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| Samstag, 26. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Auch 2008 konnte John Deere nach eigenen Angaben seine im Jahr 2000 erworbene Position als Marktführer bei Traktoren in Deutschland weiter behaupten. Mit 19,8 % Anteil an dem auf 31.250 Maschinen gewachsenen deutschen Traktorenmarkt (+ 9,8 % gegenüber 2007) habe das Unternehmen seinen Vorsprung gegenüber den nächst platzierten Mitbewerbern halten können. Der deutsche Markt, auf dem rund 25 Traktorenmarken miteinander im Wettbewerb stehen, gilt als einer der attraktivsten Landtechnikmärkte in Europa.
„Angesichts der weltweit anhaltend hohen Nachfrage nach produktiver Landtechnik konnten wir leider nicht alle Lieferwünsche unserer deutschen Kunden in vollem Umfang erfüllen, sonst hätten wir unsere Position noch weiter ausbauen können“, so Helmut Korthöber, Geschäftsführer des deutschen John Deere Verkaufshauses.
Ein Indikator für die hohe Nachfrage nach Traktoren war, so der Hersteller, die Rekordproduktion der John Deere Werke Mannheim, die im vergangenen Jahr 45.700 (Vorjahr: 38.700) Maschinen produzierten und davon rund 90 % in rund 80 Länder der Erde exportierten. Damit konnte die Mannheimer Fabrik laut Kohn Deere ihre Rolle als Deutschlands größter Hersteller und Exporteur auch im 36. Jahr in Folge untermauern.
Mit über 6.100 Mitarbeitern an fünf Standorten und einem Umsatz von zuletzt 2,9 Milliarden Euro ist John Deere nach eigenen Angaben Deutschlands größter Landtechnikhersteller. Einen weiteren Standort will das Unternehmen mit seinem europäischen Technologie- und Innovationszentrum (ETIC) 2010 in Kaiserslautern in Betrieb nehmen, das einmal bis zu 200 Ingenieure beschäftigen soll.