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Deere & Company erwirtschaftet 472 Millionen US-$ Gewinn im zweiten Quartal

Wie Deere & Company am 20. Mai mitteilte, hat das Unternehmen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (30. April) weltweit einen Gewinn in Höhe von 472,3 Millionen US-$ (Vorjahr: 763,5 Millionen US-$) beziehungsweise von US-$ 1,11 (US-$ 1,74) je Aktie erzielt. In den ersten sechs Monaten belief sich der Gewinn auf 676,2 Millionen US-$ (1,133 Milliarden US-$) beziehungsweise auf US-$ 1,60 (US-$ 2,56) je Aktie. Weltweit sanken die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im Vergleich zum Vorjahr im zweiten Quartal um 17 % auf 6,748 Milliarden US-$ beziehungsweise im ersten Halbjahr um 11 %auf 11,894 Milliarden US-$. Dabei beliefen sich die Umsätze der Maschinensparten auf 6,187 Milliarden US-$ (7,469 Milliarden US-$) im zweiten Quartal beziehungsweise auf 10,747 Milliarden US-$ (11,999 Milliarden US-$) im ersten Halbjahr.

„John Deere hat das Quartal mit Gewinn abgeschlossen und setzt seine Pläne erfolgreich um, weiterhin solide Ergebnisse in schwierigem wirtschaftlichen Umfeld zu erzielen", sagte dazu der Verwaltungsratsvorsitzende von Deere & Company, Robert W. Lane. „Wir profitieren von dem festen Markt für große Landmaschinen in den Vereinigten Staaten und von unseren fortwährenden Anstrengungen, die Produktion der Endabnehmernachfrageanzupassen.“ Gleichzeitig haben die weltweite Rezession und stark schwankende Wechselkurse die Erträge insgesamt unter Druck gesetzt. „Es ist eindeutig so, dass die Unternehmensbereiche, die von der Bautätigkeit und von dem Kaufverhalten der Konsumenten abhängig sind, die volle Wirkung der starken Rezession spüren“, so Lane. Erwähnt werden sollte zudem, dass das Unternehmen auch weiterhin von seiner hohen Liquidität sowie dem Zugang zu den weltweiten Kapitalmärkten zu wettbewerbsfähigen Konditionen profitiert.

Die Umsatzerlöse der weltweiten Maschinensparten sanken gegenüber dem Vorjahr um 17 % im zweiten Quartal beziehungsweise um 10 % im Halbjahr. Dies schließt Preiserhöhungen von 6 Prozentpunkten ein, die durch ungünstige Umrechnungskurse mit ebenfalls 6 Prozentpunkten aufgezehrt wurden. Die Maschinenumsätze in den Vereinigten Staaten und in Kanada gaben um 8 % im zweiten Quartal beziehungsweise um 5 % im Halbjahr nach. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas sanken die Umsätze um 30 % im zweiten Quartal beziehungsweise um 18 % im Halbjahr, wobei die Umrechnungskurse in beiden Zeiträumen das Ergebnis mit jeweils 13 Prozentpunkten belasteten. Die John Deere Maschinensparten erwirtschafteten einen Betriebsgewinn von 628Millionen US-$ (1,102 Milliarden US-$) im Quartal beziehungsweise von 935 Millionen US-$ (1,559 Milliarden US-$) im Halbjahr. Der Rückgang in beiden Zeiträumen war in erster Linie bedingt durch niedrigere Liefer- und Produktionsmengen, höhere Rohstoffkosten und ungünstige Wechselkurs-Auswirkungen, die nur teilweise durch bessere Preise aufgefangen werden konnten.
Der Gewinn der Maschinensparten belief sich auf 406 Millionen US-$ (666 Millionen US-$)im zweiten Quartal beziehungsweise 560 Millionen US-$ (930 Millionen US-$) im ersten Halbjahr. Hierbei wirkte sich außer den oben bereits genannten Faktoren ein effektiv niedrigerer Steuersatz im Quartal und im Halbjahr aus. Die Ausrichtung des Unternehmens auf den disziplinierten Einsatz der Aktiva verbesserte auch weiterhin das Ergebnis. Die Forderungen an den Handel und die Lagerbestände beliefen sich am Ende des zweiten Quartals auf 7,924 Milliarden US-$ (8,200 Milliarden US-$) und entsprachen damit 32 % (35 %) des Umsatzes der letzten 12 Monate.
Der Finanzierungsbereich verzeichnete einen Gewinn von 68,9 Millionen US-$ (86,4 Millionen US-$) im zweiten Quartal beziehungsweise von 115,8 Millionen US-$ (184,1 Millionen US-$) im ersten Halbjahr. Dabei konnten in beiden Zeiträumen höhere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken, gesunkene Erträge aus der Ernteversicherung und geringere Zinsspannen bei der Finanzierung nur teilweise durch Steuervergünstigungen bei der Finanzierung von Windkraftanlagen ausgeglichen werden.

