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New Holland Feldtage 2010: Neuheiten 2011 im Einsatz

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Die zwei New Holland Feldtage 2010 in Seligenstadt Auf den New Holland Feldtagen 2010 konnten sich di Der Claeyson M103 aus Zedelgem, Baujahr 1962, war

Auch in diesem Jahr veranstaltete New Holland zwei Feldtage für Nord- und Süddeutschland. Nach dem Erfolg im Vorjahr fanden die Events großen Anklang bei den Kunden und Vertriebspartnern.

Die zwei New Holland Feldtage in Seligenstadt bei Würzburg vom 18. bis 21. August und auf dem Rittergut Sambleben bei Wolfenbüttel vom 25. bis 27. August stießen auf noch größeres Interesse als im Vorjahr. Zusätzlich zur Neuheitenpräsentation für den Vertrieb und dem Kundentag wurde ein Servicetag mit der bewährten Stationsausbildung durchgeführt.

„New Holland bietet das größte und umfangreichste Traktoren-, Ernte- und Landmaschinenprogramm der Welt an“, berichtet Geschäftsführer Vincenzo Cetani in seiner Eröffnungsrede. „Und dies wird stetig weiter entwickelt. Wir bieten unseren Händlern mit den Vertriebs- und Servicetagen die Möglichkeit, das theoretische Wissen an den Maschinen in die Praxis umzusetzen. Die Argumente, Vorteile und Alleinstellungsmerkmale hat dann jeder direkt vor Augen.“ Cetani sieht sein Team mit den Feldtagen auf dem richtigen Weg. Die Vertriebspartner haben die Veranstaltungen noch besser besucht als im Vorjahr und wesentlich mehr Werbung dafür gemacht. Es waren informative Tage, die von den Vertriebspartnern und von der New Holland-Mannschaft für intensive Gespräche und einen konstruktiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch genutzt wurden.

Besonders gespannt waren die Händler auf die Vorstellung der neuen Motoren, die alle bereits die ab 2011 vorgeschriebenen Normen TIER 3b und TIER 4 erfüllen. Vincenzo Cetani wies darauf hin, dass New Holland der größte Motorenhersteller der Welt ist und die Kunden von dieser Erfahrung profitieren: „Es laufen bereits über 150.000 Motoren mit der neuen SCR Technologie in den Lastkraftwagen, die bereits strengere Abgaswerte erfüllen müssen, sowie in Baumaschinen. Dieses Know-how kommt natürlich den Motorbaureihen zugute, die bei New Holland speziell für Traktoren und Erntemaschinen entwickelt werden und auf die Anforderungen in der Landwirtschaft abgestimmt sind.“ Während andere Anbieter Motoren zukaufen müssen, entwickelt New Holland die Motoren und andere Schlüsselkomponenten selbst. Hier sieht Cetani ein großes Potential für die Technologieführerschaft bei Traktoren und Erntemaschinen, die den New Holland Kunden mittel- und langfristig einen größeren Nutzen bringt. Davon sollen auch die Vertriebspartner profitieren. Unterstrichen werde das Ganze durch die zahlreichen Awards wie „Tractor of the Year“, „Maschine des Jahres“ und Medaillen, die New Holland in den letzten Jahren für seine innovativen Entwicklungen erhalten hat.

Dazu gehört auch das Konzept „Energie selbst produzieren und mit neuen Technologien nutzen“, das auf den Feldtagen präsentiert wurde. Hier sieht New Holland eine einmalige Chance, die fossile Energie gegen erneuerbare Energien zu ersetzen. In Kürze werden ausgewählte landwirtschaftliche Betriebe in Italien, Deutschland und Österreich vorgestellt, die aus Wind, Solar, Biogas oder Hackschnitzeln auf dem eigenen Betrieb Strom oder Wasserstofferzeugen. „Die Landwirtschaft ist dafür wesentlich besser geeignet als z.B. Pkw-Besitzer, weil die Herstellung auf dem Betrieb sehr gut möglich ist“, erläutert Kommunikationsleiter Klaus Senghaas das in der Branche einzigartige Konzept. „Dadurch fällt die Logistik für den Vertrieb von Wasserstoff als Kostenfaktor weg. Außerdem gibt es im Traktor mehr Platz für Tank und Brennstoffzellen als in einem Pkw.“ Mit dieser neuen Technologie wird vor allem der Wirkungsgrad des Antriebs verbessert. Es fallen dann Kupplungen, Getriebe und Verzweigungen weg, die bisher Energie gekostet haben. Die Motoren treiben den Traktor und die Zapfwelle direkt an und bieten stufenlose Geschwindigkeiten. Die Geräusche reduzieren sich auf ein leises Summen, und statt Abgasen wird nur Wasserdampf an die Umgebung abgegeben.

