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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Innovationen, die das Leben der Kunden leichter machen. Unter diesem Aspekt entwickelt Pöttinger sein Produktprogramm permanent weiter. Wirtschaftlichkeit, Boden- und Futterschonung sowie intelligente Landtechnik stehen bei der Maschinenentwicklung im Zentrum. Auch ein attraktives Design ist Teil der Philosophie. Eine Pöttinger Maschine ist schließlich nicht nur ‚Arbeitsgerät’, sondern vermittelt auch Freude. Wer das Frontmähwerk Alpha-motion gefahren, die sensationelle Laufruhe und Bodenanpassung sowie die Beweglichkeit der Maschine erlebt hat, ist restlos begeistert. Pöttinger zeigt völlig neue Dimensionen des landwirtschaftlichen Arbeitens auf.
Aufgrund des international durchschlagenden Erfolges des Frontmähwerkes Alpha-motion bietet Pöttinger nun auch eine Variante NovaCat 356 alpha-motion mit einer stattlichen Arbeitsbreite von 3,50 m für besonders hohe Schlagkraft an. Zusätzlich ist nun auf Wunsch auch eine hydraulische Umstellung der Entlastungsfedern für schnelles Wechseln zwischen Betrieb mit Extra Dry oder Schwadformer möglich.
Beim NovaCat 8600 ist die hydraulische Einzelaushebung serienmäßig mit elektrischer Vorwahlschaltung ausgestattet. Über Direct Control kann die Zeitdifferenz zwischen Heben und Senken des Frontmähers und der beiden Seitenmäher programmiert werden.
Der EuroTop 461 A, ein gezogener Einkreiselschwader, wurde vor allem für kleine Traktoren entwickelt und bietet mit einer Arbeitsbreite von 4,6 m und einer Transportbreite von unter 3 m dafür optimale Bedingungen. Dagegen punktet der gezogene Zweikreisel-Schwader EuroTop 611 A mit höherer Rechleistung und Arbeitsgeschwindigkeit durch 12 Zinkenarme.
Auch im Bereich Ladewagen hat Pöttinger viel Neues zu bieten: Der Primo 350 L/D ist ein leichtzügiger Schwingenwagen mit 22 m_ DIN Ladevolumen. Der Jumbo wurde mit einem komplett neuen, optimierten Schneidwerk mit zentraler Messerentriegelung sowie einem 300-er Längsrahmen ausgestattet. Auf Wunsch ist der Jumbo auch mit 3 t Stützlast verfügbar. Mit dem neuen Jumbo Combiline bietet das Unternehmen einen Kombi-Wagen, welcher den Kunden einen flexiblen Einsatz am Feld ermöglicht. Die wesentlichen Merkmale des neuen Wagens: robuster Aufbau mit durchgehenden Seitenstehern sowie eine 3-Funktions-Frontklappe.
Die VarioProfi 6165 und 6200, variable Rundballenpressen mit Ballengrößen von 0,6 – 1,65 m bzw. 0,6 – 2,0 m, sind ebenfalls neu im Programm. Die Leistungsdaten der Presse warten mit einem 25 Messer Schneidwerk (auch in einer 14 Messer Version erhältlich), 5 Endlosriemen und 3 verschiedene Pressdruck-Zonen auf – für perfekte Ballendichte und beste Futterqualität.
Im Bereich der Bodenbearbeitung erweitert Pöttinger sein Programm. Der Servo 35 S, ein Pflug speziell für leichte Böden, ist mit bis zu 6 Scharen und dem starken Drehwerk des Servo 45 erhältlich. Geeignet ist der Pflug für Traktoren bis 125/170 kW/PS. Um die Kombination mit Packerwalzen zu ermöglichen, bietet der Landmaschinenspezialist nun auch einen neuen Packerarm für die Klassen Servo 25-45 S an. Zusätzlich wurde bei den Pflügen das Transportpendelrad vorgesetzt, sodaß nun Grenzpflügen möglich ist. Auf Wunsch gibt es das Transportpendelrad auch mit hydraulischer Tiefenverstellung.
Um die beste Einmischung von Ernterückständen zu gewährleisten, wurde ein neuer 3-balkiger Grubber entwickelt: Synkro 5003 K und 6003 T mit 5 bzw. 6 m Arbeitsbreite. Damit wird der Einsatz verschiedener Bodenbearbeitungswerkzeuge möglich. Der Synkro 6003 T ist mit einem Transportfahrwerk ausgerüstet. Die Terradisc 4000 starr mit 4 m Arbeitsbreite und 32 Scheiben ist ebenfalls neu im Programm.
Pöttinger entwickelt auch sein Programm Sätechnik konsequent weiter: Die neue Mulchsaatmaschine Terrasem 4000 T starr bietet 4 m Arbeits- und Transportbreite sowie starre Vorwerkzeuge und Säschiene. Die äußeren Räderpaare werden hier am Vorgewende mit der Maschine mit hochgehoben. Für die Straßenfahrt ist das Fahrwerk selbstverständlich entkoppelbar. Die Vitasem 301 A ist nun mit 1.000 l Tank verfügbar und bietet eine wesentlich höhere Schlagkraft.
Modernste Prüftechnik für höchste Maschinenqualität: Das Technologie- und Prüfzentrum (TIZ) ist das Herzstück im Hause Pöttinger in punkto Qualitätssicherung. Hier werden die Maschinen auf ihre Qualität und Tauglichkeit in praxisnahen Einsatzbedingungen getestet. Das Prüfzentrum ist weltweit eines der modernsten in der Landtechnik und hat einen exzellenten Ruf. Viele internationale Produzenten lassen ihre Erzeugnisse hier auf Praxistauglichkeit testen – unter ihnen beispielsweise der Flugzeugteilehersteller FACC mit einzelnen Teilen des neuen Airbus A 380.
Zu den Prüfanlagen des Zentrums zählen unter anderem ein 4-Poster zur Simulation von Straßentransporten, ein Multi-Axial Simulations-Tisch (MAST) mit einer Nutzlast von 4.500 kg, eine Klimakammer, Antriebsteststände, sowie Elektronik-Testmöglichkeiten. Ein Beispiel für die Arbeitsweise des 4-Posters: Der Transporttest eines LKW mit einer Test-Fahrleistung von 150.000 km wird in weniger als zwei Wochen absolviert. Das bringt eine Zeit- und Kostenersparnis von bis zu 75 % gegenüber einem Feldversuch.
Das Prüfzentrum verwendet Prüfstände wie in der Formel 1. Der Unterschied liegt nur darin, dass bei Pöttinger Tests über die Betriebsfestigkeit der Geräte und Fahrzeuge im Vordergrund stehen, in der Formel 1 hingegen die Fahrdynamik geprüft wird.