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Agritechnica 2005: Fendt 200 S und P mit niveaugeregelter Vorderachsfederung

Auch bei kleineren Traktoren tragen innovative Techniken dazu bei, Arbeitskomfort, Fahrsicherheit und Produktivität deutlich zu steigern: Das beweisen die Kompakttraktoren von Fendt mit ihrem neuen, weltweit exklusiven Konzept der niveaugeregelten Vorderachsfederung und Fendt-Stabilitäts-Kontrolle (FSC), die ab November 2005 auf den Markt kommen. Damit ist Fendt der erste Hersteller von kompakten Traktoren, der diese Technik anbietet – optional für den Standardtraktor 200 S und für den Plantagenschlepper 200 P.

Kompakttraktoren haben mit Ihrem kurzen Radstand bauartbedingte Nachteile beim Arbeitskomfort und bei der Fahrsicherheit. Mit einer niveaugeregelten Vorderachsfederung aber erreichen auch diese Schlepper die Fahr- und Arbeitssicherheit von größeren Standardtraktoren. Die gemessenen Schwingungen werden um 20% reduziert. Die integrierte Fendt-Stabilitäts-Kontrolle (FSC) stabilisiert den Schlepper durch die Dämpfung der Seitenneigung. Lenkpräzision, Fahrstabilität und Bremssicherheit bei allen Einsätzen sind damit garantiert. Besonders deutlich wird das im Transportbereich, bei Frontladearbeiten oder beim Mähen.

Die Entwicklung einer Vorderachsfederung für Kompakttraktoren war für die Ingenieure von Fendt eine besondere technische Herausforderung: Die kompakte Außenbreite der Fahrzeuge, die erforderliche Stand- und Fahrsicherheit, das Wenden in beengten Verhältnissen, der Anbau von Geräten im Heck- sowie im Front- und im Zwischenachsbereich und schließlich der kurze Radstand stellen besondere Anforderungen an das Federungssystem.

Die neue Federung der Fendt-Kompakttraktoren hat ein hydropneumatisches Dämpfungselement, ist niveaugeregelt und lässt sich bei Bedarf auch sperren.

Die Kinematik der Vorderachsfederung wurde speziell auf die breiteren Fendt-Kompakttraktoren ausgelegt. Als Achsaufhängung haben die Ingenieure die Schubrohrachse gewählt. Das Schubrohr ist am Fahrzeug in einem Kugelgelenk gelagert. Die vertikale Last wird über zwei hydraulische Federungszylinder aufgenommen, seitlich wird die Achse über einen Querstabilisator geführt.

Die Achse stützt sich direkt über die Federungszylinder am Fahrzeugrumpf ab. Durch das Einfedern auf der einen und das Ausfedern auf der anderen Seite kann die Achse pendeln; sie hat einen Federweg von +/- 40 Millimeter und einen Pendelweg von 10°. Damit ist der Pendelweg sogar um 2° größer als bei der ungefederten Ausführung. Aktiviert und gesperrt wird die Federung mit einem Taster auf der rechten Bedienkonsole.

Ob beim Frontladereinsatz, bei Transportarbeiten oder beim Mähen – der Federungskomfort bleibt dank der Niveauregulierung stets konstant.

Neu im Zusammenhang mit der Vorderachsfederung ist die zusätzliche Fendt-Stabilitäts-Kontrolle FSC. Dank FSC® und der damit verbundenen Stabilisierung der Seitenneigung verfügt der Fahrer über Lenkpräzision und Fahrsicherheit. Zugleich sichert die Federung eine optimale Traktion und Bremssicherheit – besonders wichtig am Hang, da alle 4 Räder länger Bodenkontakt haben.

Durch einen verengten Leitungsquerschnitt zwischen linkem und rechtem Hydraulikzylinder erhöht sich die Stand- und Arbeitssicherheit. Besonders mit schweren Anbaugeräten, beispielsweise einem Mähwerk oder einem Frontlader, wird der Traktor dadurch deutlich ruhiger.

Für eine besonders exakte Geräteführung oder für den An- und Abbau eines Frontgerätes lässt sich die Federung sperren.

Der 200 S ist als Kompakttraktor mit nur 3 t Leergewicht in vier verschiedenen Motorvarianten von 65 PS (48 kW) bis 95 PS (70 kW) Maximalleistung erhältlich. Die 200-P-Baureihe bietet für den Einsatz im Obst- und Hopfenbau, ab einer minimalen Außenbreite von 1,56 m, zwei Vierzylinder-Modelle an: mit 86 PS (63 kW) und 94 PS (70 kW).

Alle Modelle sind serienmäßig mit der intelligenten Allrad- und Differentialsperrentechnik, mit EHR und Schwingungstilgung ausgestattet. Es sind bis zu vier doppeltwirkende elektrische Proportionalventile mit Mengenregler und Schwimmstellung möglich. Gespeist wird die Fendt-Hydraulik von einer Hydraulik-Tandempumpe mit Hydraulikölkühler, die eine Leistung von bis zu 74 Liter pro Minute bietet. Damit lassen sich auch aufwändige Gerätekombinationen problemlos betreiben.

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Rubrik:
Traktoren

Artikel eingestellt am:
20.10.2005, 0:16

Quelle:
AGCO GmbH, Fendt-Marketing
www.fendt.com
info [at] xfendt.com

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