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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Das Geschäftsjahr 2011 war nach Unternehmensangaben für Claas überaus erfolgreich: Mit 3.304,2 Mio. € wurde der höchste Umsatz der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Anstieg von 33,5 % gegenüber dem Vorjahr hat die positiven Erwartungen übertroffen und Claas konnte seine Marktstellung nach eigen Angaben in den meisten Produktgruppen noch weiter ausbauen und mit rund 255 Mio. € hat Claas das Ergebnis vor Ertragsteuern zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Das Geschäftsjahr 2011 war nach Unternehmensangaben auch in technischer Hinsicht ein Rekordjahr. Claas hat vor 75 Jahren den Mähdrescher nach Europa gebracht und mittlerweile 435.000 Mähdrescher verkauft (siehe Artikel „75 Jahre Mähdrescher: Claas legt LEXION 750 Sondermodell auf“). Auch der aktuelle Weltrekord im Dreschen wurde im September 2011 von einem Claas LEXION Mähdrescher aufgestellt (siehe Artikel „Claas drischt Weltrekord“).
Nach den Mähdreschern waren die Traktoren wie im Vorjahr der zweitstärkste Umsatzträger der Claas Gruppe. Auch hier gelang es Claas nach eigenen Angaben, seine Marktposition in den meisten Regionen weiter auszubauen. Allein in Westeuropa verzeichnete Claas bei Traktoren ein Wachstum von über 20%, das deutlich über dem Marktwachstum von 13% lag. Die Umsätze mit Feldhäckslern erreichten in diesem Jahr nach Unternehmensangaben ein Rekordniveau und bestätigen die Weltmarktführerschaft von Claas in diesem Produktbereich; in Harsewinkel lief der 30.000ste JAGUAR vom Band. Auch bei Futtererntemaschinen und Pressen erzielte Claas nach eigenen Angaben Umsatzsteigerungen und konnte seine Position festigen und zum Teil leicht verbessern. Bei Ersatzteilen und Zubehör sowie Gebrauchtmaschinen und im Servicegeschäft konnte das gute Vorjahresergebnis nochmals gesteigert werden.
Eine Maxime von Claas ist, First Mover in der Landtechnik zu sein. Darum investierte Claas im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 149 Mio. € den höchsten Betrag in der Unternehmensgeschichte in seine Forschung und Entwicklung. Neben zahlreichen Produktinnovationen will Claas schon heute Akzente bei neuen Technologien zur Optimierung der landwirtschaftlichen Prozessketten setzen, zum Beispiel mit EASY (Efficient Agriculture Systems by Claas). Während der Agritechnica 2011 wurden TONI (Telematics on Implement - Datenübermittlung von Traktor und angehängter Maschine) und die NIR Sensorik des JAGUAR – eine neue Inhaltsstoffanalyse im Erntegutstrom – mit einer Medaille ausgezeichnet (siehe Artikel „Agritechnica 2011: Zwei Goldmedaillen und 39 Silbermedaillen für innovative Neuheiten (Teil 3)“).
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Claas ist zum 30. September 2011 nur leicht auf 9.060 Mitarbeiter gewachsen. Claas war vorbereitet, um auf die wieder erstarkte Nachfrage nach moderner Landtechnik flexibel zu reagieren. Der hohe Identifikationsgrad der Beschäftigten mit ihrem Unternehmen und die daraus erwachsende Leistung sollen die Vorzüge eines Familienunternehmens unterstreichen.
In den letzten zwei Jahren hat Claas nach eigenen Angaben auch unter schwierigen Marktbedingungen Kurs gehalten und positive Ergebnisse ausgewiesen und gleichzeitig hat Claas diese Phase genutzt, um sich auf den erwarteten Aufschwung vorzubereiten. So war das Unternehmen im Geschäftsjahr 2011 in der Lage, über die allgemeine Markterholung hinaus Spitzenleistungen bei Umsatz und Ergebnis zu erzielen. Gleichzeitig konnte Claas das Eigenkapital um 56 Mio. € auf 870 Mio. € steigern und verfügt nach wie vor über eine starke Liquiditätsposition.
Parallel zu den positiven Rahmenbedingungen in der Landtechnik investiert Claas nach eigenen Angaben weiterhin in ein anspruchsvolles Produktentwicklungsprogramm sowie in den Ausbau der Vertriebsstrukturen im In- und Ausland. Die Errichtung von Claas Standorten in China und Thailand stehe unmittelbar bevor und gleichzeitig würden die in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung mit hoher Priorität weiterverfolgt.