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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Der auf Deere & Company entfallende Gewinn belief sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011 nach Unternehmensangaben (31. Januar) auf 513,7 Millionen US-$ (Vorjahr: 243,2 Millionen US-$) oder US-$ 1,20 (US-$ 0,57) je Aktie. Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge, so Deere & Company, um 27 % auf 6,119 Milliarden US-$ (4,835 Milliarden US-$). Dabei erreichten die Maschinenumsätze nach Unternehmensangaben im ersten Quartal 5,514 Milliarden US-$ (4,237 Milliarden US-$).
„Die Ergebnisse des ersten Quartals spiegeln die steigende Nachfrage nach unseren innovativen Maschinen-Baureihen zusammen mit der geschickten Umsetzung unserer Geschäftspläne wider“, sagte dazu der Verwaltungsratsvorsitzende und CEO von Deere & Company Samuel R. Allen. „Unser Vorgehen hilft dabei, mit fortschrittlichen neuen Produkten und Technologien weitere Kunden zu gewinnen.“ Der Verkauf von großen Landmaschinen vor allem in den Vereinigten Staaten und Kanada wirke sich weiterhin äußerst günstig auf das Geschäft aus und auch das Baumaschinengeschäft habe sich bis zu einem gewissen Grad wieder erholt, so Allen. „Unser Rekordergebnis im ersten Quartal ist besonders erfreulich angesichts der Marktbedingungen, die in manchen Schlüsselbereichen immer noch unter den normalen Werten liegen.“
Die Umsatzerlöse der weltweiten Maschinensparten stiegen im ersten Quartal nach Unternehmensangaben um 30 %, wobei Preiserhöhungen mit 2 Prozentpunkten zu Buche schlugen. In den Vereinigten Staaten und Kanada lagen die Umsatzerlöse laut Deere & Company im ersten Quartal um 35 % über denen des Vorjahres, außerhalb der Vereinigten Staaten wuchsen die Umsatzerlöse um 22 %, wobei sich die Umrechnungskurse mit 1 Prozentpunkt negativ auswirkten.
Die John Deere Maschinensparten erzielten nach Unternehmensangaben im ersten Quartal einen Betriebsgewinn von 646 Millionen US-$ (315 Millionen US-$). Davon entfielen auf die Sparte Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege 558 Millionen US-$ (352 Millionen US-$) und auf die Sparte Bau- und Forstmaschinen 88 Millionen US-$ (im Vorjahr 37 Millionen US-$ Verlust). Dabei wirkten sich, so Deere & Company, höhere Produktions- und Absatzmengen sowie die Durchsetzung besserer Preise positiv auf das Ergebnis aus, während höhere Rohstoffkosten und gestiegener Aufwand für erfolgsabhängige Vergütung das Ergebnis teilweise schmälerten.
Im Finanzierungsgeschäft belief sich der auf Deere & Company entfallende Gewinn im ersten Quartal nach Unternehmensangaben auf 118,2 Millionen US-$ (85,1 Millionen US-$). Das gute Ergebnis beruhe in erster Linie auf einem größeren Finanzierungsportfolio und niedrigeren Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken.
Die Maschinenumsätze des Unternehmens werden laut Deere & Company im Vergleich zum Vorjahr im Geschäftsjahr 2011 voraussichtlich um 18-20 % bzw. im zweiten Quartal um etwa 25 % steigen, wobei sich in beiden Zeiträumen die Währungsumrechnung mit etwa 2 Prozentpunkten vorteilhaft auswirken werde. Der auf Deere & Company entfallende Gewinn dürfte sich nach Einschätzung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2011 auf etwa 2,5 Milliarden US-$ belaufen.
Mit den guten Ergebnissen des ersten Quartals und den positiven Erwartungen für das Geschäftsjahr 2011 sei das Unternehmen weiterhin gut aufgestellt, um von den weltweit positiven wirtschaftlichen Trends zu profitieren und seinen Investoren gleichzeitig erheblichen Mehrwert bieten zu können, so Allen. „Unsere ausgewogene Vorgehensweise beim Cashflow-Management bedeutet, dass wir im Hinblick auf künftige Umsatz- und Ertragssteigerungen weiterhin dynamisch in organisches Wachstum investieren und gleichzeitig den Aktionären Geld direkt zurückgeben wollen. Wir sind zuversichtlich, dass dieses Vorgehen langfristig eine stabile Wertschöpfung für unsere Kunden, Investoren und andere am Wohl des Unternehmens Interessierten erzeugt.“