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Neues Würth Solar-/Glasreinigungsgerät SG-1: PV-Module umweltschonenden reinigen mit entmineralisiertem Wasser

Die Effizienz von Photovoltaikanlagen hängt entscheidend vom Verschmutzungsgrad der Oberfläche ab. Nur dann, wenn das Sonnenlicht ungehindert bis zur aktiven Schicht der Solarzellen dringt, können sie ihren vollen Wirkungsgrad erreichen. Um die oft aufwändigen Reinigungsprozesse zu vereinfachen und durch den Verzicht auf chemische Substanzen umweltschonender zu gestalten, hat Würth jetzt das speziell für diesen Zweck zugeschnittene, neue Solar-/Glasreinigungsgerät SG-1 entwickelt. Es findet neben dem Reinigen von Photovoltaikanlagen auch Einsatz bei großen Glasflächen – wie Wintergärten oder Gewächshäusern. Das kompakt gebaute, fahrbare Gerät verwendet Leitungswasser und entmineralisiert es mit Hilfe einer integrierten Filterflasche, die mit einem Mischbettharz gefüllt ist. Das entmineralisierte Wasser erzielt im Vergleich zu Reinigungsprozessen mit normalem Leitungswasser nach Herstellerangaben eine bis zu fünffach höhere Reinigungswirkung. Dank dieses Wirkprinzips kann auf den Einsatz von reinigungsaktiven chemischen Zusätzen verzichtet werden, was der Umwelt entsprechende Belastungen erspart. Ist das gesamte Mischbettharz verbraucht, wird die Filterflasche im Rahmen des Master Service direkt beim Kunden abgeholt und gegen eine neue Flasche getauscht. Mit diesem völlig neuen Produkt ergänzt Würth seine breite Angebotspalette rund um die innovative Photovoltaik-Anwendung. Für dieses Technikumfeld bietet Würth übrigens auch spezifische Seminare für Einsteiger und Profis an.

Das Solar-/Glasreinigungsgerät SG-1 von Würth besteht aus einem fahrbaren Gestell, das die 30 Liter große Filterflasche mit Mischbettharz trägt. Das Fahrgestell besitzt große, luftgefüllte Gummireifen, die einen komfortablen und sicheren Transport selbst über unwegsames Gelände wie Stufen, Schotter und Kies gewährleisten sollen. Um gleichzeitig eine hohe Standsicherheit zu schaffen, weisen die Räder eine große Spurbreite auf. Für die einfache Handhabung ist eine großzügig bemessene Bewegungsfreiheit für den Anwender ein wichtiges Kriterium. Das Würth SG-1 ist aus diesem Grund mit einem 50 m langen Arbeitsschlauch und zwei wasserführenden Teleskopstangen von maximal 6 bzw. 2,50 m Länge ausgestattet. Je nach Arbeitsaufgabe wird die kürzere oder längere Teleskopstange mit der zum Lieferumfang gehörenden wasserführenden Waschbürste komplettiert. Das Solar-/Glasreinigungsgerät SG-1 kann nach Herstellerangaben bei Wasser- und Umgebungstemperaturen zwischen + 3 und + 40 Grad eingesetzt werden. Da es den Wasserdruck der Zuleitung nutzt – der zulässige Druckbereich beträgt dabei 3 bis 5 bar – kommt es ohne zusätzliche Pumpe aus. Daher erfordert es auch keinen Stromanschluss.

Um eine optimale Reinigungsleistung des Solar-/Glasreinigungsgeräts SG-1 zu gewährleisten, muss das zugeführte Leitungswasser einen bestimmten Grad der Entmineralisierung erreichen. Dies lässt sich auf einfache Weise über die elektrische Leitfähigkeit des Wassers mit Hilfe des zum Lieferumfang gehörenden Messgeräts TDS-EC überprüfen. Beträgt die Leitfähigkeit des Wassers weniger als 50 Mikrosiemens, liegt eine ausreichende Entmineralisierung vor. Übersteigt der Messwert diese Grenze, wird der Mischbettharzfilter einfach ausgetauscht. In Abhängigkeit von der Härte des Leitungswassers kann ein Filtersatz nach Herstellerangaben bis zu 11.500 Liter entmineralisiertes Wasser bereitstellen. Bei einem verschmutzungsabhängigen Verbrauch von 2 bis 3 Litern Wasser pro Quadratmeter lassen sich damit unter günstigen Bedingungen laut Würth mehr als 5.500 Quadratmeter Glasfläche reinigen.

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Rubrik:
NawaRo und erneuerbare Energie

Artikel eingestellt am:
25.7.2011, 8:33

Quelle:
Adolf Würth GmbH & Co. KG/ltm-ME
www.wuerth.de

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