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| Samstag, 26. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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GALERIE ÜBERSICHT
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Die ZF T-7000 Baureihe soll mit Ihren Produktverbesserungen neue Maßstäbe setzen. Alle Produkte der ZF-Lastschaltgetriebe-Familie sind nun für Betrieb bei abgesenkter Motordrehzahl angepasst. Technische Neuerungen in der Automatisierung der Bedienung sorgen für komfortables Arbeiten im Feld.
Die Getriebe der T-7000 Reihe begegnen den Anforderungen aus den neuen Abgasemissionsrichtlinien mit einer reduzierten Getriebeeingangsdrehzahl von 2100 U/min. Damit konnte laut ZF bei gleich bleibender Geschwindigkeit eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 10 % erreicht werden.
Ein souveräner Feldeinsatz ist, so ZF, mit der T-7200 Baureihe dank Leistungserweiterung möglich. Mit 133 kW Getriebeeingangsleistung und 750 Nm Eingangsmoment wurde die Leistung um ca. 13 % angehoben und das Drehmoment um 10 % gesteigert. Das leistungsgesteigerte T-7232 ist damit das neue Flaggschiff der T-7200 Baureihe.
Zu einfacherem Handling hat laut ZF auch die Verbesserung der Zapfwellen-Steuerung geführt: Der Fahrer erlebt durch die geregelte Proportionalventilsteuerung einen sanfteren Anlauf. Im Zusammenspiel mit der neu entwickelten Software für das Getriebesteuergerät kann durch die Proportionalventiltechnik jede Schwungmasse sanft angefahren werden. Ein ruckartiges Anfahren bei kleinen Schwungmassen oder ein Abwürgen des Motors bei großen Massen gehört nun der Vergangenheit an. Die Getriebe der T-7200 Modellreihe sind seit April 2009 mit dem Zapfwellensanftanlauf in Serie. Seit Oktober gibt es diese Ausstattung auch für das T-7100 Lastschaltgetriebe; im Frühjahr 2010 werden die Getriebe der T-7300-Baureihe folgen. Die CAN-Kommunikation des Getriebesteuergeräts mit der Motor- und Fahrzeugsteuerung ermöglicht verschiedene Powerboost-Funktionen sowie die Einbindung in ein Vorgewendemanagement. Dank des Vorgewendemanagements braucht sich der Fahrer nur auf das Wenden zu konzentrieren, da das Ein- und Ausschalten der Zapfwelle (zum richtigen Zeitpunkt) nun vorprogrammiert werden kann.
Eine Neuerung beim T-7230 und T-7232 ist die optionale Ausstattung mit der elektrohydraulischen PTO-Stufenumschaltung. Bisher mussten die verschiedenen Zapfwellengeschwindigkeiten mit Hebel- bzw. Bowdenzug angewählt werden – jetzt lässt sich jede Geschwindigkeitsstufe bequem per Knopfdruck einlegen. Zusätzlich wird durch ein neues Sicherheitspaket eine Fehlbedienung vermieden.
Eine neue Generation der automatischen Lastschaltung, das APS-3, läuft beim T-7200 an. Das Automatic Power-Shift ruft je nach Fahrsituation bzw. Art der Arbeit bestimmte Schaltstrategien ab. Dies führt nach Herstellerangaben zu enormer Zeitersparnis und erhöht zudem den Komfort für den Fahrer. Die gestiegene Transportleistung sowie die Kraftstoffersparnis durch Schaltung bei niedrigen Drehzahlen nennt ZF als weitere wesentliche Vorteile für den Fahrzeughalter.
Ein neues Softwarefeature, die Rutschüberwachung, für Lastschaltgetriebe der T-7300-Reihe verhindert Kupplungsschäden z.B. durch Fehlbedingung (z. B. zu langes Schleifen der Kupplung, ruhender Fuß am Kupplungspedal). Hierbei wird die spezifische Reibarbeit der Kupplung durch ein neuartiges Softwarekonzept überwacht. Bei Erreichen der maximal zulässigen Reibarbeit wird der Fahrer gewarnt, um eine Beschädigung und teuere Reparaturen zu vermeiden. Bei geschlossener Kupplung sorgt die neue Rutschüberwachung dafür, dass auch bei extremer Überlast kein Schaden entstehen kann. Die Rutschüberwachung soll die einfache und sichere Bedienung des Traktors erhöhen und die gleichbleibend hohe Einsatzsicherheit in professionellen Anwendungen gewährleisten.