Der Ausblick auf die Marktentwicklung im restlichen Geschäftsjahr bleibt höchst ungewiss und die Auswirkungen auf Umsatz und Ertrag des Unternehmens sind schwer einzuschätzen. Die Umsätze der Maschinensparten dürften im Geschäftsjahr insgesamt um 19 % beziehungsweise im dritten Quartal um 26 % zurückgehen, wobei ungünstige Umrechnungskurse mit ca. 5 Prozentpunkten im Geschäftsjahr beziehungsweise ca. 6 Prozentpunkten im Quartal zu Buche schlagen dürften. Der Gewinn des Geschäftsjahres 2009 von Deere & Company wird voraussichtlich bei etwa 1,1 Milliarden US-$ liegen, könnte aus heutiger Sicht aber auch eher niedriger ausfallen.
„Auch wenn das Ergebnis des Geschäftsjahres 2009 voraussichtlich geringer ausfällt, wird Deere & Company seine Geschäfte auch weiterhin mit allem Nachdruck so führen, dass über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg die Leistung verbessert wird“, sagte Lane. „Zu diesem Zweck setzen wir mit Erfolg unsere langfristig vorbereiteten Pläne um, unter allen Marktbedingungen Kosten und Aktiva effizient zu steuern. Zu den jüngsten Maßnahmen, mit denen das Unternehmen die Ergebnisse verbessert und auf die konjunkturellen Herausforderungen reagiert, gehören vereinzelte Personalanpassungen, scharfe Produktionseinschnitte und weiterhin ein deutliches Augenmerk auf Prozessverbesserungen und die Steigerung der betrieblichen Leistungsfähigkeit im gesamten Unternehmen“, so Lane. „John Deere Mitarbeiter in der ganzen Welt arbeiten daran, Kosten- und Kapitalstrukturen zu schaffen, die es dem Unternehmen ermöglichen, sowohl solide Ergebnisse zu erwirtschaften als auch den Kunden unermüdlich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen zu dienen.“

Die Umsätze dieser Sparte Landmaschinen sanken im zweiten Quartal um 4 %, da vor allem ungünstige Umrechnungskurse und geringere Liefermengen nur teilweise durch die Durchsetzung besserer Preise aufgefangen werden konnten. Dagegen stiegen die Umsätze im Halbjahr um 4 %. Der Betriebsgewinn erreichte 635 Millionen US-$ (782 Millionen US-$) im zweiten Quartal beziehungsweise 983 Millionen US-$ (1,114 Milliarden US-$) im Halbjahr. Im zweiten Quartal ging der Betriebsgewinn zurück, da in erster Linie geringere Liefer- und Produktionsmengen, gestiegene Rohstoffkosten, ungünstige Wechselkurs-Auswirkungen und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung nur zum Teil durch die Durchsetzung besserer Preise aufgefangen werden konnten. Das Halbjahresergebnis wurde in erster Linie durch gestiegene Rohstoffkosten, ungünstige Wechselkurs-Auswirkungen und gestiegene Aufwendungen für Forschung und Entwicklung belastet, die durch die Durchsetzung besserer Preise nur teilweise ausgeglichen werden konnten.

Wie bereits erwähnt, ist der Ausblick auf das restliche Geschäftsjahr angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach wie vor höchst ungewiss.
Die Umsätze der Anfang des Monats neu geschaffenen Sparte Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege, die sowohl das weltweite Landmaschinengeschäft als auch den Bereich der Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege zusammenfasst, werden im Geschäftsjahr 2009 voraussichtlich um 14 % zurückgehen, wobei ungünstige Umrechnungskurse mit 6 Prozentpunkten zu Buche schlagen. Die freiwillige Aufhebung von Arbeitsverträgen aufgrund der neuen Organisationsstruktur wird in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres das Ergebnis vor Steuern voraussichtlich mit 50 Millionen US-$ belasten. Im Geschäftsjahr 2010 werden dann nach Unternehmensangaben Einsparungen in etwa gleicher Höhe erfolgen.

In den Vereinigten Staaten und Kanada dürften die Umsätze der Branche insgesamt im Jahr 2009 aufgrund der guten Umsätze bei Großtraktoren, Mähdreschern, Feldspritzen und Sämaschinen gleich hoch oder nur geringfügig niedriger ausfallen. In Westeuropa werden die Landmaschinenumsätze voraussichtlich um 10-15 % sinken. Weiterhin deutlich schwächer tendieren die Märkte in Zentraleuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), wo die Umsätze massiv zurückgehen. In Südamerika werden die Umsätze der Branche voraussichtlich um 20-30 % niedriger ausfallen. Auf dem nordamerikanischen Markt für Großflächenmäher und Kompakttraktoren werden die Umsätze der Branche um etwa 20 % nachgeben.

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Rubrik:
Landtechnik allgemein

Artikel eingestellt am:
08.6.2009, 7:48

Quelle:
Deere & Company European Office
www.johndeere.de


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