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| Sonntag, 12. Februar 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Bei der Einhaltung der kommenden EU Abgasnorm Euro 3b setzt John Deere auf eine Lösung ohne Einsatz der SCR/AdBlue-Technologie. Vielmehr wolle man einen geradlinigen, kundenorientierten Weg einschlagen, um den künftig stringenter gefassten EU Abgasregeln zu entsprechen.
Die neuen Abgasnormen der Stufe Euro 3b treten am 1. Januar 2011 für Fahrzeuge im Leistungsbereich von 130-559 kW (174-779 PS) in Kraft. Sie sehen eine Reduzierung der Diesel-Partikel in der Größenordnung von 90 % vor bzw. eine Verringerung des Stickoxidanteils (gemessen in g/kWh) um 50 %.
Auf Basis der bewährten PowerTech Motoren hat sich John Deere dazu entschlossen, den Weg der externen Abgasrückführung (EGR-Technologie) zu beschreiten, der nur wenige zusätzliche Komponenten erfordert und sich dabei durch günstige Kraftstoffverbrauchswerte auszeichnen soll.
Das John Deere Abgasfiltersystem benötigt kein AdBlue (Harnstoff) und damit keinen zusätzlichen Tank. Dank des 1-Tank-Systems können John Deere Kunden, so der Hersteller, auf allen Märkten auch weiterhin von der bewährten Technik profitieren sowie von dem bereits bestehenden Service- und Dienstleistungsangebot der John Deere Vertriebspartner – egal, ob sie einen Traktor, Mähdrescher, eine selbstfahrende Feldspritze, einen Häcksler oder Bau- bzw. Forstmaschinen betreiben.
Bei den neuen Dieselmotoren der Abgasstufe Euro 3b über 130 kW, die für das Modelljahr 2011 vorgesehen sind, wird John Deere Technologien einsetzen, wie sie bereits heute bei den Traktoren der Baureihen 8030 und 8R Eingang gefunden haben: Turbolader mit variabler Geometrie (VGT) und externe Abgasrückführung. Die noch erforderliche Abgasfilteranlage wird einen Diesel Oxidations-Katalysator (DOC) und einen Dieselpartikelfilter (DPF) umfassen.
Als Vorteile seiner Strategie nennt John Deere die durch den Einsatz der externen Abgasrückführung (EGR) entfallenden Kosten für den Einkauf, die Handhabung, Lagerung und Sicherung zusätzlicher Betriebsstoffe sowie für den Einbau eines extra Tanks mit Dosier- und Heizsystem bzw. Füllstandsüberwachung.