktion startet in vollem Umfang ab Januar 2007.
Die Firmenzentrale mit Verwaltung, Marketing, Konstruktion und Service bleibt weiterhin der Standort auf Gut Sitzenhof bei Schwandorf. Die Produktionskapazitäten werden für bestimmte Produktlinien ebenfalls weiter voll genutzt.
Die Firmen Horsch Anderson in South Dakota/USA und Horsch Agro Soyuz in der Ukraine entwickeln sich ebenfalls weiter sehr positiv. Die Maschinen für Bodenbearbeitung und Aussaat bis 18 m Arbeitsbreite werden speziell für die Anforderungen der Betriebe in diesen Regionen abgestimmt, da die Landwirtschaft unter ganz anderen Bedingungen produziert wie hier in Westeuropa. Horsch Agro-Soyuz mit dem Hauptsitz in Dnepropetrovsk produziert Technik für die Ukraine, Russland und Kasachstan und eröffnete im vergangenen September in der Nähe von Moskau eine weitere Fertigungsstätte. In Planung ist auch eine Endmontage der Maschinen für den kasachischen Markt in der Nähe von Astana.
"Für das Jahr 2006 planen wir mit einem Umsatz von rund 65 Millionen Euro. Der Export wird mittelfristig zunehmen und wir streben in den kommenden Jahren einen Anteil von 70 % an." so Horst Keller. Die Sparte der Einzelkornsätechnik wird schrittweise zu einem weiteren Geschäftsfeld ausgebaut. Die stetige Nachfrage in diesem Bereich bestätigt den Bedarf an professioneller und leistungsfähiger Einzelkornsätechnik in Verbindung mit großen Transportkapazitäten für Dünger. Die konservierende Bodenbearbeitung und Mulchsaat wird sich aus ökonomischen und politischen Gründen weiter durchsetzen. So sieht sich HORSCH als Partner der Landwirte, damit diese den gestellten Anforderungen mit dem Einsatz moderner Technik gerecht werden können.
In Kürze stellt Horsch weitere Maschinentypen im Bereich Säen und zeitgleiches Ausbringen von festem Dünger vor.