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Weltec Biopower errichtet zweite Biogasanlage in Südkorea

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Artikel eingestellt am:
10.1.2016, 18:28

Quelle:
WELTEC BIOPOWER GmbH
www.weltec-biopower.de

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Im Oktober 2015 haben in Südkorea nach Unternehmensangaben die Bauarbeiten für eine Biogasanlage aus dem Hause Weltec Biopower begonnen. Der Anlagenstandort liegt rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Seoul in der Provinz Gyeonggi-do. Im Frühsommer 2016 soll die 450-Kilowatt-Anlage in Betrieb gehen. Entscheidend für den hohen Wirkungsgrad der zweiten südkoreanischen Weltec-Anlage ist laut Weltec die hochentwickelte Technik mit der intelligenten Steuerung.

In Südkorea fließen, so Weltec, hohe Investitionen in den Energiesektor und dabei genießt der Ausbau der erneuerbaren Energieträger seit einigen Jahren Priorität. Laut Weltec aus guten Gründen: Die Republik gehört mit ihren 51 Millionen Einwohnern zu den zehn größten Stromverbrauchern weltweit. Dabei verfügt das Land über keine nennenswerten fossilen Ressourcen und muss 97 Prozent seiner konventionellen Energieträger importieren.

Der Investor und Betreiber der neuen Biogasanlage, ein Produzent von Transformatoren, wurde auf Weltec Biopower aufmerksam, weil der deutsche Anlagenhersteller bereits 2012 eine Biogasanlage im Süden des Landes gebaut hat. Der finale Zuschlag des Kunden für Weltec basiert nach Unternehmensangaben aber vor allem darauf, dass das technische Anlagenkonzept für das aktuelle Projekt optimal auf die speziellen Bedingungen der Region und die ökologischen Ziele Südkoreas zugeschnitten ist. „Besonders das nachhaltige Entsorgungskonzept für die Abfälle und die effiziente Verarbeitung der Inputstoffe zu nährstoffreichem Dünger waren ausschlaggebend“, erläutert Harro Brons, der Projektverantwortliche von Weltec Biopower.

Ab dem Frühsommer 2016 wird der Betreiber den knapp 4.000 Kubikmeter messenden Edelstahl-Fermenter täglich mit 100 Tonnen organischen Reststoffen, 70 Prozent davon sind Schweinegülle, beschicken. Durch den Vergärungsprozess entsteht daraus Biogas und hochwertiger Dünger. Dieser wird in den zwei 5.590 Kubikmeter fassenden Gärrestlagern aus Edelstahl bis zur Ausbringung gelagert. Mit dem entstehenden Biogas wird ein Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 450 Kilowatt betrieben. Der Strom wird direkt in das Stromnetz eingespeist. Die Wärme wird für die Beheizung der Betriebsgebäude und der eigenen Prozesse verwendet.

Der Schlüssel zur hohen Performance dieser Biogasanlage liegt laut Weltec jedoch zweifellos in der verwendeten Technologie. In Südkorea wird die optimale Funktionsweise der Komponenten durch die von Weltec selbst entwickelte LoMOS Steuerung auf SPS-Basis geregelt. Die präzise Anlagensteuerung sei ausschlaggebend für den hohen Automatisierungsgrad und eine optimale Fernwartung. Um die Oberfläche für die Anwender benutzerfreundlich zu gestalten, haben die Verantwortlichen zudem ein wichtiges Detail beachtet: „Für dieses Projekt haben wir die Steuerung extra auf Koreanisch programmiert“, unterstreicht Harro Brons.



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