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Claas Stiftung vergab ihre Förderpreise

Mit Stipendien und weiteren Preisen wurden auch in diesem Jahr begabte Nachwuchskräfte aus dem Bereich der Landtechnik ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung fand im Technoparc in Harsewinkel statt. Die nominierten Preisträger präsentierten ihre Projekte in kurzen Vorträgen vor dem Kuratorium, der Jury und zahlreichen Gästen.

Die Förderpreise als „Helmut Claas-Stipendium“ wenden sich an Studierende der allgemeinen ingenieurwissenschaftlichen sowie der betriebswirtschaftlichen Fächer. Der Vorsitzende des Kuratoriums der Claas Stiftung, Helmut Claas, vergab in diesem Jahr die Preise für herausragende Studienarbeiten an acht Studierende aus Deutschland, England und Irland. Sylvia Looks, Geschäftsführerin der Claas Stiftung, führte durch die Veranstaltung.

Den ersten Preis, ein Stipendium in Höhe von 400 € monatlich über 12 Monate, erhielten Sebastian Götz und Stefan Sagkob (beide Justus-Liebig-Universität Gießen). In ihrer Arbeit beschäftigten sie sich mit dem Thema „Nahwärmeversorgung durch regenerative Energiequellen“ für ein geplantes Industriegebiet sowie ein geplantes Wohngebiet.

Der zweite Preis, 300 € monatlich über 12 Monate, ging an Mathias Klaiber (Universität Hohenheim) für seine Untersuchung zur „Ankopplung eines FTire-Reifenmodells an ein MKS-Modell des Hohenheimer Flachbandprüfstandes“.

Den dritten Preis, 250 € über 12 Monate, nahm Nathan Duncan aus England (Harper Adams University) entgegen. Er hatte sich mit der „Vorausbestimmung der Zugkraft von Agrarfahrzeugen“ beschäftigt.

Den vierten Preis, 200 € über 12 Monate, gewann Wilko Tobias Lixfeld (Justus-Liebig-Universität Gießen) für seine „Technische und wirtschaftliche Evaluation neuer Getreide-Logistik-Systeme zwischen Landwirt und Händler.“

Des Weiteren wurden drei Bonuspreise über einmalig je 1.000 € vergeben. Michael Meinecke (TU Braunschweig) erhielt einen der Preise für die „Entwicklung eines Prototypen und Testen einer Navigation für Feldroboter durch den Einsatz von Bildverarbeitung“. Ebenfalls ausgezeichnet wurde David O’Lone (Harper Adams University) für seine Arbeit zum Thema „Konstruktion, Bau und Test einer neuen Pick-Up Kupplung für Claas JAGUAR Feldhäcksler“. Auch Björn Bohne (Universität Kassel) erhielt einen Bonuspreis für seine Untersuchung „Zum Rieselverhalten von Komposten beim Einsatz in der modernen Kartoffellegetechnik.“

Die Claas Stiftung arbeitet mit einer Jury aus internationalen Experten der Agrarwissenschaft zusammen und kooperiert mit renommierten Hochschulen im In- und Ausland. Das Stiftungskapitel wurde in diesem Jahr von 3,0 Mio. € auf nun 6,0 Mio. € erhöht. Neben dem Helmut Claas-Stipendium unterstützt die Claas Stiftung auch internationale Forschungsprojekte an Hochschulen und fördert Initiativen an Schulen, bei denen die Schüler für Naturwissenschaften und Technik begeistert werden sollen.

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Rubrik:
Landtechnik allgemein

Artikel eingestellt am:
14.11.2008, 11:25

Quelle:
CLAAS KGaA mbH
www.claas.com
infoclaas [at] claas.com

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