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Die Jetter AG präsentierte erstmals auf der Agritechnica 2011 elektrische Antriebstechnik für die mobile Automation

Am Stand der Jetter AG zeigten die Messebesucher nach Firmenangaben reges Interesse. Der Ludwigsburger Automatisierungsspezialist präsentierte auf der Agritechnica 2011 neue Produkte für den Systembaukasten im Bereich Steuerungen, Peripheriemodule, Bedienterminals und Antriebe.

Die neue Antriebstechnologie für mobile Automation wurde auf dem Stand der Jetter AG zum ersten Mal dem breiten Publikum vorgestellt. Elektrische Antriebe werden in unterschiedlichen Branchen eingesetzt; bei mobilen Anwendungen sind die Anforderungen besonders hoch. So müssen die Geräte große Temperaturschwankungen verkraften, über eine hohe Dichtigkeit verfügen und robust gegenüber Stößen und Vibrationen sein. Trotzdem sollen sie kompakt gebaut sein, da oftmals der Platz begrenzt ist.

Auf der Agritechnica 2011 wurde der Doppelumrichter JMM-5000 als Prototyp vorgestellt, der in verschiedenen Leistungsklassen von fünf bis vierzig Kilowatt angeboten wird und nach Herstellerangaben für eine Umgebungstemperatur von -40 bis +85 Grad Celsius geeignet ist. Er braucht Flüssigkeitskühlung und fällt unter die Schutzarten IP6K bis 9K. Mit diesem Umrichter sollen sich sowohl Asynchron- als auch Synchron-Motoren entweder mit einer Rückführungseinheit (Resolver oder Sin/Cos) oder sensorlos betreiben lassen. Neben den passenden Motoren bietet Jetter eine Auswahl an Zubehör wie Getrieben, Kabeln und Steckern oder Kühlsysteme. Elektrische Antriebstechnik wird in der mobilen Automation vorzugsweise bei Förderbändern, Lüftern und Gebläsen, Schneckenwellen oder als Ersatz von Hydraulik eingesetzt. Das Antriebssystem erreicht laut Jetter voraussichtlich im Herbst 2012 die Serienreife.

Eine weitere Innovation aus dem Hause Jetter, die als Prototyp auf der Agritechnica vorgestellt wurde, ist der erste neue Jobrechner der JC-500er-Reihe. Das Gerät soll die harten Anforderungen bezüglich Temperatur, Dichtigkeit, Schock und elektromagnetischer Verträglichkeitsrichtlinien für den Außeneinsatz erfüllen. Die Elektronik des neuen Jobrechners ist modular aufgebaut, so dass die digitale und analoge Ein- und Ausgangskonfiguration nach Herstellerangaben genau auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sind.

Last but not least wurde auch die neueste Version des ISO-Designers – ein signtool für ISO-konforme Masken mit integrierter ISO-VT-Simulation – vorgestellt. Auf dem PC lassen sich nach Herstellerangaben ohne die Hilfe zusätzlicher Hardware die erstellten Masken inklusive der Softkeys auf dem Bildschirm anzeigen und simulieren. Die Entwicklungszeit wird dadurch laut Jetter wesentlich reduziert, da ein Download auf eine ECU (Electronic Control Unit) oft nicht notwendig ist.

Alles in allem blickt die Jetter AG auf einen erfolgreichen Messeauftritt mit vielen interessanten Kontakten und Gesprächen zurück. Die mobile Automation hat sich, so Jetter, in den letzten Jahren im Unternehmen zu einem starken Standbein entwickelt und wird in Zukunft noch weiter ausgebaut.

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Rubrik:
Sonstige Landtechnik

Artikel eingestellt am:
19.12.2011, 7:28

Quelle:
Jetter AG
www.jetter.de

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