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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Wie Deere & Company heute mitteilte, hat das Unternehmen im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2008 (31.07.2008) einen Gewinn von 575,2 Millionen US-$ (Vorjahr: 537,2 Millionen US-$) bzw. von US-$ 1,32 (US-$ 1,18) erzielt. Das Ergebnis der ersten neun Monate belief sich auf 1,708 Milliarden US-$ (1,400 Milliarden US-$) bzw. US-$ 3,89 (US-$ 3,06 je Aktie). Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge jeweils um 17 % auf 7,739 Milliarden US-$ im dritten Quartal bzw. 21,036 Milliarden US-$ in den ersten neun Monaten. Dabei beliefen sich die Maschinenumsätze auf 7,070 Milliarden US-$ (5,985 Milliarden US-$) im Quartal und auf 19,070 Milliarden US-$ (16,066 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten. Anhaltend günstige Rahmenbedingungen in der weltweiten Landwirtschaft ermöglichen es dem Unternehmen, selbst in Zeiten steigender Rohstoffkosten und trotz Konjunkturschwäche in den Vereinigten Staaten weiterhin Rekordergebnisse zu erwirtschaften.
„Obwohl die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Rohstoffe etwas nachgegeben haben, bleiben sie doch auf einem historisch vergleichsweise hohen Niveau. So stärken sie weiterhin die Einkommenssituation der Landwirte und fördern damit auch den Verkauf von leistungsfähigen Landmaschinen weltweit“, so der Verwaltungsratsvorsitzende von Deere & Company, Robert W. Lane. „Außerdem profitieren alle unsere Geschäftszweige von der konsequenten Strategieumsetzung, durch strenge Kostenkontrolle und disziplinierten Einsatz der Aktiva ein rundum anpassungsfähigeres Unternehmen zu schaffen. So ist es unseren Sparten außerhalb der Landtechnik gelungen, trotz der Konjunkturschwäche in den Vereinigten Staaten weiterhin ertragreich zu bleiben.“
Die Umsatzerlöse der weltweiten Maschinensparten stiegen im dritten Quartal um 18 % bzw. in den ersten neun Monaten um 19 %, wobei sich Umrechnungskurse und Preiserhöhungen in beiden Zeiträumen mit 7 % auswirkten. In den Vereinigten Staaten und Kanada stiegen die Maschinenumsätze um 6 % im dritten Quartal bzw. um 7 % in den ersten neun Monaten.
Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada kletterten die Umsatzerlöse dagegen um 38 % im dritten Quartal bzw. um 41 % in den ersten neun Monaten. Dabei trugen günstige Umrechnungskurse in beiden Zeiträumen mit 13 % zum Ergebnis bei. Die John Deere Maschinensparten erzielten einen Betriebsgewinn von 818 Millionen US-$ (708 Millionen US-$) im dritten Quartal bzw. von 2,377 Milliarden US-$ (1,807 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten. Im dritten Quartal war das bessere Ergebnis in erster Linie auf größere Liefermengen zurückzuführen, denen jedoch höhere Vertriebsund Verwaltungskosten gegenüber standen, während der positive Effekt besserer Preise durch steigende Rohstoffkosten teilweise aufgezehrt wurde. In den ersten neun Monaten wirkten sich vor allem gestiegene Liefermengen und die Durchsetzung besserer Preise vorteilhaft aus, während gestiegene Vertriebsund Verwaltungskosten und höhere Rohstoffkosten das Ergebnis schmälerten. Außerdem wurde der Gewinn der Maschinensparten in beiden Zeiträumen durch einen höheren effektiven Steuersatz belastet. Die Forderungen an den Handel und die Lagerbestände beliefen sich am Ende des dritten Quartals auf 7,457 Milliarden US-$ (6,227 Milliarden US-$) und entsprachen damit jeweils 30 % des Umsatzes der letzten 12 Monate. Der Finanzdienstleistungsbereich verzeichnete einen Betriebsgewinn von 83,4 Millionen US-$ (92,1 Millionen US-$) im dritten Quartal bzw. von 267,5 Millionen US-$ (266,8 Millionen US-$) in den ersten neun Monaten. In beiden Zeiträumen wurde das Finanzierungsgeschäft durch gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten, höhere Zinsaufwendungen für Fremdkapital, höhere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken sowie geringere Erträge aus dem Verkauf von Forderungen beeinträchtigt, während sich ein größeres Finanzierungsportfolio und gestiegene Erträge aus der Ernteversicherung positiv auswirkten. Teilweise ausgeglichen werden konnte der Ergebnisrückgang im Finanzierungsgeschäft jeweils durch Erträge aus anderen Dienstleistungen.
