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| Freitag, 10. Februar 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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„Clever farming“ heißt das neue Strategiekonzept von Pöttinger, das „Schlagkraft mit Köpfchen“ ersetzen wird. Damit wird die zunehmende internationale Bedeutung von Pöttinger unterstrichen. Pöttinger setzt nach wie vor auf wirtschaftliche Verfahrenstechnik, Futter- und Bodenschonung, sowie intelligente Landtechnik.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten und Lehranstalten vergleicht Pöttinger die Wirtschaftlichkeit von verschiedenen Verfahrensketten. Mit nachhaltigen Ergebnissen: Bei der Silagegewinnung hat Pöttinger eine Trendumkehr eingeleitet. Die wirtschaftlichere Ladewagen-Kette feiert weltweit Renaissance. Der gesteigerte Absatz bestätigt den eingeschlagenen Weg.
Auch im Bereich der Mulchsaat-Technik wird eng mit den Experten zusammengearbeitet. Die Entwicklung der Mulchsaatmaschine TERRASEM ist bereits ein Produkt dieser Kooperation. Pöttinger widmet sich in der Forschung und Entwicklung besonders der gleichmäßigen Ablage und Standraumverteilung des Saatkorns, denn jede einzelne Pflanze ist als Ertragsbringer zu sehen.
Im Strategiekonzept „clever farming“ spielt die Futter- und Bodenschonung eine zentrale Rolle. Geschäftsführer Heinz Pöttinger: „Es ist unsere Aufgabe Landtechnik zu entwickeln, um die ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion zu fördern.“
Dem Thema „Boden ist Leben“ kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Im Fokus steht die gesteigerte Flächenproduktivität, die durch eine nachhaltige Bewirtschaftung und dadurch höheren Erträgen positiv beeinflusst wird.
Nachhaltigkeit auch in der Futterernte: Sauberes, energiereiches Futter ist Grundlage für gesunde, fruchtbare Tiere. Verschmutztes und schlecht strukturiertes Futter reduziert wesentlich deren Leistungsfähigkeit. Deshalb setzt Pöttinger in der schonenden Gewinnung von Qualitätsfutter ein Zeichen.
Entwicklungsarbeit in der Elektronik war schon immer ein Steckenpferd des technischen Geschäftsführers Klaus Pöttinger. „Der technologische Fortschritt – inspiriert durch Elektronik auf höchstem Niveau – wird viele Arbeitsprozesse in der zukünftigen Landwirtschaft grundlegend verändern. Der Nutzen der intelligenten Landtechnik liegt in der Steigerung von Verfahrensleistungen, aber auch im verbesserten Komfort und der exakten Maschinensteuerung und –überwachung“, so Klaus Pöttinger. Auch das ISOBUS-Zeitalter hat für Pöttinger schon begonnen. Die Grieskirchner können sich als einer der Technologieführer auf diesem Sektor bezeichnen. Das neu errichtete Technologie- und Innovationszentrum TIZ liefert dazu den passenden Wissenstransfer.
„Clever farming“ ist daher keine leere Worthülse, sondern ein nachhaltiges Konzept für die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe und des Familienunternehmens Pöttinger.