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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Der Vorstand der Same Deutz-Fahr Gruppe (SDF) gab kürzlich den Jahresabschluss 2007 bekannt. Dieser weist einen um 6,2% gestiegenen Umsatz von 1,101 Mrd. Euro (2006: 1,037 Mrd. Euro) auf. Der auf 95,8 Mio. Euro mehr als verdoppelte Nettogewinn – im Berichtszeitraum 2006 waren es 40,2 Mio. Euro – ist unter anderem der anteilsmäßigen Konsolidierung der Erträge durch die Beteiligung an der Deutz AG zu verdanken.
Die EBIT-Marge der Gesamterträge stieg von 3,7% auf 4,7% und weist somit auch dank Fixkostenreduzierungen einen höheren Zuwachs aus als der Umsatz. Da das Ergebnis auch Investitionskosten für die Expansionsprojekte in Russland, China und Indien beinhaltet, ist es, so SDF, als besonders positiv zu bewerten.
Große Aufmerksamkeit wurde auch dem Umlaufvermögen geschenkt. Dies bewirkte eine Begrenzung auf weniger als 6% des Umsatzes, was den positiven Trend der letzten Jahre fortsetzt.
Massimo Bordi, CEO der SDF Gruppe, erläutert weiter: „Als ein immer stärker international ausgerichteter Hersteller – 84% unserer Erträge werden im Auslandsgeschäft erwirtschaftet – nimmt SDF dank einer neuen Organisation, die nach Europa nun auch Indien, China und Russland als Standorte für die strategische Eroberung der Schwellenmärkte integriert, eine zunehmend globale Dimension an. Die guten Ergebnisse, die wir 2007 erzielen konnten, sind vor allem den stabilen westeuropäischen Märkten zu verdanken und ermöglichen dadurch Investitionen in den neuen Märkten, die ein neues großes Wachstumspotenzial erschließen. Einen entscheidenden Beitrag zu den Ergebnissen haben der Ausbau der Full-Line-Strategie und des After-Sales Bereichs geleistet.“
Die Ertäge der Kapitalbeteiligung an der Deutz AG haben ebenfalls zum Erfolg der SDF-Gruppe beigetragen. Die Deutz AG hatte im Juli 2007 den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft Deutz Power Systems abgeschlossen und konnte sich somit wieder auf das Kompaktmotorengeschäft konzentrieren. Der durch diese Operation realisierte Kapitalgewinn hat sich positiv in den Ergebnissen der Deutz AG niedergeschlagen. „Damit beeinflussen die guten Ergebnisse der Deutz AG, bei der wir größter Einzelaktionär sind, auch unser Nettoergebnis auf nachhaltige Weise“, so Massimo Bordi.