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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Der Kölner Motorenbauer Deutz hat im Jahr 2010 die Trendwende geschafft und geht nach eigenen Angaben mit beeindruckenden Wachstumszahlen deutlich gestärkt aus der Konjunkturkrise hervor.
Mit einem positiven operativen Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) von 42,2 Millionen Euro übertraf Deutz nach eigenen Angaben die Erwartungen zu Jahresbeginn bei weitem und erreichte eine beeindruckende Steigerung im Vergleich zum Vorjahr 2009, in dem Deutz noch einen operativen Verlust in Höhe von -46,3 Millionen Euro verkraften musste. Unter Berücksichtigung von Einmaleffekten, die im Wesentlichen für die erfolgreiche Neustrukturierung der Finanzierung anfielen, erzielte Deutz nach Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2010 ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 22,3 Millionen Euro (2009: –89,2 Millionen Euro). Nach Zinsen und Steuern weist Deutz nach eigenen Angaben ein deutlich verbessertes, wenn auch noch negatives, Konzernergebnis von -15,9 Millionen Euro (2009: -119,8 Millionen Euro) aus.
Ausschlaggebend für die äußerst positive Ergebnisentwicklung war laut Deutz, dass durch die frühzeitig eingeleiteten Programme zur Profitabilitätssteigerung die Fixkosten dauerhaft gesenkt werden konnten. Umso mehr konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben von der Absatzsteigerung um 42,1 Prozent auf 167.680 Motoren (2009: 117.961 Motoren) sowie der Umsatzsteigerung um 37,7 Prozent auf 1.189,1 Millionen Euro (2009: 863,4 Millionen Euro) profitieren.
Getragen wurde dieses Wachstum laut Deutz insbesondere von Motoren für mobile Arbeitsmaschinen, von denen Deutz in 2010 mit 72.000 Stück doppelt so viele absetzte wie im Vorjahr (2009: 35.000 Stück). Damit zeigte das in der Krise am stärksten betroffene Anwendungssegment auch die höchsten Wachstumsraten.
Ein Blick auf das vierte Quartal 2010 zeigt, dass der Wachstumstrend weiter anhält: Der Absatz der Deutz AG lag nach Unternehmensangaben um 28 Prozent über dem Vorquartal und um 65 Prozent über dem letzten Quartal des Jahres 2009. Im Umsatz erzielte Deutz nach eigenen Angaben ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2010 und im Vergleich zum Vorjahresquartal legte der Umsatz um mehr als 60 Prozent zu.
Insgesamt hat das Jahr 2010 die Auftragsbücher des Deutz-Konzerns gut gefüllt. Von Januar bis Dezember 2010 konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben mit 1.315,0 Millionen Euro 56,1 Prozent mehr Aufträge verbuchen als im Vorjahr (2009: 842,3 Millionen Euro). Damit übertrifft der Auftragseingang für 2010 laut Deutz den Jahresumsatz von 1.189,1 Millionen Euro und bestätigt damit die anhaltend positive Entwicklung.
Dieser positive Trend hält nach Unternehmensangaben auch im laufenden Jahr 2011 an. Dem entsprechend optimistisch blickt Deutz in die Zukunft. Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet das Unternehmen einen Motorenabsatz von deutlich mehr als 200.000 Stück, eine weitere kräftige Umsatzsteigerung um 25 Prozent und ein positives operatives Ergebnis im hohen zweistelligen Millionenbereich von mehr als 80 Millionen Euro.
Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG: „Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr wichtige strategische Weichen gestellt. Mit einem wirtschaftlich gestärktem Fundament, einer soliden Finanzierungsstruktur und einem Produktportfolio, das dem Kunden modernste Technologie mit höchster Qualität bietet, ist Deutz wieder einmal »einen Schritt voraus«.“