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Pöttinger verdoppelt Umsatz in nur fünf Jahren

Das Geschäftsjahr 2007/2008 unterstreicht erneut den Erfolgskurs von Pöttinger: Mit der kräftigen Steigerung des Gesamtumsatzes auf 240 Mio. Euro gelang es dem Familienunternehmen nach eigenen Angaben in nur fünf Jahren den Umsatz zu verdoppeln. Das enorme Wachstum von 20,7 Prozent verdanke das Unternehmen der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den mehr als 1.100 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem weltweiten Vertriebspartnernetz.

Der Grünlandbereich ist nach Firmenangaben mit 71 Prozent in der Sparte Landtechnik der Haupt-Umsatzträger, gefolgt von der Bodenbearbeitung mit 21 Prozent. Der eindeutige Wachstumssieger ist, so Pöttinger, die Bodenbearbeitung mit sensationellen 45 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den anderen beiden Sparten konnte Pöttinger nach eigenen Angaben im Vergleich zum Vorjahr ein starkes Wachstum erzielen: im Grünland 16 Prozent und im Original-Ersatzteile-Geschäft 20 Prozent.

Als Familienunternehmen mit langer Tradition ist Pöttinger naturgemäß stark mit dem Heimmarkt Österreich verbunden und damit gewachsen. Den Erfolg brachte aber auch eine starke Internationalisierung mit: Das kräftige Umsatzplus gehe zum größten Teil auf das starke Wachstum des Auslandsgeschäftes zurück. Demnach erzielte Pöttinger im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine Exportquote von 84 Prozent und erwirtschaftete aus internationalem Vertrieb rund 201,2 Mio. Euro. Neben den west- und osteuropäischen Märkten fasst das Familienunternehmen nach eigenen Angaben auch in Nordamerika und Ozeanien kräftig Fuß und eröffnete im abgelaufenen Geschäftsjahr die Vertriebstöchter Poettinger US Inc. und TOV Pöttinger Ukraine.

Rund 66 Prozent des Landtechnik-Umsatzes werde in den fünf Ländern Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz und Tschechien erzielt. Die „Top-5“-Umsatzzuwachsländer in Bezug auf den absoluten Maschinenumsatz im Vergleich zum Vorjahr sind, so Pöttinger, Deutschland, Frankreich, Tschechien, Polen Russland und Ukraine.

Im Bereich Grünland verzeichnen laut Pöttinger die Sparten Mäher 23,3 Prozent Zuwachs gegenüber dem letzten Wirtschaftsjahr, Ladewagen 11 Prozent und Schwadkreisel und Zetter 21,5 Prozent Steigerung. Im Bereich Bodenbearbeitung seien die absoluten Highlights Grubber und Scheibeneggen mit 81,6 Prozent Zuwachs sowie Pflüge mit rund 55 Prozent und Sätechnik mit 21,2 Prozent.

Der internationale Erfolg des Unternehmens sei vor allem auf den partnerschaftlichen Kurs zurückzuführen. Das Eingehen auf Kundenbedürfnisse führe zu einer umfangreichen Produktpalette im Grünland und in der Bodenbearbeitung. Damit decke Pöttinger unterschiedlichste Anforderungen seiner Kunden individuell und weltweit ab. Die rege Innovationstätigkeit des Unternehmens führe nicht nur zu neuen, innovativen Maschinen und Verfahrenskonzepten, sondern auch zur Weltmarktführerschaft im Segment Ladewagen. Die Pöttinger Hochleistungstechnik gibt, so der Hersteller, dem Ladewagen in vielen Märkten weltweit einen starken Aufwind. Denn das Verfahren leiste einen wesentlichen Beitrag zur Energiekostenreduktion: durch bis zu 50% reduzierte Dieselkosten im Vergleich zu anderen Systemen. (Quelle: Ladewagenvergleichstest des ARINI Agricultural Research Institute of Northern Ireland in Hillsborough). Die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens und die damit verbundene Steigerung des Unternehmenserfolges der landwirtschaftlichen Betriebe lassen laut Pöttinger auf weiteres Zukunftspotential schließen. Seinem Ruf als technisch innovativer Vorreiter will Pöttinger auch im Elektronik-Bereich mit dem ISOBUS-System gerecht werden: Zahlreiche ISOBUS-fähige Maschinen (Ladewagen, Mähwerke, Sämaschinen und Pflüge) wurden in den vergangenen Jahren ausgeliefert.

Qualität aus Österreich sei bei den heimischen Landwirten gefragt und das beschere Pöttinger trotz bereits hohem Umsatz-Niveau wiederum ein Wachstum von 4,9 Prozent. Bemerkenswert sei die Entwicklung in der Sparte Bodenbearbeitung mit plus 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In Deutschland konnte das Geschäft nach Unternehmensangaben insgesamt um 15,5 Prozent gesteigert werden. Der Grünlandbereich zeige ein kräftiges Plus von 21,4 Prozent, die Bodenbearbeitung von 1,5 Prozent. Das sehr positive Image von Pöttinger bei den deutschen Zukunftsbetrieben, sowie die Investitionen in den Servicebereich haben, so Pöttinger, dieses Wachstum wesentlich vorangetrieben.

Frankreich gelang es erneut zu wachsen: plus 17 Prozent in der Sparte Grünland sowie 58,6 Prozent in der Bodenbearbeitung. Damit belege Frankreich den Platz drei im Länderranking nach Maschinenumsätzen. Laut Pöttinger ein sensationelles Ergebnis im Jubiläumsjahr „10 Jahre Pöttinger France“.

Ein Anstieg von plus 100 Prozent in der Sparte Bodenbearbeitung und plus 15 Prozent im Grünland des tschechischen und slowakischen Marktes zeigt den osteuropäischen Wachstumskurs des Unternehmens auf. In Tschechien bleibt Pöttinger damit nach eigenen Angaben die klare Nummer 1.

Einmal mehr hat nach Firmenangaben die Pöttinger AG Schweiz das Geschäftsjahr 07/08 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen: 40 Prozent Umsatzsteigerung seit der Gründung. Das große Umsatzplus kommt dieses Jahr aus dem Sektor Ladewagen.

Die Geschäftsführer Heinz und Klaus Pöttinger blicken mit Optimismus in die Zukunft: „Unsere Innovationen und Leistungen von heute, wie die Weltmarktführerschaft im Ladewagensegment, die Vorreiterrolle im Bereich der Frontmähwerke sowie die langjährige Erfahrung im Bereich Bodenbearbeitung und Sätechnik, bilden die Basis unseres Erfolges von morgen. Wir sind dementsprechend gut gerüstet für zukünftige Herausforderungen und weiteres Wachstum.“

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Rubrik:
Landtechnik allgemein

Artikel eingestellt am:
02.9.2008, 12:00

Quelle:
Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH
www.poettinger.at

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