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| Samstag, 26. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Bei großen Straßenbauprojekten und volumenstarken Erdbewegungen haben bisher Dumper und Lkw dominiert. Immer häufiger sind auf diesen Baustellen für den Materialtransport aber bereits Traktoren mit Anhängemulden im Einsatz. Diese in der Bauwirtschaft neue Gerätekombination bietet gegenüber den klassischen Transportfahrzeugen einige Vorteile. Der Lkw findet da seine Grenzen, wo es im schweren Gelände auch noch hügelig wird, was für viele Autobahnbaustellen zutrifft. Der Dumper ist zwar sehr geländegängig, besitzt aber häufig keine Straßenzulassung. Außerdem ist der erforderliche Tiefladertransport des Dumpers beim Einsatzwechsel ein wesentlicher Kostenfaktor. Ein Traktor, wie der JCB Fastrac 8250, bietet dagegen, so JCB, eine sehr gute Geländegängigkeit sowie eine serienmäßige Straßenzulassung und ist mit 70 km/h zudem Autobahn tauglich. Die Mautbefreiung des Fastrac wirkt sich zusätzlich kostensparend aus.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Traktors ist seine Vielseitigkeit. So kann er unter anderem als Zugmaschine für Tieflader beim Baggertransport oder im Straßenbau beim Aufbringen des Haftklebers eingesetzt werden. Der Fastrac besitzt drei Aufbauräume und ist so mit einer Vielzahl von Anbaugeräten ausrüstbar, wie Grabenlöffel, Kehrmaschine, Mähwerk, Häcksler oder Faltkran. Diese Vielseitigkeit im Einsatz bietet dem Unternehmer die Chance, sein Leistungsangebot zu erweitern und eine hohe Auslastung der Maschine zu erzielen.
Der 8250 ist mit einem komfortablen V-Tronic-Getriebe ausgestattet, das über zwei Geschwindigkeitsbereiche für den Baustelleneinsatz und den Straßentransport verfügt. Außerdem sorgen Differenzialsperren in beiden Achsen laut Hersteller für ausgezeichnete Zugkraft.
Angetrieben wird der Traktor von einem 8,3-l-Motor mit Vierventiltechnik und einem Common-Rail-Einspritzsystem. Der 185-kW-Motor (248 PS) entspricht der TIER III-Norm und soll ein hohes Drehmoment bereits im unteren Drehzahlbereich erreichen.
Der Fastrac besitzt laut JCB eine vorbildliche Großraumkabine, die sich im schwingungsärmsten Bereich zwischen den beiden gefederten Antriebsachsen befindet. Die mittige Fahrersitzposition und groß dimensionierte Glasflächen sollen optimale Sicht erlauben. Alle wichtigen Bedienhebel und Schalter liegen laut Hersteller griffgünstig und ergonomisch und ermöglichen dem Fahrer ein ermüdungsarmes Bedienen während eines langen Arbeitstages.
Die Vollrahmenbauweise garantiert laut JCB, dass das Fastrac Chassis auch höchste Biege- und Torsionsmomente problemlos verkraftet. Zusätzlich ermöglicht die Vollrahmenbauweise eine einzigartige Vollfederung mit automatischer Niveauregulierung. Das ausgeklügelte Federungssystem soll besten Fahrkomfort bieten und Fahrer sowie Arbeitsgeräte schonen. Gleichzeitig sorgt die Vollfederung, so der Hersteller, für verbesserte Traktion ohne zusätzliches Ballastgewicht. Optimalen Fahrkomfort und hohe Sicherheit garantieren zudem die mechanische Servolenkung, außenliegende Scheibenbremsen und ABS an allen vier Rädern. Neben dem Fastrac 8250 bietet JCB auch Autobahn taugliche Modelle in der Klasse von 170 bis 230 PS an.