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| Freitag, 10. Februar 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Die Preise für Agrarerzeugnisse haben sich nach einigen Turbulenzen mittlerweile auf höherem Niveau stabilisiert. Klassische Inputstoffe in Biogasanlagen wie Maissilage werden zunehmend durch alternative Substrate, wie z.B. Grassilage, Weidelgras, Rindermist oder in jüngster Zeit durch den Einsatz von Zuckerrüben ersetzt. Diese weisen zwar einen ähnlichen oder sogar höheren Energiegehalt auf, ihr Einsatz stellt jedoch besondere Anforderungen an die Technik der Biogasanlagen. Insbesondere langfaserige Substrate wie Stroh oder Grasanteile führen im Betrieb oftmals zu Störungen in Pumpen, Rührwerken oder Schwimmdeckenbildung im Fermenter. Produkte wie Rüben, Kartoffeln oder Zwiebeln führen, sofern diese unaufbereitet in den Fermenter eingebracht werden, zu erheblichen Verweilzeiten. Welche weiteren Substrate zukünftig zum Einsatz kommen ist kaum absehbar. Eine Aufbereitung durch gezielte Zerkleinerung, die eine flexible Anpassungsmöglichkeit auf das jeweilige Substrat abgestimmt zulässt, kann hier entscheidende Vorteile eröffnen.
Nicht zuletzt aufgrund der positiven Resonanz seit der Einführung der Optimatic Hammermühle, hat Huning jetzt eine mobile Zerkleinerungsanlage entwickelt, die Kunden und Interessenten auf ihre jeweiligen Anlagen zu Testzwecken zur Verfügung gestellt werden kann. Eine gezielte Auflösung von Agglomeraten und Zerkleinerung von Feststoffen bedingt durch die Oberflächenvergrößerung eine höhere und schnellere Verfügbarkeit von Nährstoffen für die im Prozess beteiligten Bakterien. Darüber begünstigt die Zerkleinerung eine schnellere und homogenere Verteilung in der flüssigen Phase der Fermenter.
Die Sparte Umwelttechnik der Huning Maschinenbau GmbH hat sich neben Förder- und Lagertechnik für pastöse Stoffe für kommunale und chemische Bereiche, auf die Herstellung von Eintrags- und Dosiertechnik für Biogasanlagen spezialisiert. So ist Huning nach eigenen Angaben seit Jahren einer der Hauptlieferanten für Schubbodensysteme in Beton- und Stahlbauweise. Es werden Container mit einem Volumen von 19 bis 157 m³ angeboten. Der wesentliche Vorteil des Betonsystems liegt laut Huning darin, dass diese Container befahren werden können. Durch die Modulbauweise der Stahlcontainer sei zudem eine Erweiterung jederzeit realisierbar.