Auf großes Interesse stießen die Systeme EZ-Guide, EZ-Steer und IntelliSteer bei den Kunden. Diese automatischen Steuerungssysteme zogen zahlreiche Lohnunternehmer und Landwirte zu den New Holland Feldtagen. Große Vorteile bieten die Systeme laut New Holland am Hang und unterscheiden sich dadurch von anderen Anbietern. Mit dem funkbasiertem RTK-Signal wird eine Genauigkeit von nur 2,5 Zentimetern erreicht. EZ-Steer wird für alle Fahrzeuge auch von anderen Marken angeboten. Die Vorteile der automatischen Steuerungssysteme werden, so New Holland, von immer mehr Kunden erkannt und genutzt. Durch die Einsparung von Überlappungen, Diesel, Dünger, Saatgut und Pflanzenschutzmitteln amortisieren sich die Systeme laut Hersteller sehr schnell. Sie bieten den Fahrern verbesserte Arbeitsbedingungen, nutzen die Arbeitszeit besser aus und steigern damit nochmals die Effizienz. Dies wird gerade beim überbetrieblichen Einsatz und auf größeren Betrieben immer wichtiger. Allerdings zeigen auch mittlere Betriebe großes Interesse an dieser Technik.

Holzhackschnitzel werden immer beliebter. Sie liefern in bestimmten Regionen über die Kurzumtriebsplantagen interessante Erlöse und konkurrieren gegen Getreide und andere Feldkulturen. Als erneuerbare Energien liegen sie voll im Trend. New Holland bietet für seine neue Häckslerbaureihe leistungsfähige Vorsätze, die bis zu 15 Zentimeter dicken Stämme zu Hackschnitzeln in hervorragender Qualität verarbeiten können.

Bei der Traktorenpräsentation stellte New Holland nach eigenen Angaben seine Kompetenz in innovativer, durchzugsstarker und trotzdem dieselsparender Technik unter Beweis. Die Kunden konnten sich vom nach Firmenangaben größten Traktorprogramm am Markt ein eindrucksvolles Bild machen. Diese finden nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in Spezialkulturen, dem GaLaBau und im kommunalen Bereich ihren Einsatz. Auch das komplette Teleskoplader, Pressen- und Feldhäckslerprogramm lässt, so New Holland, keine Wünsche offen.

Ein besonderes Highlight wurde den Kunden und Vertriebspartnern mit der Vorstellung der Mähdrescher geboten: Der Claeyson M103 aus Zedelgem, Baujahr 1962, war mit 3 Metern Arbeitsbreite und Sechszylindermotor schon damals der größte selbstfahrende Mähdrescher auf dem europäischen Markt. Er verfügte außerdem über viele Merkmale, die auch heute in New Holland Mähdreschern zu finden sind. Dazu gehören die Dreschtrommel mit 60 Zentimetern Durchmesser, das Antriebskonzept mit nur 2 Ketten und mehreren Riemen sowie die gute Zugänglichkeit zu allen Baugruppen. Dieser Oldie des Lohnunternehmers Gutöhrle aus Süddeutschland wurde auch im Einsatz gezeigt und stellte seine Zuverlässigkeit unter Beweis.
Nach der Vorstellung der aktuellen Schüttlermaschinen wurde auch der größte Rotordrescher und Weltmeister, der New Holland CR 9090 Elevation, einem besonderen Test unterzogen. Dank des Siebkastens mit gegenläufigen arbeitenden Sieben, der nur von New Holland angeboten wird, läuft der Großmähdrescher selbst bei maximaler Drehzahl völlig ruhig und schwingungsfrei. Um dies zu beweisen, wurde ein frisch gezapftes Glas Weizenbier oben auf den Korntank gestellt. Bei laufendem Dreschwerk stand das Glas dort wie ein Fels in der Brandung. Kein Tropfen wurde verschüttet. Von dieser einmaligen Laufruhe profitieren die Fahrer aller New Holland Mähdrescher. Dieses oft unbeachtete Detail bringt den Fahrern mehr Komfort bei der Arbeit und schont auch den ganzen Mähdrescher.

Stunteinlagen gehören bei New Holland Feldtagen schon zur Tradition. Nach der Olympiade in Hildesheim, wo ein Stuntman mit einem Traktor auf zwei Rädern fuhr, und dem „fliegenden Motorradfahrer“, der im letzten Jahr über sieben New Holland Traktoren und den Großmähdrescher CR 9090 Elevation flog, zeigte das „Global of Speed“ Team aus Belgien ihr Können auf den diesjährigen Feldtagen. In einer schweren Stahlgitterkugel mit fast 6 Metern Durchmesser fuhren nacheinander alle drei Fahrer des Teams synchron in der Kugel und zeigten verschiedene Figuren. Starke Nerven zeigten auch vier Zuschauer, die unten in der Kugel zusammen standen, als zwei der Stuntfahrer ihre Runden drehten.

„Nach der Ernte ist vor der Ernte“. Während einige Landwirte in diesem Jahr leider noch Getreide auf dem Halm stehen haben, beginnt für die Industrie und die Händler bereits die Planung der kommenden Saison. New Holland bietet auch in diesem Jahr bis Mitte Oktober wieder interessante Frühkaufkonditionen. Wer im nächsten Jahr eine neue Presse, einen Häcksler oder Mähdrescher kaufen möchte, kann jetzt viel Geld sparen. Einschließlich günstiger Finanzierungen und Leasing.

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Rubrik:
Messen und Veranstaltungen

Artikel eingestellt am:
05.9.2010, 8:43

Quelle:
CNH Deutschland GmbH
www.newholland.com/de

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