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JCB stellt neuen Fastrac 3000 Xtra vor

JCB hat sich bereits seit Mitte der 80er Jahre auf die Entwicklung von zukunftsorientierten High-Speed Trac-Systemen für die Landwirtschaft spezialisiert. Jetzt kommen die neuen Fastrac-Modelle 3200 und 3230 Xtra auf den Markt, die wie die bisherige Baureihe 3000 in den Ausführungen 65 und 80 km/h erhältlich sein werden, gegenüber diesen jedoch einige Verbesserungen und neue Ausstattungsdetails aufweisen.

Angetrieben werden die neuen Fastrac 3000 Xtra von einem 6-Zylinder Cummins-Turbodiesel mit Ladeluftkühlung vom Typ QSB6.7 mit 6,7 Liter Hubraum und einer Maximalleistung (gem. 97/68 EG) von 143/195 kW/PS beim Fastrac 3200 Xtra beziehungsweise 169/230 kW/PS beim Fastrac 3230 Xtra. Das Drehmoment des Motors wurde gegenüber den bisherigen Fastrac Modellen der 3000 Baureihe im mittleren Drehzahlbereich um 22 % angehoben. Das maximale Drehmoment gibt JCB für den Fastrac 3200 Xtra mit 931 Nm und für den Fastrac 3230 Xtra mit 941 Nm an. Serienmäßig sind die neuen JCB Fastrac 3000 mit einer Power-Boost-Funktion ausgerüstet. Eine Taste auf der Armlehne erlaubt dem Fahrer zwischen den Modi „Power“ und „Economy“ auszuwählen. Bei „Power“ wird die Leistung – bei Transportarbeiten in den Gängen D5 und D6 – beim 3200 Xtra auf 230 PS und beim 3230 Xtra auf bis zu 270 PS gesteigert. Dies ermöglicht eine bessere Beschleunigung und noch mehr Leistung bei Straßenfahrt.

Die Fastrac der neuen 3000 Xtra Baureihe sind serienmäßig mit dem 24/9 Gang Semi-Powershift-Getriebe P-TRONIC von JCB ausgerüstet. Dieses Getriebe ermöglicht im Powershift-Modus (PS) durch einfaches Antippen des Joysticks den kupplungsfreien Wechsel der 6 Lastschaltstufen und 4 Getriebegruppen. Richtungsänderungen erfolgen ebenfalls per Joystick oder den linksseitigen Schalthebel am Lenkrad gleichermaßen einfach. Das Getriebe bietet im Drive-Modus (D) eine hohe Flexibilität mit Fahrautomatik, bei der das Schalten im Straßeneinsatz genauso funktioniert wie bei einem PKW mit Automatik-Getriebe. Weiter verbessert wurde dies durch eine Geschwindigkeitsregelanlage (Tempomat), die es dem Fahrer auf einfache Weise ermöglicht, die gewünschte Geschwindigkeit einzustellen, beziehungsweise wieder aufzunehmen. Ein Autoshift-Modus (A) steht zusätzlich zur Verfügung, der es erlaubt, die Powershift-Gänge auch auf dem Acker abhängig von der Motorlast automatisch zu wechseln. Die Parameter – Drehzahl und Powershift-Gänge – können dabei vom Fahrer programmiert werden. Die neuen 3000er sind standardmäßig mit Xtra-Drive ausgerüstet. Mit diesem innovativen Ausstattungsmerkmal lässt sich der Fastrac wie einen PKW mit Automatikschaltung fahren: Anfahren und Anhalten, einfach über das Bremspedal, ohne das Kupplungspedal zu betätigen – ideal am Vorgewende, bei Hindernissen auf dem Feld oder beim Fahren im dichten Straßenverkehr. Beim Anhängen von Arbeitsgeräten hat das Kupplungspedal Priorität vor dem Xtra-Drive, um sicherzustellen, dass ein sicheres Anhalten optimal ausgeführt werden kann.

Die wichtigste Änderung an der Kabine betrifft den Innenraum. Die Fahrerkabine besitzt nun eine Armlehne ähnlich wie in den großen Baureihen, so dass die gesamten Fahr- und Bedienfunktionen bequem mit der rechten Hand zu erreichen sind. An dieser Armlehne befinden sich ebenfalls der Joystick für Richtungs- und Geschwindigkeitswechsel, die Aktivierung des Vorgewende-Managements, der Wählschalter für die drei verschiedenen Fahrmodi und die vier voreinstellbaren Funktionstasten. Eine ausgezeichnete Sicht steht laut Hersteller bei jedem JCB Fastrac im Vordergrund, so auch bei der 3000er Baureihe: Die neue kompakte, rechte Konsole wurde zur Beibehaltung der ausgezeichneten Sicht tiefer angeordnet, zugleich ist der neue verstellbare farbige Touchscreen für die Automatikfunktionen und die Arbeitsmodi bequem erreichbar. Der Touchscreen ermöglicht dem Fahrer einfache Veränderung und Einstellung zahlreicher Parameter für eine optimale Arbeit des Fastrac.
Für noch mehr Komfort gibt es eine überarbeitete Klimaanlage mit verbesserter Luftführung mit optimierter Defroster-Wirkung und für bessere Sichtverhältnisse bei Dunkelheit sorgen beim neuen JCB Fastrac 3000 Xtra bis zu 14 Arbeitsscheinwerfer, davon 4 Xenon-Arbeitsscheinwerfer.

Die JCB Fastrac 3000 Xtra Baureihe verfügt eine Load-Sensing-Hydraulik mit 132 l/min und bis zu 100 l/min pro Hydraulikanschluss. Das bedeutet eine Steigerung der Hydraulikleistung um rund 30 %, verglichen mit der bisherigen 3000er Baureihe. Die variable Axialkolbenpumpe bietet größere Wirtschaftlichkeit, da sie nur dann Öl fördert, wenn dieses benötigt wird. Das Hydrauliksystem ist – wie bei allen JCB Fastrac – getrennt vom Antriebsstrang, um schädliche Ölvermischungen zu vermeiden. Eine präzise und genaue Steuerung der Hyraulikventile ist entweder durch die Wippschalter auf der rechten Armlehne, über programmierbare Tasten auf dem Joystick oder über das Vorgewende-Management möglich. Optional ist für Arbeitsgeräte mit eigenem Ventilblock ein Power-Beyond-Anschluss erhältlich.

Die neuen JCB Fastrac 3000 Xtra Modelle sind auf Wusch mit einem Vorgewende-Management-System erhältlich. Dieses System beinhaltet auch einen Geschwindigkeitssensor über Radar und ist einfach und leicht zu bedienen. Verschiedene Gerätekombinationen mit bis zu 15 Funktionen können gespeichert werden. Die Abläufe werden miteinander verknüpft – für sofortige oder zeitlich versetzte Reaktion, abhängig von Wegstrecke oder Zeit. Dies ermöglicht, so JCB, eine echte „Ein-Tasten-Lösung“ für Wendevorgänge.

Die Auslieferung der neuen JCB Fastrac 3000 Xtra Baureihe wird ab September 2010 anlaufen. Weitere Informationen – unter anderem Videos und Prospekt-Downloads – über die neue 3000er Fastrac Xtra Baureihe gibt es auf der englischsprachigen Webseite www.FastracXtra.com.

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Rubrik:
Traktoren

Artikel eingestellt am:
25.7.2010, 19:03

Quelle:
JCB Deutschland GmbH
www.jcb.com

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