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agriKomp beliefert Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf mit Wärme aus Bioenergie

Energie vom Feld, aus dem Stall und aus dem Wald wird künftig dafür sorgen, dass es die rund 2.300 Studenten der landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf warm haben. Denn geheizt werden die etwa 50 Gebäude von der Berufs- bis zur Fachhochschule ab kommendem Jahr mittels Pflanzen, Gülle, Mist und Holz. Eine Kombination aus kompakter Biogasanlage mit einem 150 kW starken BHKW und Hackschnitzelheizung, errichtet von der Merkendorfer Firma agriKomp, wird das Bildungszentrum unabhängig von fossilen Brennstoffen machen. 650.000 Liter Heizöl pro Jahr, so die Prognose, werden dadurch eingespart. Und die Atmosphäre wird so jährlich um rund 3.500 Tonnen Kohlendioxid entlastet.

Die bestehende Heizung der Lehranstalten ist in die Jahre gekommen und muss ersetzt werden. Eine Gelegenheit, die der Bezirk Mittelfranken als Träger der Triesdorfer Schulen zu einer völligen Abkehr von traditionellen Brennstoffen wie Öl und Gas nutzt. Allein aus nachwachsenden Rohstoffen, so lautete die Vorgabe, soll fortan die Wärme für Lehrsäle und Labors, für Mensa und Wohnheime kommen. „Wir wollen Triesdorf bei der Energie autark machen“, fasst Johann Sedlmeier die Zielsetzung zusammen. Von ihm, dem Leiter der Landmaschinenschule und zugleich Geschäftsführer der „Mittelfränkischen Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe“, stammt die Idee für das Projekt.

Finanzieren muss diese Idee allerdings nicht der Bezirk. Denn die Investition übernimmt die auf den Bau von Biogasanlagen spezialisierte agriKomp GmbH; sie stellt künftig die von den Lehranstalten benötigte Energie bereit – „saubere“ Energie. Die Details regelt ein in diesen Tagen unterzeichneter, langfristiger Liefervertrag.

Ein Großteil der Wärme für den Schulstandort Triesdorf stammt fortan quasi „aus eigenem Hause“. Denn die kompakte Biogasanlage wird mit nachwachsenden Rohstoffen, Gülle und Mist beschickt, die vom Gutshof der Lehranstalten stammen; den Rest deckt die Hackschnitzelheizung ab. Die Eigenproduktion von Energie hat auch für die Ausbildung einen willkommenen Nebeneffekt: Nachwuchs-Landwirte, die in Triesdorf geschult werden, können sich in der Praxis mit jener Technik vertraut machen, die ihnen möglicherweise einmal am eigenen Hof als zusätzliches Standbein dienen wird.

Landwirten eine langfristige, stabile Einkommensquelle und somit eine betriebliche Alternative zu bieten – das ist einer der Grundgedanken in der Firmenphilosophie von agriKomp. Mehr als 200 Anlagen hat agriKomp bislang gebaut – und das im In- und Ausland. Selbst in Kenia läuft bereits eine Biogasanlage „made in Merkendorf“.

Ein weiteres Kernanliegen der Firma – mit regenerativer Energie aus der Region die Wertschöpfung in der Region zu halten – wird mit dem Triesdorfer Projekt in doppelter Hinsicht erfüllt: Weil der Auftrag für die europaweit ausgeschriebene Anlage ins nur wenige Kilometer von den Lehranstalten entfernte Merkendorf ging, kommt das Geld für Bau und Betrieb der regionalen Wirtschaft zugute.

Dass agriKomp als Energieversorger für die Landwirtschaftlichen Lehranstalten zum Zuge kam, verdeutlicht nach Firmenangaben die Bandbreite des innovativen Unternehmens, dessen Spektrum von der Biogastechnologie über das eigene Forschungs- und Servicelabor bis hin zu Nahwärmenetzen reicht. Die jüngste Entwicklung, die vor kurzem zur Marktreife gelangte und in Triesdorf zum Einsatz kommen wird: kompakte Biogasanlagen für den landwirtschaftlichen Veredelungsbetrieb – ausgerüstet mit konzentrierter agriKomp-Technologie.

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Rubrik:
NawaRo und erneuerbare Energie

Artikel eingestellt am:
18.7.2008, 11:16

Quelle:
agriKomp GmbH
www.agrikomp.de

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