|
Kontakt Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutzerklärung Spezial-Feed Google-Gadget Hintergrundbild-Download FAQ Veranstaltungen melden |
|||
| Samstag, 26. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
|
| Startseite | Artikel | Veranstaltungen | Atom & RSS | Twitter | Gebrauchtmaschinen | Extras & Service | Links | Impressum | |||
„Meinem Traktor zeige ich einmal seine Enkel!“, dieses Motto stand im Mittelpunkt einer nicht alltäglichen Traktorfahrt, auf die sich Michael Gayko aus Dormagen Anfang September begab.
Vom Rheinland aus startete er mit seinem IHC 1055 und Anhänger Richtung Österreich. Ziel: Das Traktorenwerk in St. Valentin, in dem heute die meisten Case IH- und Steyr-Traktoren produziert werden. Dazwischen: Rund 850 km Fahrtstrecke, mehr als 24 Stunden Fahrtzeit, zwei Übernachtungen und viele Zwischenstopps mit freundlichem Empfang. Vor allem bei Case IH-Händlern entlang der Strecke wurde der nicht alltägliche Besucher freundlich empfangen. „Ölstand messen, Auftanken und kollegialer Erfahrungsaustausch standen bei den kurzen Boxenstopps für meinen IHC 1055 im Mittelpunkt“, so Gayko.
Seine Fahrt führte ihn über Bonn, Frankfurt, Würzburg nach Regensburg und über Passau nach Linz in Österreich. Hintergrund für die Tour: Michael Gayko ist Mitglied im Förderverein des Landwirtschaftsmuseums Sinsteden. Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gemacht, landwirtschaftliches Kulturgut zu pflegen. Mittlerweile ist das Museum in ganz Europa bekannt, vor allem wegen seiner Dauerausstellung von IHC und Case IH-Traktoren. Zudem unterhält der Förderverein eines der größten Archive für IHC und Case IH Traktoren, darunter ein Teil der technischen Dokumentation aus dem ehemaligen Traktorenwerk in Neuss. Zudem besitzt Michael Gayko einen echten IHC aus Neusser Produktion.
„Das neue Werk in St. Valentin wollte ich mir schon immer einmal ansehen. Was lag dabei näher, auch meinen alten IHC mit auf die Reise zu nehmen?“, schmunzelte der Traktor-Fan rückblickend. Um Einblicke in die moderne Traktorenproduktion zu erhalten, boten sich dann gute Gelegenheiten. So wurde er vom Werksleiter Hans-Jochen Kessler empfangen. Gemeinsam mit Entwicklungsingenieuren konnte Michael Gayko die Produktion und Entwicklungsabteilung besichtigen. Vor Ort stand auch ein Besuch des österreichischen Landtechnikmuseums Gallhuberhof auf dem Programm, bei dem Gayko weitere Impulse für seine Arbeit im Landwirtschaftsmuseum Sinsteden erhielt.
Wer sich über den Förderverein informieren möchte, wendet sich direkt an: Förderverein des Landwirtschaftsmuseums in Sinsteden, Grevenbroicher Str. 29, 41569 Rommeskirchen, Telefon 02183-7045. Im Internet gibt es unter www.ihc.de zudem weitere Informationen und Bilder zur Tour.