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| Samstag, 26. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Optimierte hydraulische Deichselfederungen wie sie beispielsweise die Fliegl Agrartechnik GmbH, Töging, in ihre originalen Abschiebewagen einbaut, dämpfen auftretende Schwingungen auf die Zugmaschine. Dadurch verbessern sich Fahrkomfort und Fahrverhalten eines Traktorenzugs wesentlich. Ein Aufschaukeln der Zugmaschine bei hohen Fahrgeschwindigkeiten ist fast völlig ausgeschlossen.
Selbst bei nicht ausgewuchteten Hinterreifen eines Traktors wirkt sich die Deichselfederung, so Fliegl, durch die besondere Art der Schwingungsdämpfung positiv aus. Dies gelte auch für Kurvenfahrten: Denn längere Federwege bei gefederten Deichseln sorgen dafür, dass Anhänger je nach Lenkeinschlag hinten rechts oder links weniger einknicken. Somit bleibt der Aufbau mit Ladung fast senkrecht. Daraus ergibt sich eine höhere Fahrsicherheit auch bei schneller Kurvenfahrt.
Auch beim Abbremsen, vor allem bei hoher Anhängelast, werden, so Fliegl, durch gefederte Deichseln die übertragenen Schwingungen auf die Zugmaschine reduziert und auch die Stützkraftänderungen fallen im Vergleich zu ungefederten Deichseln geringer aus. Wie die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Tests feststellte, waren Bremsungen von Transportern mit hydraulischer Deichselfederung „sicher und problemlos, das heißt, der Zug blieb immer gestreckt“.
Die hydraulische Deichselfederung ist auch im Zusammenhang mit dem Abschiebekonzept und der Achsverschiebung eines Abschiebewagens zu sehen. Während beim Kipper durch Abkippen des Gutes nach hinten dessen Standsicherheit in schrägem und unebenem Gelände beeinträchtigt wird, ist dies beim Abschiebewagen nicht der Fall. Im Gegensatz zum Kipper, bei dem sich beim Abkippen der Schwerpunkt ungünstig verlagert, bleibt er beim Abschiebewagen in der Vertikalen immer an gleicher Stelle. Die Prüfer des DLG-Testzentrum dazu in ihrem Bericht: „Hierdurch ist auch in unebenem Gelände eine sehr gute Standsicherheit während des Abladens gewährleistet.“ Während der Kipper beladen mit 14,35 Tonnen Weizen schon bei einem Neigungswinkel ab 19 Grad umkippte, legte sich der Abschiebewagen erst ab 30 Grad vollständig zur Seite. Bei gleicher Tonnage an Sand kippte der Kipper bei einem Neigungswinkel ab 21 Grad, der Abschiebewagen jedoch erst ab 40 Grad.
Vorteilhaft ist laut Hersteller auch die Achsverschiebung bei Fliegl-Transportern. Sie gleicht eine ungleichmäßige Verteilung der Lasten aus, verbessert die Fahr- und Standsicherheit des Anhängers und erhöht die Zugkraft auf dem Acker durch Verschiebung des Fahrwerks nach hinten.
Fazit: Die hydraulische Deichselfederung in Verbindung mit Achsverschiebung und Abschiebekonzept sorgt für mehr Fahrkomfort, besseres Fahrverhalten und mehr Sicherheit. Dadurch sind, so Fliegl, höhere Transportleistungen, ein Einsparen von Energie und eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von landwirtschaftlichen Transporten möglich.