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Bei Fendt in Marktoberdorf entsteht das modernste Traktorenwerk

Das bisher größte Einzelinvestitionsprojekt der AGCO Corporation in Höhe von rund 172 Mio. Euro an den deutschen Fendt-Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim, verbunden mit einer Ausweitung der Produktionskapazität auf bis zu 20.000 Traktoren, läuft auf Hochtouren. Schon im September kommenden Jahres soll die neue Endmontage des hochmodernen Fendt-Traktorenwerkes in Betrieb genommen werden.

„Fendt-Traktoren stehen für höchste Qualität. Dementsprechend war die Zielsetzung bei den Planungen für unserer neues Traktorenwerk sehr schnell definiert: Das Erreichen höchstmöglicher Effizienz und Flexibilität in den Abläufen, um so die anspruchsvollen und individuellen Wünsche unserer Kunden in Zukunft noch optimaler umsetzen zu können“, erklärt Peter-Josef Paffen, Sprecher der Fendt-Geschäftsführung. Dementsprechend werden im neuen Fendt-Traktorenwerk modernste Produktions- und Logistikprozesse umgesetzt. In der neuen Endmontage kommen so anstelle von Plattenförderern fahrerlose Transportfahrzeuge zum Einsatz. „Der Fokus liegt dabei auf Qualität und Wertschöpfung in Verbindung mit den Prinzipien eines optimalen Materialflusses, Transparenz und Nachhaltigkeit.“ Eine Besonderheit des neuen Werkes wird laut AGCO/Fendt eine hochmoderne Schlepperrumpflackierung sein, die sich durch einen intelligenten Mix aus High-Tech-Automation und gezielt qualitätssteigernder Handarbeit auszeichnet. Die spezielle Entlüftungstechnik, Wasserspaltanlage und die modernen Filtersysteme sollen einen doppelten Korrosionsschutz und gleichzeitig eine drastische Verringerung der Emissionen ermöglichen. „Verantwortung gegenüber der Umwelt. Dieses Bewusstsein ist für uns selbstverständlich, nicht nur wenn es um unsere Produkte geht“, macht Paffen deutlich. Neben der Reduzierung von Emissionen werden zudem alle Gebäude nach modernsten Baustandards isoliert und weitere Maßnahmen für eine ressourcenschonende Produktion installiert. Ein Beispiel für beste Kundenorientierung bei maximaler Qualität und Wertschöpfung wird die neue Rohrfertigung sein. Nach den Prinzipien des Lean Managements werden dort sämtliche Rohrleitungen für die gesamte Installation am Traktor gefertigt. Für Transparenz steht vor allem das neue Besucherkonzept. „Auch in Zukunft werden wir unseren Kunden die Möglichkeit bieten, das Fendt-Werk und die qualitätsorientierten Produktionsabläufe näher kennen zu lernen.“ Im neuen Werk werden die Besucher auf einem speziellen Weg entlang des Produktionsablaufes, in unmittelbarer Nähe der Fertigungs- und Montageprozesse geführt werden. Multimedia-Technik mit Simulationen und Animationen soll zum besseren Verständnis der komplexen technischen Vorgänge beitragen.

Die Bauarbeiten in Marktoberdorf laufen inzwischen seit fast drei Monaten. Der Baugrund für die neuen Montagehallen, die Lackieranlage sowie den Fertigstellungsbereich, also die Endabnahme und den Versand sind bereits vorbereitet und die Fundamente für die neuen Gebäude gesetzt. Schon Mitte Oktober soll der Fertigstellungsbereich und Ende November das neue Lackiergebäude errichtet sein. „Die größte Herausforderung dabei ist die Doppelbelastung: 15.000 Traktoren zu fertigen und parallel dazu ein neues Werk zu errichten und in den laufenden Betrieb zu integrieren.“ Bisher laufen die Bauarbeiten nach Plan und schon im September nächsten Jahres soll das neue Werk mit einer Produktionskapazität von 20.000 Traktoren und 28.000 Getrieben in Betrieb genommen werden. „Nach Abschluss der Investitionen werden wir an beiden Fendt-Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim das effizienteste Traktoren- und Kabinenwerk mit hochmodernen Abläufen haben, verbunden mit attraktiven Arbeitsplätzen für unsere Mitarbeiter“, fasst Paffen zusammen.

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Rubrik:
Landtechnik allgemein

Artikel eingestellt am:
27.6.2011, 8:48

Quelle:
AGCO GmbH, Fendt-Marketing
www.fendt.com

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