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| Freitag, 10. Februar 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Claas Hungaria Kft., die ungarische Tochtergesellschaft der Claas Unternehmensgruppe, erhielt eine der höchsten Auszeichnungen der deutschen Industrie. Im Wettbewerb „Fabrik des Jahres“ wurde das Werk in der Kategorie „Beste Produktion in Osteuropa“ prämiert.
Auf einem Kongress in Nürnberg nahmen Gesellschafterin Cathrina Claas und Geschäftsführer Bernd Hoffmann (Claas Hungaria) zusammen mit Claas Konzernleitungsmitglied Jan-Hendrik Mohr und Geschäftsführer Viktor Sólyom (Claas Hungaria) die Auszeichnung entgegen.
Seit Anfang der 90er Jahre findet dieser Wettbewerb statt, ausgerichtet von der Zeitschrift „Die Produktion“ und der Managementberatung A.T. Kearney. Claas Geschäftsführer Bernd Hoffmann meldete das ostungarische Unternehmen für den Wettbewerb an, um in einem industrieübergreifenden Benchmark das Werk, die Leistungsstärke und die Wettbewerbsfähigkeit zu überprüfen – und war auf Anhieb erfolgreich.
Claas Hungaria im ostungarischen Törökszentmiklos produziert mit ca. 500 Mitarbeitern vor allem Schneidwerke für die Mähdrescher der Claas Gruppe, außerdem Mähwerke und Schwader für die Grasernte und Ballenwickler für die Rundballenpressen. In der Begründung für die Claas Auszeichnung hieß es: „Fabriken in sogenannten Niedriglohnländern haben nicht zwangsweise ein niedrigeres Leistungsniveau. Es gibt Beispiele in Konzernen mit einer Vielzahl von Standorten, bei denen Fabriken in Osteuropa eine Führungsposition einnehmen. Auch in diesen Werken ist ein Wandel festzustellen: Westeuropäische, insbesondere deutsche Managementmethoden gewinnen einen zunehmend größeren Einfluss“.