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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Mit dem Innovationspreis würdigt das Familienunternehmen Pöttinger herausragende Leistungen, die zur Weiterentwicklung der Landtechnik beitragen. Mit dem Schwerpunkt „Boden und Saat“ fördert Pöttinger einen zentralen Bereich in der Landwirtschaft: denn ein gut bearbeiteter, gesunder Boden ist Voraussetzung für langfristige Ertragssicherheit. Die feierliche Preisverleihung durch die Geschäftsführer Heinz und Klaus Pöttinger fand im Rahmen der Agritechnica 2007 in Hannover statt.
Gute landtechnische Ideen und Innovationen sind ein Wachstumsschlüssel für die Landwirtschaft und haben die Aufgabe, die Landwirtschaft in der Bewältigung künftiger Herausforderungen bestmöglich zu unterstützen. Pöttinger fördert den Zukunftsbereich Landwirtschaft: Der gezielte Einsatz schlagkräftiger Technik, computerunterstützter Arbeitsprozesse und Mechatronik bildet die Basis für hohe Produktivität und Effizienz in der Landwirtschaft.
In diesem Jahr war der Themenschwerpunkt „Boden und Saat“. Es wurde eine Vielzahl an innovativen Projekten und Ideen eingereicht. Eine Fachjury beurteilte die Einreichungen auf Basis festgelegter Kriterien wie Praxisrelevanz, Steigerung der Arbeitsproduktivität und -erleichterung sowie Verbesserung von Maschinenfunktionalitäten und Innovationskraft.
Der Hauptpreisträger 2007 ist das Institut für Landmaschinen und Fluidtechnik der TU Braunschweig in Deutschland. Dipl.-Ing. Bernd Niemöller hat das Siegerprojekt „Injektionsdüngung mit Hochdruckwasserstrahl“ eingereicht. Je nach Wasserdruck, Volumenstrom und verwendeter Düsenart entsteht ein in der Breite und Tiefe variierbarer Schlitz im Boden. Dieser bietet das Potential, als Säschlitz für die Saat genutzt zu werden. Das Saatgut kann so ohne aufwändige Bearbeitung des Bodens in den erzeugten Säschlitz eingebracht werden. Der Schlitz wird im Anschluss mittels Druckrollen geschlossen. Pöttinger honoriert das Projekt mit 7.000 Euro.
Der zweite Platz mit einer Dotation von 2.000 Euro ging an Bruno Villiger aus der Schweiz für seine „Swiss Drill“, eine kompakte Säkombination für universellen Einsatz. Die Swiss Drill ermöglicht gleichzeitig mit der Aussaat die präzise Anlage eines Düngerdepots links und rechts der Saatrille. Zusätzlich hat die Sämaschine drei Tanks – zwei vorne und einen hinten. Um eine optimale Belastungsverteilung zu gewährleisten, wird das Saatgut durch ein Sauggebläse von vorne nach hinten transportiert.
Den dritten Platz sowie 1.000 Euro Fördergeld erzielte das Projekt von Ernst Hörr aus Deutschland. Seine „Grubobema“ (Grund-Boden-Bearbeitungs-maschine) ist ein richtiger Alleskönner: Vom Grubbern über das Einebnen mit einer Kreiselegge mit Packerwalze bis hin zur Aussaat kann alles in einem Arbeitsgang erledigt werden.
Im Rahmen der Agritechnica gratulierten Heinz und Klaus Pöttinger den innovativen Gewinnern sehr herzlich.