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Neue Fliegl-Frontladerwaage „ISOBUS“

Landwirte und Lohnunternehmer, die ihre Traktoren mit einem ISOBUS-fähigen Terminal ausgestattet haben, können es nun nutzen, um die Gewichte von Ladegütern aller Art zu ermitteln und zu dokumentieren. Sie benötigen dazu lediglich die brandneue Frontladerwaage „ISOBUS“ der Fliegl Agrartechnik GmbH, Töging. An der Frontladerschwinge wird dazu ein neuartiger Sensor montiert, der die Kalibrierung der Waage laut Fliegl deutlich vereinfacht und automatisch die Wiegevorgänge auslöst. Ebenfalls automatisch werden die Gewichte summiert und dokumentiert.

Bisher mussten Magnetschalter und ein besonderer Anlenkarm zum Anbringen von Magnetschaltern montiert sowie für Leitungen der Kabinenboden oder Kabinenwände durchbrochen werden. Die jetzt überflüssigen Nachrüstterminals waren aus Platzgründen oft ergonomisch ungünstig in den Traktorenkabinen platziert. Damit ist es jetzt vorbei: Die Montage der Frontladerwaage ISOBUS ist laut Fliegl erheblich einfacher: Nur einteilige Wiege- und Lagesensoren müssen verbaut werden. Nach Gewicht, Höhe, Flucht und Lage messen sie die Einflüsse auf die Wiegung und senden die Messergebnisse an den Rechner im Terminal. Dort bilden sie die Grundlage für die elektronische Justierung der Waage. Die bisherige relativ aufwendige mechanische Justierung entfällt. Wesentliche Informationen können nun am traktoreigenen ISOBUS-Terminal abgelesen, gespeichert oder auch auf externe Speichersticks zur Weiterverarbeitung im hofeigenen Computer abgespeichert werden.

Idee, Einbau und vor allem die Funktion zeichnen, so der Hersteller, die Fliegl-Frontladerwaage ISOBUS aus. Der Ein- und Anbau der Sensoren und der elektronische Anschluss ans traktoreigene ISOBUS-Terminal ist wesentlich einfacher und geht schneller vonstatten. Die Justierung der Frontladerwaage ist ebenfalls einfacher, da sie per Fingertipp am Terminal erfolgt. Weil kein Kabinenboden oder keine Kabinenwand mehr durchbrochen werden muss, wird die Funktion der Klimaanlage und damit der Fahrkomfort nicht beeinträchtigt. Die Gewichtsermittlung ist laut Fliegl sehr viel genauer, weil alle wichtigen Parameter elektronisch erfasst und bei der Gewichtsermittlung berücksichtigt werden: Druck am Kolbenboden und der Ringkammer, Hubgeschwindigkeit und Hubhöhe des Frontladers sowie Öltemperatur und -druck und schließlich die Traktorneigung. Werden Extremwerte festgestellt, blockiert aus Sicherheitsgründen die Frontladerschwinge mit den Anbauwerkzeugen.

Mit dem Anschluss ans traktoreneigene ISOBUS-Terminal werden alle Informationen sofort, gleichzeitig und übersichtlich dargestellt. Unter anderem erfolgt neben der Darstellung des aktuellen Gewichtes einer Wägung auch eine automatische Anzeige des angebauten Werkzeug mittels RFID, so dass Fehlwägung und -bedienung vermieden werden. Alle ermittelten Daten werden auf dem Display des ISOBUS-Terminals angezeigt, so auch die Summe der ermittelten Gewichte pro angebautem Werkzeug, wobei die automatische Summierung der Gewichte aller Wägungen über den Auskippsensor erfolgt.

Fliegl präsentiert seine Neuheiten – darunter auch die Frontladerwaage „ISOBUS“ – auf der Agritechnica 2009 in Halle 25, Stand A 12 und Halle 26, Stand F 33.

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Rubrik:
Sonstige Landtechnik

Artikel eingestellt am:
22.10.2009, 19:32

Quelle:
Fliegl Agrartechnik GmbH
www.fliegl.com


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