Aller Voraussicht nach werden die Maschinenumsätze von Deere & Company um 21 % im Geschäftsjahr 2008 bzw. um 29 % im vierten Quartal 2008 steigen. Dabei werden günstige Umrechnungskurse mit etwa 5 Prozentpunkten im Geschäftsjahr bzw. 3 Prozentpunkten im vierten Quartal zu Buche schlagen. Deere & Company rechnet für das vierte Quartal mit einem Gewinn von 425 Millionen US-$. Es wird erwartet, dass sich die steigenden Rohstoffkosten auf die Margen des vierten Quartals auswirken werden.
Die guten Ergebnisse von Deere & Company beruhen zum einen auf ihren Maßnahmen, um nachhaltig höhere Erträge zu erzielen und Kunden in aller Welt zu gewinnen und ihnen zu dienen und zum anderen auf den positiven Entwicklungen der Weltwirtschaft. „Wir werden auch weiterhin in neue Produkte, zusätzliche Fertigungskapazitäten und neue Geschäftsfelder investieren, um unserem wachsenden Kundenstamm weltweit zu dienen“, sagte Lane. „Diese Schritte stärken noch weiter unsere Position, um von den bedeutenden weltweiten Entwicklungen zu profitieren, wie wachsendem Wohlstand und der steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln, Energie und Infrastruktur. Wir halten diese Entwicklungen für dauerhaft und rechnen damit, dass unser Unternehmen damit auch weiterhin und in die Zukunft hinein ein hohes Maß an Wertschöpfung für seine Kunden und gute finanzielle Ergebnisse bieten kann.“
Die Umsätze der Sparte Landmaschinen stiegen um 35 % im Quartal bzw. um 34 % in den ersten neun Monaten vor allem aufgrund höherer Liefermengen, günstigerer Umrechnungskurse und der Durchsetzung besserer Preise. Der Betriebsgewinn lag im dritten Quartal bei 634 Millionen US-$ (431 Millionen US-$) und in den ersten neun Monaten bei 1,748 Milliarden US-$ (1,055 Milliarden US-$). In beiden Zeiträumen begünstigten dabei in erster Linie gestiegene Liefermengen und die Durchsetzung besserer Preise das Betriebsergebnis, während höhere Rohstoffkosten sowie gestiegene Vertriebsund Verwaltungskosten den Gewinn teilweise schmälerten.
Vor allem aufgrund der weltweit weiterhin guten Agrarkonjunktur dürften sich die Umsätze mit John Deere Landmaschinen im Geschäftsjahr 2008 weltweit um 38 % erhöhen; wobei 8 Prozentpunkte auf die Währungsumrechnung entfallen. In den Vereinigten Staaten und Kanada werden die Landmaschinenumsätze der Branche in diesem Jahr voraussichtlich um 20-25 % höher ausfallen, vor allem bei Großtraktoren und Mähdreschern. Die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise bewegen sich auch weiterhin auf gesundem Niveau und stützen damit die Einkommen der Landwirte in den Vereinigten Staaten und anderen Regionen. In Westeuropa werden die Umsätze der Branche im Geschäftsjahr voraussichtlich um ca. 5 % steigen. Größere Steigerungen sind in Osteuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), einschließlich Russland, zu erwarten, wo die Nachfrage nach leistungsfähiger Landtechnik rasch wächst.
In Südamerika verbessert sich die Lage weiterhin, sodass die Branche mit 40 % mehr Umsatz rechnet. Ein erweitertes John Deere Produktprogramm, höhere Kapazitäten in der Traktorenfertigung und eine stärkere Nachfrage nach Zuckerrohr-Erntemaschinen werden den Umsatz des Unternehmens in Brasilien begünstigen. In Australien hat sich die Landwirtschaft kräftig erholt und auch die Umsätze des Unternehmens sind deutlich gestiegen.